Das "verflixte" 7 Jahr:Ist das ein Mythos oder gehen im 7 Jahr wirklich viele Ehen und Beziehungen kaputt?

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4 Antworten

Wer sieben Jahre braucht, um die 'schlechten' Seiten des Partners zu sehen, der kann eigentlich nur als schwer sehbehindert eingestuft werden.
Ich glaube, dass sich der Zeitpunkt verkürzt hat seit den 50er Jahren, wo man noch vom "verflixten siebenten Jahr" sprach.
Bin mal gespannt, ob hier jemand eine entsprechende Statistik präsentieren kann.

Jetzt habe ich selbst mal geschaut, und kann vom Bundesamt für Statistik folgendes Zitat anführen:
"Betrachtet man die Zahl der Ehescheidungen
bezogen auf die Dauer der Ehe, so zeigt die Ent­wicklung der letzten Jahre, dass die meisten Ehen nach sechs Jahren geschieden werden. Seit 2008 war durch­gängig das siebte Ehejahr das häufigste Scheidungs­jahr.
2015 lag die Zahl der Scheidungen nach sechs Jahren Ehe­dauer bei rund 8 600, was 5,3 % aller Scheidungen in diesem Jahr entspricht. Da der Scheidung im Regelfall jedoch mindestens ein Trennungs­jahr vorausgeht, kann man statistisch gesehen nicht vom "verflixten" siebten Jahr
sprechen. "

Quelle: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/EhenLebenspartnerschaften/EhenLebenspartnerschaften.html;jsessionid=46FFFC278A0F8958373CC5C2F558B8C1.cae3



schmerberg 17.01.2017, 18:08

Na ja, Statistik! Man sollte vielleicht auch noch die Vorlaufzeit einrechnen, wo ja die eheähnliche Gemeinschaft schon vor dem Standesamtstermin beginnt. Dann kommt man vielleicht wieder auf das "verflixte"

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Ich habe weniger Zeit gebraucht, um einzusehen, dass es der Falsche war. 7 Jahre hätte ich nicht überlebt!

Aber im Bekanntenkreis gibt es Etliche, die so etwa nach der Zeit festgestellt haben, dass es nicht zusammen passt. Also ich würde sagen 7 ± 1 könnte hinkommen.

Viele kümmern sich nicht um Ihre Beziehung.Was in meinen Augen dann keine ist.

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