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Im Artikel geht es um neuhochdeutsche Verben, wobei der Autor offenbar alle Rechtschreibreformen konsequent ignoriert („diß“, „Classe“, „Præteriti“, „Indicativo“).

„tog“ gab es tatsächlich mal — siehe „Die Kayserliche deutsche Grammatik, oder Kunst, die deutsche Sprache recht zu reden, und zu schreiben. In 4 Theilen.“ - Wien, Joh. Ignatz Heyinger (1747):

https://books.google.de/books?id=mQ1NAAAAcAAJ&pg=PA151&lpg=PA151&dq=taugen+tog&source=bl&ots=JF8bNcGYoV&sig=dD3MiNmUbshwCzlawUFX_xTrxjI&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwij1dDG4YvMAhXG6RQKHTjhAZ4Q6AEINzAG#v=onepage&q=taugen%20tog&f=false

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Kommentar von syncopcgda
13.04.2016, 17:31

Und schon wieder ward mir hier Erleuchtung zuteil.

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Diese Form ist mir noch nie und nirgends untergekommen. Als entsprechendes Beispiel ist mir nur das Verb saugen eingefallen, wo "sog" als Präterium noch hie und da zu lesen und zu hören ist. Tja, die starken Verben haben es faustdick hinter den Ohren, viele scheinen einer Fremdsprache zuzugehören.

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"taugen" ist ein schwaches Verb - im Präteritum heißt es "taugte".

LG Willibergi

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Mindestens.
Mir ist das auch noch nie "untergekommen".
Der Duden kennt diese Form auch nicht und auf den würde ich mich mehr verlassen, als auf Wiki.
Als vergiss sie.

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Wo steht denn das? Wer hat diese Liste erstellt? Stand der unter LSD?

Die Vergangenheitsform von "taugen" war, ist und wird immer "taugte" sein.

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