Das Universum hört auf zu Wachsen - warum?

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Sterne benötigen bei der Entstehung vorallem Wasserstoff. Sie entstehen dabei in gigantisch großen, heißen Gaswolken aus vorallem Wasserstoff. Diese Wolken sind extrem heiß und leuchten daher auch. Man nennt diese Wolken auch H-II-Regionen. Komprimieren sich teile dieser Wolken, klumpt der Wasserstoff zusammen, durch die höher werdende Gravitation zieht sich immer mehr Wasserstoff an eine Stelle. Ohne jetzt den Ganzen Ablauf beschreiben zu wollen, führt das dann dazu, dass irgendwann der Wasserstoff an einzelnen Stellen heiße Bälle geformt hat. Durch Gravitation und Druck steigt dann die Temperatur and und mit etwas Glück reicht die Temperatur aus um Kernfusionen auszulösen. Und dann haben wir einen Stern.

Im laufe seinen Lebens von einigen hundert Millionen Jahren bis zu vielen Milliarden Jahren (abhängig von der Größe) wandelt der Stern dabei seinen Wasserstoff in Helium um. Helium benötigt dann schon wesentlich mehr Hitze um weiter fusioniert zu werden. Das entstandene Helium wird im späteren Zyklus des Sternes dann in Kohlenstoff umgewandelt. Das geht mitunter auch noch etwas weiter, jedoch spätestens bei Eisen ist dann Schluß. Der Stern stößt seine äußeren Hüllen ab und endet als weißer Zwerg, Supernova, Neutronenstern oder schwarzes Loch - jenachdem welche Masse er ursprünglich hatte.

Der Stern stößt bei seinem Ableben wieder viele Elemente in den Weltraum - allerdings ist dort nur noch sehr wenig Wasserstoff bei, da der meiste in schwerere Elemente umgewandelt wurde.

Dieser gesamte Lebenszyklus führt nun dazu, dass die Anzahl und oder größe der H-II-Regionen abnimmt. Es nimmt also die Menge der Gaswolken ab, in der Sterne entstehen können. Denn Sterne können nur aus Wasserstoff entstehen. Im Laufe vieler, vieler Milliarden oder Billionen Jahre wird so nahezu aller Wasserstoff aufgebraucht oder so sehr verdünnt und im Weltraum verteilt (Entropie), dass keine Sterne mehr entstehen können. Auf diese Art und Weise werden irgendwann auch die letzten Sterne erkalten und ohne nährenden Wasserstoff wird keine neue Sternengeneration nachkommen. Vorhandene Sternleichen kühlen immer weiter aus. Schwarze Löcher, die aus größeren Sternen entstanden, treiben zu hauf herum, verschlingen ab und zu einige Überreste von Sternen oder Planeten und erleuchten das Dunkel des ausgekühlten Universums noch einmal kurz. Letzten Endes zerstrahlen aber auch schwarze Löcher langsam. Ab diesem Punkt kann man dann sagen, dass das Universum tot ist.

Es wird noch weiter wachsen, da das Universum selbst ja expandiert, sich ausdehnt, aber dadurch wird es natürlich einfach nur "dünner", kann aber kein neues Leben erzeugen. Es entsteht einfach nur mehr Raum zwischen den Sternen.

Momentan bremst die Gravitation die Expansion des Raumes ab, sodass sie in einer gemäßigten Geschwindigkeit abläuft. Aktuellen Messungen zufolge nimmt aber die Geschwindigkeit, mit der das Universum expandiert, zu. Es dehnt sich also immer schneller aus. Das lässt natürlich die Frage offen, ob wir überhaupt in die Dunkle Phase des Universums kommen, oder ob das Universum durch die immer geringer werdende Abbremsung durch die Gravitation nicht schon vorher alles zerreist. Die Expansion des Raumes könnte dann so schnell ablaufen, dass sich nicht nur weit entfernte Galaxien von einander entfernen, sonder auch nahe Objekte, die bisher durch die Gravitation gebunden waren. So reißt die Expansio dann auch Galaxien auseinander. Später Sternensystem und am Ende auch Sterne und Planeten selbst. Selbst auf atomarer Ebene wird dann die Expansion des Raumes so schnell stattfinden, dass Atome, die vorher durch die starke Kernkraft zusammengehalten wurden, einfach auseinandergerissen werden.

Aber bis dahin haben wir noch um ein Vielfaches mehr Zeit als das Universum bis jetzt alt ist. Kein Grund zur Sorge. Welches Ende das Universum auch immer hat. Wir werden es wohl so oder so nicht erleben.

Eine wirklich tolle Antwort, Glückwunsch und DH !!!

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die sonne ist ein fusionsreaktor....so wie alle sterne. sonnen entstehen wenn sich gaswolken verdichten. je mehr gas sich sammelt umso mehr heizt es sich auf. wenn das gas dann...(ich glaube) 16.000.000 grad celsius erreicht hat, beginnt die fusion und ein neuer stern ist gebohren. im innern der sonne fusioniert wasserstoff zu helium. in einer sekunde wandelt die sonne durch fusion 6.000.000. tonnen wassersstoff zu helium um. diese fusionsprozesse im innern der sonne geben enorm viel strahlung nach außen ab. allerdings fliegt die sonne nicht auseinander, weil ihr gewicht (also ihr gravitationsdruck) dem inneren druck entgegenwirkt. das drücken des innern nach außen und der druck des gewichts nach innen liegen also im gleichgewicht. und das wird es eben auch noch ca. 5,4 milliarden jahre lang. nach der umwandlung des wasserstoffs in helium wandelt die sonne dann glaube ich das helium in andere schwerere elemente um....dann gerät das gleichgewicht dieser beiden drücke aus dem gleichgewicht. das innere der sonne wird stärker. die sonne bläht sich dann auf, immer mehr, und wird dann irgendwann zu einem so genannten roten riesen. dabei wird sie ein paar planeten die auf engeren bahnen ihrer umlaufbahn liegen verschlingen. ich glaube auch die erde. und wenn sich sich fertig aufgebläht hat, wandelt sie noch ein wenig weiter ihre noch vorhanden elemente um, bis sie schliesslich nichts mehr zum umwandeln hat. je nach größe eines stern enden diese auch unterschiedlich. sehr große sonnen enden in einer supernova...andere kleinere wie die sonne, werfen in impulsen die äußere hülle ...also masse ab ( die fliegt in den weltraum). am ende bleibt nur der kern der sonne übrig...und diesen kleinen heißen hellen kern nennt man einen weißen zwerg. und der geht dann irgendwann aus. und das wars dann mit der sonne. und die abgeworfenen hüllenreste fliegen vereinzelt im all rum. und wie hier schon geschrieben wurde....irgendwann gibt es einfach nicht mehr genug material das sich konzentriert und auf so eine menge kommt, dass die fusion gestartet wird.

gruß, king

Der Raum expandiert immer schneller. Das führt dazu dass alle Materie im All weiter voneinander entfernt ist. Sterne entstehen wenn sich sehr viel Materie sehr stark verdichtet. Wenn ein Stern seine Energie aufgebraucht (sämtliche Atomkerne verschmolzen) hat, fällt der innere Druck weg und der STern fällt in sich zusammen, daraus entsteht entweder ein Zwergenstern, ein Neutronenstern oder ein schwarzes Loch, je nach Dichte. Da aber irgendwann sämtliche Atome im Universum weit verstreut sind, entstehen keine neuen Sterne, da die Gravitation zu schwach ist um noch Haufen zu bilden.

So viel in Kürze.

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