Das Universum dehnt sich aus, müssten wir nicht theoretisch exponentiel wachsen?

13 Antworten

würden wir uns mit ausdehnen, würden wir gar nicht merken, dass sich das Universum ausdehnt. Erst dadurch, dass sich die Milchstraßen voneinander entfernen kannman die Ausdehnung wahrnehmen.

Den wirklichen Grund der Ausdehnung kennen wir nicht. Ich vertrete, wie verschiedene Andere, die Ansicht, dass es sich um ein Einatmen handelt, möglicherweise um eine Ausdehnunge an dessen anderer Seite ein Schwarzes Loch existiert. Damit wäre die Ausdehnung räumlich. Also eine Ausdehnung des Raum-Zeit-Kontinuums, auf oder in dem wir schwimmen.

Ich vermute dass sich der raum zwischen den Atomen unseres Körpers zwar ausdehnt, aber dieser Effekt wird dadurch kompensiert dass sich die Atome ja gegenseitig festhalten, und durch die Ausdehnung nur die Bindung der Atome/Moleküle belastet wird. Nachvollziehbare Theorie? 

War aber nur meine persönliche Theorie die ich nicht mit irgendwelchen Belegen stützen kann, sonder nur anhand von einigen mir bekannten Infos aufgestellt habe.

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"Das Universum dehnt sich seit seiner Entstehung in sich selbst aus. Aufgrund heute noch nicht verstandener Ursachen entsteht überall gleichmäßig neuer Raum, was dazu führt, dass sich jede Galaxie von jeder anderen entfernt. Konstant bleiben jedoch Größe und Dichte von kosmologischen Objekten wie Galaxien, Sternen und Planeten, weil die Gravitation diese Ausdehnung kompensieren kann. So verändern sich Größe und Dichte von Galaxien nicht, weil ihre Bestandteile stärker als die entgegengerichtete Raumausdehnung zum gemeinsamen Schwerpunkt gezogen werden. So kommt auch in dem Raum, den die Erde einnimmt, ständig eine sehr geringe, durch die Hubble-Konstante bezeichnete „Menge“ neuen Raumes hinzu, die aber so gering ist, dass sie durch die Schwerkraft sofort kompensiert wird und sich die Dichte der Erde nicht verändert. Sollte sich die „Entstehung von neuem Raum“ jedoch beschleunigen, wird sie „spürbar“. Dabei werden zunächst galaktische Strukturen ausgedünnt oder „auseinandergerissen“, weil sie aus großen Massen bestehen, die sich nicht mehr schnell genug zum Mittelpunkt bewegen können.

Bei noch stärkerer Beschleunigung der Raumausdehnung sind auch Sternsysteme und einzelne Objekte betroffen. Ihre Masse bleibt konstant, aber die Dichte und Temperatur sinkt. Kommt es schließlich zu einem explosionsartigen Ansteigen der Raumausdehnung, werden auch Planeten oder massive Körper betroffen, weil ihre (teilchengetragenen) Bindekräfte zu schwach werden, um den Ausdünnungseffekt aufhalten zu können. Übersteigt die Ausdehnungsgeschwindigkeit die quantenphysikalischen Fähigkeiten von Teilchen innerhalb der Atome, zerfallen auch diese in ihre Bestandteile bzw. in kleine, neu entstehende Strukturen. Kommt schließlich mehr Raum pro Zeiteinheit hinzu, als durch lichtschnelle Teilchen in dieser Zeiteinheit durchquert werden kann, verlieren auch masselose Teilchen ihre Fähigkeit, mit anderen Teilchen in Wechselwirkung treten zu können. In diesem Fall würden auch supermassive Objekte wie Neutronensterne oder schwarze Löcher an Volumen zunehmen, an Dichte verlieren und in ihre Bestandteile „vereinzelt“. Man geht in diesem Fall von der Bildung neuer Teilchen aus, die unter diesen Bedingungen die kleinsten noch existenzfähigen Strukturen darstellen und selbst nicht mehr aus kleineren Strukturen kombiniert sind. Im Endresultat steht ein sehr eigenartiges, zeitloses Universum, in dem jedes dieser Teilchen für sich allein existiert und keinen Kontakt mehr zu anderen Teilchen bekommen kann. Dieses hypothetische Szenarium hängt von vielen, derzeit unbekannten Faktoren ab, würde aber zu einer grundlegenden Strukturänderung führen, die sich auch auf die physikalischen Grundkräfte erstreckt und das Universum prinzipiell unbewohnbar macht." (http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Rip)

jetzt sag mir noch das passiert lange nachdem unsere Sonne eine Supernova geworden ist und ich gehe beruhigt schlafen

ansonsten perfekte Antwort!

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@Benadino

Alles andere wäre bei Notizhelge eine Enttäuschung. Man hat sich schon an seinen perfekten Antworten und Recherchen (wie in diesem Fall) gewöhnt.

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@Benadino

Du kannst beruhigt schlafen gehen. Der Big Rip gilt nach heutigem Wissensstand nicht mehr als wahrscheinlich. Man geht eher davon aus, dass das Universum aufgrund der Zunahme der Entropie (zweiter Hauptsatz der Thermodynamik - ich liebe ihn!) erfrieren wird: der sogenannte Big Freeze.

Aber was auch immer zutreffen wird: Es dauert noch verdammt lange. Beim Big Rip noch viele, viele Milliarden Jahre und der Big Freeze braucht noch ein paar Potenzen länger.

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@Benadino

Menschenskind die Sonne ist doch viel zu massearm um zur Supernova zu werden. Sag bloß nicht du dachtest in 12 Milliarden Jahren wird die Sonne ein schwarzes Loch sein!

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@Hellstorm

Ich weiß ja nicht von wem Sie Ihre Ansichten haben, aber schimpfen Sie mit ihm. - Ihr heißgeliebter zweiter Hauptsatz der Thermodynamik gilt übrigens ausschließlich für abgeschlossene Systeme. Nur, weil Ihnen mal Jemand was vorplapperte, was Sie fragmentarisch adaptierten, müssen Sie nicht meinen, dass dies der Stand der Wissenschaft ist, denn echte Wissenschaftler bemühen sich stets, den universell gültigen 1. Hauptsatz der Thermodynamik unangetastet zu lassen.

Dies hier ist zwar auch nicht der momentane Stand der Wissenschaft, denn den Stand der Wissenschaft gibt es nicht. Aber zumindest ist Paul Marmet seriös und denkt daher garnicht erst daran, den Energieerhaltungssatz anzutasten. Bei Marmet verschwindet nicht ein einziges Neutron, oder erscheint auch nur ein Quant aus dem Nichts. Geschweige denn ein Universum. Ausdehnen tut sich das Universum bei Paul. M. natürlich auch nicht.

Die über 100 hochkarätigen, wissenschaftlichen Publikationen dieses Physikers sind ganz unten aufgelistet, und an den Titeln sehen Sie schon, worum es geht. Lesen Sie. - Ich gehe zwar nicht in Allem Konform mit Marmet, aber an Einstein habe ich auch eine Kleinigkeit auszusetzen.

Ist immer gut, wenn man die Größen im Original liest, um sich dann irgendwann eine eigene Meinung zuzulegen.

http://www.newtonphysics.on.ca/info/author.html

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