Das römische Heer abhängig von den Jahreszeiten?

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3 Antworten

Kriegsführung hingi m alten Rom so wie auch heute natürlich stark von den Jahreszeiten ab. Besonders für Truppen, die aus Italien nach Europa hinein bewegt werden sollten, war dies wichtig, da man die Alpen nicht im Winter passieren konnte.

Der Krieg unterstand auch religiösen Zeremonien, die stattfinden mussten, bevor man ihn führte. Eine formelle Kriegserklärung gehörte hinzu, genauso wie eine rituelle Vereidigung der Soldaten und des Heerführers. Diese Zeremonien fanden meist im März statt, daher auch der Name dieses Monats, der sich vom Kriegsgott Mars herleitet. Damals begann auch das Jahr im März, was ebenfalls kultisch gefeiert wurde. Der Beginn eines neuen Jahres wurde also durch den rituellen Beginn der Feldzüge markiert.

Warum genau der März? Hatte wohl neben den religiösen auch ganz praktische Gründe, da im März auch in höheren Lagen die Schneeschmelze einsetzt und die Alpenpässe wieder begehbar werden.

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Armeen waren / sind immer in gewisser Weise abhängig von den Jahreszeiten. Es fängt beim Marschieren an und geht mit der Verpflegung weiter. Dazu benötigt man ggfs. andere Kleidung und Unterkünfte, insbesondere wenn man in anderen Klimazonen untwerwegs ist die man von zuhause nicht kennt.

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Kommentar von hammi18
23.02.2016, 18:25

dankeschön :) aber wie genau waren sie abhängig davon?

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Das Stichwort für dich ist "(castra) hiberna" (-orum, n). Das ist die Vokabel für das Winterlager des Heeres.

Schau mal, ob du damit weitere Informationen findest, die dich beglücken... :)

LG
MCX

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