Das Maß ist voll. Ich denke ständig an Selbstmord. Jeden Tag.

Support

Liebe/r zitronengelb,

auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig dir einen zu geben, ohne deine tatsächliche Situation zu kennen. Sprich bitte mit deinen Eltern oder Verwandten, denen du vertraust, darüber. Wende dich an einen Arzt oder ruf hier mal an: http://www.nummergegenkummer.de/

Herzliche Grüße,

Paula vom gutefrage.net-Support

7 Antworten

du schreibst dass du niemandem mehr traust, also kannst du gar keinen guten freund finden der dich aufbaut und tröstet, lerne den menschen wieder zu vertrauen, es gibt immer idioten die einem weh tun aber es gibt ganz sicher auch menschen die in der reihe sind, wenn auch nicht viele..liebe dichh selbst, denn es stimmt dass einen keiner lieben kann wenn man sich selbst nicht liebt

Liebe(r) zitronengelb,

wenn Du täglich Suizidgedanken hast, solltest Du nicht zögern, und Dich Deinem Arzt anvertrauen. In vielen Kliniken ist auch eine kurzfrisige, ambulante Krisenintervention durch Psychologen möglich.

Ausserdem solltest Du wissen, dass Du Dich auch ausserhalb der üblichen Praxisöffnungzeiten an einen Arzt wenden kannst. Dafür gibt es überall einen psychiatrischen Bereitschaftsdienst, der nachts, an den Wochenenden und Feiertagen in Vertretung für die niedergelassenen Ärzte erreichbar ist. (Die Telefonnummer/Adresse findest Du in lokalen Tageszeitungen und Wochenblättern, Amtsblättern der Städte/Gemeinden oder einfach mal danach googlen.) Zögere im Notfall auch nicht, den Notruf 112 zu verständigen.

Ich weiss nicht, ob Du Dich in Therapie befindest, aber ich bin mir sicher, dass Dir das auch dabei helfen würde, wieder Vertrauen in Mitmenschen haben zu können.

Richtig gute Freunde sind selten, glaube ich. Deshalb ist es wahrscheinlich auch so schwierig, welche zu finden. Hab etwas mehr Geduld und ich bin sicher, es wird passieren...

Und nutze gerade jetzt, wo es Dir in der Depression schlecht geht, jeden Menschen, der Dir etwas Trost spendet und Verständnis entgegenbringt. Das kann ein Gespräch mit einem Seelsorger, einem verständnisvollen Krankenpfleger oder einem Mitpatienten sein.

Depressionen erfordern vor allem Zeit und Geduld - das ist gerade dann besonders schwierig, wenn man sowieso das Gefühl hat, keine Kraft mehr zu haben. Aber versuch, jeden noch so kleinen Fortschritt als Erfolg zu sehen und dann spürst Du auch, wie es langsam wieder bergauf geht! :)

Liebe Grüsse und alles Gute!

Rede reden reden. Geh zum Psychologen auch wenn du denkst, der kann dir nicht helfen. schildere IHM dein Problem, dass du jemanden vrauchst, aber niemand da ist, dass deine Fam dich für verrückt hält, dass du Selbstmordgedanken hast usw! Eine gute Freundin von mir hat sich vor etwas über einem Jahr das Leben genommen. Du musst dir Hilfe suchen, bevor du ganz und gar Sinnund Hoffnung verloren hast. Du kannst dir nicht vorstellen, wie für viele Menschen (auch die von denen du es nie gedacht hast) eine ganze Welt zusammen stürzt... Also denk an dich, du bist was besonderes, denn es gibt Menschen, die um dich trauern würden, nicht nur einen Tag, eine Woche...nein ein ganzes Leben und jeden Tag! Du musst dies nur wieder neuentdecken!

Warum wird Selbstmord immer so negativ dargestellt - Muss es immer etwas schlechtes bedeuten?

Ich gehe jetzt einfach mal von mir aus. Ich selbst finde das Leben unglaublich anstrengend und es überwiegen eindeutig die negativen Dinge. Und auch für die anderen Menschen bin ich eine größere Last als Hilfe. Mein ständiges "Rumgejammere", mein Pessimismus und meine kaum vorhandenen Stärken nützen niemandem. Nun wäre das doch eigentlich eine Win-Win-Situation, wenn sich solche Leute das Leben nehmen würden. Menschen, die gerne streben wollen, weil es für sie und für andere besser ist. Warum wird immer zwanghaft von Psychologen etc. versucht die Leute umzustimmen? Und warum wird man dann in die Psychiatrie eingewiesen? Bei mir scheitert es gerade am Mut und am Wissen, dass für mich so viel getan wurde (Mama hat mich großgezogen, meine Therapeutin hat sich 13 Jahre lang (fast) jede Woche für mich Zeit genommen, meine Familie hat allgemein viel für mich gemacht wie es ja bei einem Kind üblich ist,...) und ich kann das alles nicht einfach wegwerfen. Außerdem mache ich mir Gedanken, weil es eben doch Menschen gibt, mit denen ich zu tun habe, wie sie wohl reagieren würden. Aber wenn ich so nachdenke traue ich eigentlich allen zu, dass sie mit meinem Tod fertig werden würden. Würde die Gesellschaft Selbstmord nicht so negativ sehen (egoistisch, feige etc.) würde mir das ganze einfacher fallen und beide Seiten hätten etwas davon. Warum wird Suizid also immer als so schlimm angesehen, wenn es doch nur das Recht von einem Menschen persönlich ist zu entscheiden ob er leben möchte oder eben nicht?

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warum werde ich von niemandem respektiert /bemerkt/geliebt?

Hallo, ich habe ein Problem das sich vermutlich nie lösen wird. Ich werde von niemandem beachtet, gemocht, geliebt oder respektiert. Ich bin nur dann jemand wenn ich diesen Personen einen nutzen bringe - danach bin ich quasi direkt wieder unsichtbar.

Ich habe seit meinem Unfall vor 6 Jahren keine Freunde mehr und auch keine geliebte. Alle haben mich verlassen weil sie meinten dass ich nichts mit ihnen unternehmen könne weil ich Jahre lang ohne hilfe nichts machen konnte und die meiste Zeit davon ans Bett gefesselt war. Als mich meine damalige Freundin verließ sagte sie: "ich will jemanden der laufen kann und keinen krüppel". Ich war darauf schwer depressiv und konnte mich bis heute nicht herauskämpfen. Ich war schon beim Psychologen, hatte unzählige Therapiestunden hinter mir die leider nichts brachen.

Ich versuchte meine Gefühle mit Essen und Glücksspiel zu betäuben.

Nun kann mich erst recht keiner mehr mögen.

Nachts liege ich oft bis in die Frühen Morgenstunden im Bett und mache mir darüber gedanken warum ich so schwach bin und das nicht auf die reihe krieg.

Am liebsten würde ich dieses Leben wegschmeißen und einen Restart machen wenn das denn irgendwie gehen würde.

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