Das Leben vor dem Computer

10 Antworten

Also bei mir gab es den ja schon, meinen ersten hatte ich aber erst mit 12 oder 13.. Am liebsten war ich immer am Inliner fahren, was ich auch immer noch tue, habe früher viel gebastelt und jeden Sommertag draußen im Garten mit Nachbarn verbracht, finde es schade, dass man heutzugtage mit 17 zu alt/cool ist einfach mal draußen im Garten auf der Schaukel zu sitzen und zu quatschen oder einfach mal Barfuß durch den Bach zu gehen :/ Heute geht es ja nur noch darum im Sommer die coolsten Klamotten zu tragen und sich in den Schatten zu verziehen, damit der Laptop oder das Handy nicht zu heiß wird! Ich glaube sobald Sommer ist, mach ich das einfach mal :D

tolle frage!

bin zwar nur das leben mit dem computer gewohnt, aber ich muss dir recht geben. die teile klauen einem zeit, genauso wie handys das tun. ich hab mir schön öfters mal überlegt nen neuen pc zu holen, weil meiner schon älter ist, aber dann denke ich mir... nee dann hängst du noch öfter davor :D ist wie fernsehen gucken, wobei ich das eigentlich gar nicht mache..

ich such mir selbst meine auszeiten :) manchmal hab ich einfach bock am pc zu sitzen (so wie jetzt:D) und dann mach ich das halt, aber genauso muss mal ruhe sein. pc aus machen und auslassen, handy weg tun und sich um bessere dinge kümmern. z.b. einfach raus gehen in die natur (klingt blöd, aber da verpassen viele was...), freunde treffen, die NICHT ständig bei fb gucken müssen ob was passiert ist und ihr handy auch mal weglegen können, sport machen, fahren usw. :)

computer sind keine schlechte sache wenn man weiß, wie man damit umgeht.. und zwar auch vom zeitlichen aspekt gesehen!

Buden gebaut; Sofas verschoben, Stühle verrückt, Decke drüber, drin gemalt oder gelesen oder irgendwas gespielt. Ab und an gab es "Kinderbraten", mein Vater hat uns dann durchs Haus gejagt und geknurrt (roarr roarrr). Matratzenrutschen war auch toll; wir sind mit einer Matratze die glatte Treppe runtergerutscht, immer und immer wieder raufgezogen und wieder runter. Im Garten haben wir viel Wasser verschwendet, wenn wir mit dem Gartenschlauch gespielt haben. Verstecken-Packen und Sitzen-bleiben-Rutschen waren auch beliebt, ebenso Playmobil im Sandkasten oder in der Badewanne, wobei der Waschlappen dann ein großes Seeungeheuer war. Oft waren wir auch in einem Mini-Wald + Acker nebenan, da war immer ein kleines Meer aus Krokussen, ein "Durchgang" in einer Efeu-Hecke, Bäume zum klettern. Eine schöne Zeit.

Zu den Sachen, die ich heute noch gerne mache oder machen würde: In Freizeitparks fahren. In einem Freizeitpark für Kinder in der Nähe gab es eine riesige Teppichrutsche, da würde ich heute noch rauf. Von riesigen Achterbahnen ganz zu schweigen. Ich wünsche mir die große Fantasie zurück; früher ging man raus und wusste, was man machen kann. Heute plant man jeden Ausflug, jeden Gang nach draußen. Brettspiele, später auch Rommee, haben wir oft gespielt. Cluedo, Payday, Spiel des Lebens. Sowas kann mit den richtigen Leuten und der richtigen Stimmung auch heute noch Spaß machen. Früher hat man in der Natur auch mehr wahrgenommen, was jeden Spaziergang zum Erlebnis gemacht hat. Als ich in Norwegen war, hatte ich dieses Gefühl zum ersten Mal seit meiner Kindheit wieder. Einfach fasizinierend und atemberaubend. Das sind tolle Gefühle.

So richtig bekommt man das Kinder-Leben zwar nicht wieder, aber die kindliche Neugier und die allgemeine Faszination versuche ich mir zu erhalten. Das macht mich glücklich.

....wir hatten anne See wo wir sommers immer waren, ne heimliche Höhle unter ne Jasminhecke. Wenn ich heute meine Nase in ne Jasminblüte senk un Augenzu mach - denn sitz ich wieder als Kind inne Jasminhöhle fern anne See un bin fürn Momang seeehr glücklich!

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@Humpelschtilz

Das klingt ja noch schöner als unser "Hasen-Wald" (in dem nie Hasen waren). ;-)

:-))

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