Das Leben nicht mehr genießen können, Stress, Pessimismus

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5 Antworten

Ja dass kennt man selbst auch nur zu gut. Ich kann zwar nicht für alle sprechen, aber ich finde die Zeit geht immer weiter und für jeden von uns gibt es eine Hoffnung. Ich denke, wir haben sehr verlernt uns über kleine Dinge im Leben zu freuen, weil wir uns gegenseitig zu hohe Erwartungen aufsetzen. Aber es gibt kleine Dinge über die man sich freuen kann. Und man darf den Glauben an sich selbst und an die Zuversicht niemals verlieren. Wenn man sich nicht mehr an den kleinen Dingen auf der Welt erfreuen kann, dann hat man sich selbst aufgegeben. Man kann sich über ein Naturschauspiel erfreuen, wie zum Beispiel über einen Sonnenauf- oder untergang erfreuen, den der kostet nichts. Man kann sich über einen Regenbogen freuen oder wenn die Sonne sich auf den Wasser eines Sees oder Fluss sich spiegelt. Auch all dies kostet nichts. Man muss diese Schönheiten nur erkennen. Man kann sich freuen, wenn die Vögel singen. Auch sie verlangen nichts. Man muss nur leise sein und sie in ihren Umfeld nicht stören. Geh hinaus in die Natur spazieren und atme tief ein. Lausche den Vögeln bei ihren Gesang und hör wie die Bäume rauschen oder beobachte die Wellen des Wassers auf einen See oder Teich.  All dies kostet auch nichts. Mann muss nur dies erkennen und wenn man sich an den kleinen Dingen erfreuen kann, dann ist man auch bereit weiter zu machen und hat etwas womit man sich motivieren kann. 

Auch wenn andere Dich aufgegeben haben, tu es bitte bei Dir selbst nicht.

Und nur wenn man den Glauben an sich wieder gefunden hat, dann wird man auch aus dem tiefsten in seinen Leben wieder heraus kommen.

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Hey.

Das klingt für mich nach einer Depression oder jedenfalls nach einer starken Anfgangsstadie davon. Selber kenne ich das in dieser Art, nur nicht ganz so krass. Glaub mir, das Leben ist nicht so schlecht wie Du denkst, Du bist nur gerade etwas disorientiert. Hast Du schon mal versucht, Dir einen Wochenplan zu erstellen? Dann würdest Du sehen, von wann bis wann Du wo beschäftigt bist und könntest den Heimweg und alles möglich miteinrechnen. Am besten ist es, die als Tabelle oder ähnliches darzustellen. Dann siehst Du gleich sofort, wo Du Freizeit hast und die kannst Du dann auch ausnutzen! Man denkt, man hätte keine Zeit, bis man sein Leben nach einem Plan führt. Ich kenne Menschen, die somit perfekt organisiert sind und das immer. Und sie können auch spontan etwas daran ändern, aber es sind genau die Menschen, die dann in der Schule gute Noten schreiben und bei der Arbeit viel Freizeit haben, nur weil sie diese viel besser wahrnehmen können. Es ist eine Sache, die in Deinem Fall mit der Auslastung doch ziemlich helfen könnte.

Ansonsten rate ich Dir, zu einem Psychologen zu gehen, denn dieser kann Dir Dein Leben von einer anderen Seite aufdecken. Er wird Dir nicht sagen, was Du zu tun hast, sondern Dir einfach quasi nochmals Dein Leben zusammenfassen, nur in anderen Worten. Ich war selber in einer Psychotherapie und ich muss sagen, das hilft wirklich sehr, obwohl ich es zuerst auch nicht glauben wollte. Du könntest ja vielleicht sogar den Plan mit ihm zusammen erstellen? Es ist nichts schlimmes dabei, schliesslich sind Psychologen dafür da und ich finde, dass man in Deinem Fall sicherlich hingehen sollte. Stark ist der, der sich Hilfe holen kann und nicht der, der meint alle Probleme selber lösen zu können! Ich wünsche Dir vom ganzen Herzen alles Gute und hoffe sehr, dass es Dir bald wieder gut geht!

MFG Sansay

PS: Vielleicht könnte Dir mal die eine oder andere Woche Auszeit (also Urlaub) nicht schaden! Siehe zu, dass Du diese vielleicht so bald wie möglich organisieren kannst. Ich denke Dein Chef ist sicherlich auch ein vernünftiger Mensch und kann Dir auch Spontanurlaub geben. Schliesslich ist das besser als wenn Du gar nicht mehr weiterwissen würdest!

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hört sich eindeutig nach burnout an, wenn nicht nach Depression.

Schau mal in deine Planung, auf was du in den nächsten Wochen verzichten kannst.

Und genieße ganz bewusst die so genannten kleinen Dinge, die dich echt glücklich machen. Das ist das, was dir sagt: hallo! es gibt noch wunderbare Momente im Leben!

Ich kenne das, was du durchmachst: Ständig gefordert, alle zerren an einem rum, es nimmt einem die Luft und nichts macht mehr Spaß.

Hol dir professionelle Hilfe, allein da rauszukommen aus diesem Loch ist sehr schwer, auch wenn einige das schaffen.

Ich bekam ein paar Wochen Medikamente und ging dann zur Kur. Während der Kur habe ich die Medikamente komplett absetzen können und meine Freude am Leben wiedergefunden.

Das einzige, was du tun kannst: Sorge dafür, dass es dir gut geht! Denn nur, wenn es dir gut geht, kannst du dafür sorgen, dass es auch anderen gut geht. Unsere Erziehung läuft leider oft genug in die falsche Richtung.

Aber es gibt einen Menschen, der das ändern kann - das bist DU!

Alles Gute für dich und dein neues Leben!

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Kommentar von Rattenschatz
29.06.2013, 15:24

Sehr gute Antwort

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Wenn möglich, solltest du meiner Ansicht nach mit Vertrauenspersonen darüber reden (mit Eltern, Lehrern, Angehörigen etc.). Oder auch mit der www.nummergegenkummer.de (für Jugendliche, aber nur zu bestimmten Zeiten erreichbar) bzw. der telefonseelsorge.de (eher für Erwachsene). (In anderen Ländern: Österreich: rataufdraht.at bzw. telefonseelsorge.at, Schweiz: 147.ch bzw. 143.ch).

Diese Nummern bieten auch Webberatung an, wenn du nicht telefonieren möchtest!

Denke nicht, niemanden mit deinen Problemen belasten zu wollen - bestimmt sind sie froh, wenn du zu ihnen kommst und sie dich unterstützen können. Denn allein ist es, soweit ich weiß, oft schwer bis unmöglich, da herauszukommen.

Möglicherweise handelt es sich tatsächlich um leichte Depressionen - du kannst dich auch direkt an deinen Hausarzt wenden, aber mit Unterstützung durch Vertrauenspersonen ist das vielleicht leichter als alleine.

Alles Gute!

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Hmm, ich hab letztens beim Ausräumen der Wohnung meiner Mutter (jetzt Heim) ein kitschiges Holztäfelchen mit einem Spruch in der Hand gehabt, zwecks Müllsack. Und hab's dann doch wieder aufgehängt..

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