Das Leben liebt gleichgewicht?

2 Antworten

Eher nicht! Der Mensch liebt (meistens) das Gleichgewicht, weil Veränderung (Ungleichgewicht) mit Stress und Arbeit verbunden ist.

Das Leben per se nutzt jede Gelegenheit sich einen Vorteil auf Kosten anderen Lebens zu verschaffen (die gegenwärtige Pandemie ist ein gutes Beispiel dazu, aber jede Mäuse-, Ratten- oder Schnakenplage belegt den Punkt, von den von Ziegen kahlgefressenen Landschaften in Südeuropa mal ganz zu schweigen).

Man könnte lediglich feststellen, dass das Leben in einem stabilen Ökosystem eventuell ein "natürliches" Gleichgewicht bildet, aber bei Änderungen kommt es meist zu gravierenden Ungleichgewichten, bis hin zum Untergang ganzer Arten, bis sich wieder ein stabiles System bildet. Wobei kein System auf Dauer stabil ist und oft an wenigen Kipppunkten hängt die auch bei kleinen Änderungen chaotische Schwankungen erzeugen.

Moment... Ich frage mal meinen Dodo, der 1690 ausgestorben ist....

Er sagt, du hast Unrecht. ;)

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