Das Leben ist gar nicht real?

17 Antworten

Das Leben ist gar nicht real? [...] Was denkt ihr darüber?

"Real" ist das, was einem offensichtlich gegenwärtig ist, denn nur deshalb ist man selbst wirklich real.

Ich würde das Zitat "ich denke, also bin ich" auch zusätzlich so verstehen: ich nehme wahr, also bin ich.

Also sie wie eine Traumwelt ist die irgendwann zu Ende geht.

Das ist natürlich eine Sache der Perspektive. Hast Du denn eine Perspektive erlangt, von welcher es nicht nur ein Gefühl, sondern eine Tatsache ist, dass die uns gegenwärtige Realität nur eine Traumwelt ist?

Man kommt einfach zufällig auf sie Welt und lebt einfach...ja und dann, stirbt man einfach und alles ist Geschichte. Also warum das ganze.

Keine Ahnung warum. Du beschreibst es ja so, also kannst nur Du es wissen. Ich würde es nicht so beschreiben.

Wozu leben um dann wieder zu verschwinden?

Nur weil man aus der jeweils gegenwärtigen "Realität" verschwindet, bedeutet es keineswegs, dass man zwangsläufig zu existieren aufhört.

Ich zerbreche mir manchmal echt den Kopf darüber weil ich dass Leben als was ganz komisches wahrnehme.

"Komisch" bedeutet, dass es zum Lachen ist. Ich finde nicht, dass das Leben zum Lachen ist. Klar kann man im Leben viel Gutes, aber auch viel Schlechtes erleben, aber beides macht das Leben nicht weniger ernsthaft, also sehe ich da nichts, weshalb das Leben an sich zum Lachen wäre - im Gegenteil ist es eine großartige Gabe, denn dadurch kann man Erfahrungen sammeln, und zumindest aus der Perspektive innerhalb dieser Realität, ist es die einzige Chance, überhaupt existieren zu können.

Oder was wäre wenn ich gar nicht auf die Welt gekommen wäre.

Dann hättest Du weder diese Frage schreiben noch Dir die entsprechenden Fragen stellen können. Und so ganz nebenbei würdest Du dieses Dir gegenwärtige Leben nicht leben können.

Wo wäre ich dann. Was würde ich fühlen und sehen? Würde ich überhaupt existieren, ein Bewusstsein haben?

Das lässt sich aus der uns in dieser Realität gegenwärtigen Perspektive nicht zweifelsfrei beantworten, und wer meint, dies doch zu können, hat eine noch begrenztere Perspektive, als es diese Realität ermöglichen würde. Dies bezieht sich insbesondere auf jene, die da unbedingt meinen, dass es kein Leben nach dem Tod gibt.

Also warum das ganze. Wozu leben um dann wieder zu verschwinden?

Ich denke, die Frage hat viel mit dem Sinn des Lebens zu tun. Meine Meinung zum Sinn:

Man kann natürlich Spaß haben. Man kann sinnvolles tun, z. B. Menschen helfen, für andere da sein, sich für die Umwelt einsetzen oder Geld spenden. Ich setze mich z.b. für fairen Handel ein.

Ich bin Christ. Viele Menschen sind der Meinung, dass Gott dem Leben Sinn gibt. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Manchmal denk ich mir dass das Leben gar nicht echt real ist

Kommt natürlich darauf an, wie man "real" definiert. Vermutest du, dass diese Welt eine Simulation sein könnte? Wäre das dann nicht mehr "real"? Oder inwiefern nimmst du an, dass diese Welt nicht "real" sein könnte?

Man kommt einfach zufällig auf sie Welt und lebt einfach...ja und dann, stirbt man einfach und alles ist Geschichte. Also warum das ganze. Wozu leben um dann wieder zu verschwinden?

Es gibt keinen Grund, weshalb wir leben. Die einzig vernünftige Erklärung (jenseits religiöser Wunschvorstellungen) ist, dass alle ein gigantischer Zufall ist. Überleg mal: Hätte dein Vater bei deiner Zeugung nur 0.01 Sekunden später ejakuliert, wäre ein anderes Spermium in die Eizelle deiner Mutter gelangt und "Du" wärst mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht entstanden, sondern ein anderer Mensch (sozusagen ein alternativer Bruder oder eine alternative Schwester). Wirklich unfassbar, wie ich finde.

Ich zerbreche mir manchmal echt den Kopf darüber weil ich dass Leben als was ganz komisches wahrnehme. Ich kann das gar nicht beschreiben.

Die schiere Existenz ist für jeden ein unfassbares Mysterium. Sich den Kopf darüber zu zerbrechen, bringt allerdings nichts, da dies nicht zielführend zu einem glücklichen Leben ist. Versuche, an andere, schönere, erfüllendere Dinge zu nachzudenken.

Oder was wäre wenn ich gar nicht auf die Welt gekommen wäre. Wo wäre ich dann. Was würde ich fühlen und sehen? Würde ich überhaupt existieren, ein Bewusstsein haben?

Du wärst nirgendwo, du würdest nichts fühlen und nichts sehen - kein Bewusstsein, schließlich gäbe es dich nicht. Aber sei froh: die meisten Menschen könnten sich darüber nie Gedanken machen, da sie nie geboren wurden. Du hast sozusagen das große Los des Lebens gezogen - viel, viel unwahrscheinlicher dieses zu gewinnen als 6 Richtige im Lotto inklusive Zusatzzahl zu haben! ;)

Einfach nur verrückt diese Fragen, sehr aufwühlend aber ultra interessant!

Stimmt natürlich. Aber wie geschrieben: Zerbrich dir darüber besser nicht allzu sehr den Kopf! ;)

Deine Gedanken sollten sich vor allem darum drehen, dich glücklich zu machen. Zusatzpunkte gibt es, wenn du nebenbei auch die Welt zu einem besseren Ort machst! ;)

LG - Luca

Vielen Dank für diese wundervolle Antwort! Ich habe es genossen zu lesen! :)

Wünsche dir das beste!

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Das sind ganz normale Gedanken und im Gewissen Sinne ist das auch völlig richtig. Was wir leben, ist ja nur ein Schatten der echten Welt. Wenn man sich damit beschäftigt wie das Gehirn funktioniert, woraus Materie besteht oder wie groß das Universum ist kann man schon darauf kommen das unser Leben völlig unbedeutend und irreal ist. Schon der Philosoph Platon hat sich vor über 2000 Jahren darüber Gedanken gemacht und sie im "Höhlengleichnis" formuliert.

Trotz allem kann man es aber nicht wegdiskutieren dass wir jetzt, in diesem Moment sind und leben. Mit all unser Unbedeutenheit und Unvollkommenheit leben wir jetzt, hier in diesem unglaublichen, unvorstellbaren und faszinierenden Universum voller Wunder unser Leben - und es ist wahrscheinlich das einzige Leben das wir je haben werden also wäre es dumm, es wegzuwerfen oder einfach durch endlosen Grübeln zu verschwenden.

Wow, du sagst einmal das Leben sei unbedeutend, und im nächsten Moment sagst du man soll es genießen. Ich glaube du hast deine eigene Aussage nicht verstanden, sondern einfach nur wiedergegeben was irgendein Philosoph mal vor 2000 Jahren gesagt hat. Wenn das Leben unbedeutend ist, wieso soll ich es dann genießen? Das ist doch total irrelevant für den Verlauf des Universums. Es ist doch scheiss egal ob ich nun traurig lebe, mein Leben genieße oder ob ich mich nun auf der Stelle umbring. Denn genau das steckt doch hinter der Aussage „das Leben ist unbedeutend“. Und es wäre dumm dieses Leben wegzuwerfen ist so ziemlich das Gegenteil von dem was du zuvor gefaselt hast, aber du sagst das erste wahrscheinlich um dich schlau zu machen und das zweite Weil es gerade in dein Weltbild passt. Und was passt damit nicht in dein Weltbild?

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@MonkeyKing

Ich glaube, dass wenn ich ein Echo will geh ich in ne Große Halle, und nicht auf Gutefrage.net. Aber coole Argumentationsweise mit deinem „Du hast leider gar nichts verstanden“.

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Die Matrix in der man lebt, ist die Realität. Übrigens davon gabs mal nen Film hieß die Truemanshow. War strange aber irgendwie faszinierend. Ging es drum das das Leben eines Menschen von Geburt bis hin zur Arbeit alles gefälscht und gestellt war für eine Fernsehserie mit ihm als unwissender als Haupdarsteller. Manchmal könnte man eminen es sei so, aber dann denk ich mir wer sollte sich solche Mühe machen.

Und außerdem ne Pflanze vergeht auch und sie macht Samen und Triebe und die nächsten Blumen sind schön. Es ist also mehr eine Frage der Betrachtung als wirkliche Realität. Und der Mond z.B. ewig weit weg geheimnis voll und schön obwohl es nur ein Stückchen uralte Erde ist. Es ist nichts wirklich besonderes am Mond, dennoch empfindet man es so. Weil man es so möchte. ^^ Wir lassen uns gerne gedanklich verzaubern. ^^

Ich bin bei dem Motto sein reicht aus warum ist mir egal. xD

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