Das Landratsamt mahnt bei mir fälschlicherweise einen fehlenden Kfz-Versicherungsschutz an. Muss ich die Gebühren für den Bescheid über 26,49 Euro zahlen?

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7 Antworten

Du musst dringend mit deiner Versicherung sprechen! Ich gehe mal davon aus das der Brief jetzt erst kam!?
Also weiß das Landratsamt immer noch nicht das du versichert bist, die sollen eine EVB raus schicken und dir die Strafe zurück erstatten! Denn erlassen wird die dir nicht.
Nicht das die zum entstempeln kommen!

Die Gebühr ist in jedem Fall zu zahlen und zwar von dir. Eine halbwegs seriöse Versicherung würde den Betrag aber ihrem Kunden zurückerstatten.

Wichtig ist erstmal, dass eine eVB-Ü an die Zulassungsbehörde geht, damit der Versicherungsschutz wieder bestätigt ist. Telefonieren unbedingt mit deiner Versicherung oder deinem Vermittler, falls es einen gibt. 

Ja, du solltest bezahlen, damit keine weiteren Kosten auf dich zukommen. Dann mit dem HDI sprechen, dass eine EVB-Ü ans STVA geht und dem HDI den Bescheid geben, damit die dir die Kosten zurück erstatten.

Ja, musst du. Denn den Vorgang, der zum Bescheid geführt hat, hast du selbst verursacht.

Offenbar hat die HDI an die Kfz-Stelle nur meine Kündigung, aber nicht mehr die Rücknahme der Kündigung angezeigt.

Das muss respektive kann sie auch gar nicht, denn das ist Aufgabe des Halters. Siehe dazu diesen Thread:

https://www.gutefrage.net/frage/verfahrenskosten-der-zulassungsbehoerde-tragen-wer-hat-den-fehler-gemacht?foundIn=list-answers-by-user#answer-238504396

Wenn Du irgendwie belegen kannst, dass Du die Kündigung storniert hast bzw. ein Bestätigungsschreiben des HDI erhalten hast, dann musst Du gar nichts bezahlen. Ist ja nicht Dein Fehler, Du warst ja nicht ohne Versicherung.
Lasse Dir ansonsten von der Versicherung ununterbrocheneren Versicherungsschutz und die Rücknahme der Kündigung (mit Datum) bestätigen und rede freundlich mit dem Sachbearbeiter der mahnenden Stelle.

Eigentlich ist es aber Sache der Versicherung das zu klären, wenn Du jeweils fristgerecht gehandelt hast.


NamenSindSchwer 20.02.2017, 10:39

Auch wenn rückwirkend lückenloser Versicherungsschutz bestätigt wird, ist der Betrag trotzdem zu zahlen. Es handelt sich hier nicht um eine Strafgebühr  wegen Fahren ohne Versicherungsschutz sondern um eine Bearbeitungsgebühr, die grundsätzlich fällig wird, weil das Amt ein Schreiben verschickt hat.

Er sollte aber von seiner Versicherung die Gebühr zurückerstattet bekommen. 

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... und Dein Berater läßt Dich bei so einer banalen Frage einfach so hängen und hier auch noch rumwuseln?

Meine Versicherung übernimmt solche Kosten, wenn sie denn Schuld ist an diesem Dilermma.

Sende die Beläge der Zahlungen ( Kopie ) und eine Bestätigung der Vers. ein mit dem Hinweis, dass Dein KFZ sich zu keiner Zeit ohne Versicherungsschutz im öffentlichen Straßenland befand.

NamenSindSchwer 20.02.2017, 10:36

Das nützt genau gar nichts, die Zulassungsbehörden bestehen darauf, dass eVB Nummern hinterlegt sind. Selbst wenn nachgewiesen wird, dass lückenloser Versicherungsschutz bestand, ist die Bearbeitungsgebühr dennoch zu bezahlen. 

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RexImperSenatus 20.02.2017, 11:15
@NamenSindSchwer

Wenn die was bearbeiten, was nicht notwendig ist, zahle ich auch nicht....ich würde erst zahlen, wenn der KOB meine Plakette abgekratzt hätte !

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RexImperSenatus 20.02.2017, 11:21
@RexImperSenatus

Berichtigung meines vorangegangenen Kom. -

ersetze "nicht notwendig" durch "fälschlicherweise"  - sry - aber so hat sich der Fragesteller ausgedrückt :-)

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NamenSindSchwer 20.02.2017, 11:30
@RexImperSenatus

Es spielt hier tatsächlich keine Rolle ob die Info, dass kein Versicherungsschutz, besteht falsch war. Es gab die Info und darauf musste das LRA tätig werden und ein Schreiben aufsetzen. Und genau dafür ist nun eine Bearbeitungsgebühr (keine Strafgebühr) zu zahlen. Da führt kein Weg dran vorbei. Steht unter Garantie auch ausdrücklich so in dem Schreiben welches der Fragesteller bekommen hat.   

Natürlich sollte er diese Gebühr von seiner Versicherung zurückfordern. Hierfür sehe ich auch sehr gute Chancen. Hatte selbst schon mehrfach genau solche Vorgänge. Wenn der Fehler nachweisbar bei der Versicherung liegt, wurde immer die Gebühr an den Versicherungsnehmer zurückerstattet.

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