Das Kind taufen oder firmen lassen?

11 Antworten

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Das haben wir alle erlebt und ist absolut nicht traumatisierend. So genau wie du denkt ein Kind darüber gar nicht nach.

Genau das ist ja so schlecht: dass es jede/r hinnimmt und keiner darüber nachdenkt!

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Ich bin zwar nicht getauft, aber ich habe einige Zeit in einem Katholischen Chor gesungen und dementsprechend häufig auch bei der Messe.

Weder ich, noch sonst jemand, noch irgendein anderes der Kinder (es gab nämlich auch einen Kinderchor) wurde nennenswert traumatisiert. Insgesamt war der Gottesdienst als solcher auch nie sonderlich Martialisch, sondern sehr auf eine Botschaft von Liebe, Friede und Vergebung ausgerichtet, die klassischen Sachen halt eben.

Abgesehen davon... die meisten Kinder werden getauft, wenn sie Säuglinge sind und gefirmt wird man soweit ich weiß ab 15.

Als Säugling kann man grademal das Gesicht von Mama und Papa erkennen (je nachdem wie jung der Säugling ist) und mit 15 hat man in der Regel schon wesentlich schlimmeres gesehen, als Jesus am Kreuz.
Dementsprechend... das einzige Sakrament bei dem das was du da aufzählst vom Alter her WIRKLICH eine Rolle spielen würde wäre in meinen Augen die Eucharistie im Rahmen der Erstkommunion. Und auch da war alles sehr kindgerecht gestaltet. Nichts von wegen 'ist für deine Sünden gestorben'. Und mit 9 weiß ein Kind auch noch nicht, was 'mea culpa' heißt.

Falls meine Meinung interessant ist: Ich persönlich bin ja nicht getauft, vielleicht lasse ich das nochmal nachholen, wenn ich einen Partner habe, dem Religion einigermaßen wichtig ist. Ansonsten finde ich Glaube und Gemeinschaft eine tolle Sache und würde ich mich für meinen Partner taufen lassen, dann würde vermutlich auch unser Kind getauft, für mich allein muss das aber nicht sein. Es ist mir bei meinem Kind egal, so wie es mir persönlich auch egal wäre, wenn meine Eltern mich getauft hätten. Zumal man das Kind ja theoretisch taufen kann und dann nie wieder die Kirche betritt.

Du verniedlichst das aber schon sehr. Für mich waren diese Heiligen schon gruselig mit ihren Wundmalen. Irgendwie wie aus diesen Hellraiser Horrorfilmen. Als wären die auf die Schmerzen scharf. =( hellraiser - Bing images

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@JimdasDing

Ich verniedliche das nicht, das ist eine Erfahrung. Ansonsten beschränke ich mich auf das Alter der Kinder und dass das keine Probleme ergeben dürfte.

Ach ja... und wenn die Kinder tatsächlich Hellraiser gesehen haben SOLLTEN, dann können die auch mit in die Kirche. oder ins Schlachthaus...

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@BeviBaby

Dann ist die Kirche sicher kein Problem mehr.

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@JimdasDing

nicht er /sie verniedlicht, sondern du dramatisierst. Mich hat das auch alles nicht gestört.

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Sehr gut überlegt.

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Da das Kreuz für die Auferstehung steht, ist es überhaupt nicht gruselig in einer KIrche und ich kenne auch keine - deswegen - traumatisierten Kinder .

Im Grunde gibt es ja nichts schöneres, als die Mitteilung, dass man geliebt und befreit ist. Da jemand alle Schuld von einem genommen hat und einen von allem Bösen erlöst hat.

Zuerst muss man dem Menschen aber mal Schuld drauf geben und das Böse natürlich auch. Wenn man so einen Schwachsinn gar nicht glaubt, wirds natürlich blöd und gruselig.

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@JimdasDing

Das Böse muss man nicht draufgeben, das Böse ist da.

Wenn man so einen Schwachsinn gar nicht glaubt, wirds natürlich blöd und gruselig.

d.h. du hast nie daran geglaubt, darum war es für dich so gruselig...

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@PaulPeter44

Für mich war es gruselig, weil es einen hingerichteten Mann ausstellt. Wobei ich, wie gesagt, so Bilder von Heiligen noch gruseliger fand. Das alles ist krank ... Weg damit!

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Ich wurde in einer katholischen Kirche getauft, vor einem Kreuz, umringt von einem Kreuzweg, ich wurde von einem Bischof getauft, vor einem Kreuz, umringt von einem Kreuzweg, habe oft in Kirchen gebetet und den Gottesdienst gefeiert ...

... und bin NICHT traumatisiert.

Das soll doch jemand anderes beurteilen ...

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@JimdasDing

Auch soweit ich von anderen beurteilt worden bin, etwa für die Bundeswehr, wurde keine Traumatisierung diagnostiziert, geschweige denn eine Traumatisierung durch die katholische Kirche.

Ich kenne viele Christen und nur bei einer Person davon kam es zu einer Traumatisierung, welche auch religiöse Inhalte mit einbezog, jedoch wurde die Traumatisierung durch einen anderen - außerhalb der Kirche liegenden - Grund verursacht. Die Religion ging lediglich in die Symptomatik mit ein.

Deine Behauptung, jeder Christ wäre traumatisiert, ist einfach nur albernes, unhaltbares Bashing. Diese Behauptung, das Kreuz wurde traumatisieren, ist eine alles andere als neue oder originelle These, die längst widerlegt ist. Einfach nur peinlich und realitätsfremd, was Du behauptest.

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@nobytree2

Na ja, am Schluss steigerst du dich da schon in was rein ... Aber schön, dass du unbeschadet da ausgestiegen bist. Ich glaube auch nicht, wenn sich Kinder einen Horrorfilm anschauen, dass sie nachher zwingend traumatisiert sind.

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Ich wurde getauft, daran erinnere ich mich jetzt nicht unbedingt. Ich hab mich dann selber dazu entscheiden mich nicht Firmen zu lassen, da ich dann doch nicht so gläubig bin. :)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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