Das ist absolut nicht normal oder?

6 Antworten

Ich habe es zwar schon unter eine deiner letzten Fragen kommentiert, aber zu meditieren ist einfach der beste Anfang. Solange du nicht deine Denkweise veränderst und dich jede negative Erfahrung aus dem Konzept bringt, werden es soziale Interaktion nur noch schlimmer machen. Du kannst nicht erwarten, dass du nach ein Mal Meditation sofort geheilt bist, aber du wirst mit der Zeit positiver denken und ein besseres Selbstwertgefühl entwickeln. Das ist einfach die Grundvoraussetzung, damit du dir helfen und helfen lassen kannst.

Ansonsten schau, ob du auch körperlich gesund bist und lass dich vom Arzt mal ordentlich durchchecken. Angstzustände können zum Beispiel auch durch einen Mangel hervorgerufen werden. Die letztendliche Phobie entsteht aber in deinem eigenen Kopf und das kannst du steuern.

Außerdem würde ich dir empfehlen, die Finger von Koffein zu lassen und regelmäßig Sport zu treiben. Koffein fördert Angstsymptome. Und durch Sport fühlt man sich viel entspannter, entwickelt aber auch hier ein besseres Selbstwertgefühl. Kampfsportarten sind bei letzterem besonders gut.

Sobald du so weit bist, such so weit wie möglich den Kontakt zu anderen Menschen. Und wenn du Angst hast, ignorier sie und konzentrier dich auf das, was du eigentlich willst.

Ich meditiere NICHT, was soll dieser Unsinn denn auch bringen? Schwachsinn ist das und Zeitverschwendung. Ich bin körperlich relativ Gesund. Ich normalerweise trinke keine Getränke mit Koffein.

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@Apollo78

Es gibt sehr viele Studien, die die Wirksamkeit von Meditation belegen. Aber wenn du meinst, dass du am Tag grundsätzlich nie 10 Minuten "verschwendest", dann bitte.

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@Apollo78

Hab ja nichts dagegen, Menschen sind ja jetzt auch nicht so besonders cool. Aber was definierst du denn bitte als verschwendete Zeit? Alles ist Zeitverschwendung. Egal was du machst, irgendwann bist du eh tot, irgendwann sind alle tot und niemand profitiert mehr von irgendetwas, was du irgendwann mal gemacht hast. Selbst wenn du meinst, dass Zeitverschwendung nur das ist, was dir in deinem eigenen Leben nichts bringt, dann kommt immer noch ein Haufen zusammen. Warum also nicht 10 Minuten am Tag mit Meditation verschwenden, wenn trotzdem die Möglichkeit besteht, dass es etwas bringen kann? Denkst du, es ist hilfreicher als das, wenn du dir im Internet Ratschläge geben lässt, die du sowieso permanent ablehnst?

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@Theresa1804

Lange Zeit hatte ich auch Probleme mit meiner eigenen Homosexualität.

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Die Lösung liegt auf der Hand: du solltest mit mehr Leuten in Kontakt treten.

Und das Aug-in-Aug.

Das du Menschen meidest ist keinerlei eine Charakter-Eigenschaft von dir persönlich, sondern eine Störung, die dir auf Dauer nicht gut tun wird. Menschen brauchen andere Menschen. So sind wir geschaffen.

Klar ist das am Anfang schwierig. Wie bei allen Dingen. Aber schlußendlich wirst du es nicht bereuen!

Und wie soll das gehen wenn ich bei zu vielen Menschen Panik bekomme?

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@Apollo78

Damit umgehen. Das ist ganz normal. Es gibt schlimmeres als "Panik".

Beruhigen sollte dich, dass die Panik NUR anfangs da ist. Jedes mal wird es weniger werden und dann ist sie bald komplett weg. Das Verspreche ich dir.

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@Mbartho

Ich kann Mbartho voll zustimmen. Hatte einen Psychologiekurs und was sich am meisten eingeprägt hat bei mir war der Satz "Eine Überwindung kostet Kraft, aber der Erfolg (wenn du ihn auch als solchen wahrnimmst) gibt dir viel mehr Kraft zurück, als du investiert hast"

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Am besten Mal mit dem Hausarzt darüber reden (Hoffe du kannst wenigstens ihm vertrauen) Der wird dann eine Überweisung für Psychiater oder Psychologen schreiben :)

Was soll der machen? Nichts!!

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@Apollo78

Naja, dadurch dass ich selber schon beinahe 2 Jahre in Psychotheraphie bin, kann ich aus Erfahrung reden, dass es hilft. Ich dachte zuerst auch nicht, dass es viel bringen kann. Aber mit dem Alter wurde ich reifer und mit der Hilfe von meinem Therapeuten, habe ich meine Ängste halbwegs unter Kontrolle.

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Hallo,

"normal" - also allgemein als üblich wahrgenommen, ist deine Angst vor dem Umgang mit anderen Menschen nicht.

Wie du selbst bemerkst führt so eine Angst dazu, dass du dein Leben nicht selbstständig bestreiten kannst. Nicht Einkaufen gehen zu können, keinen Job zu finden und alles andere was sich daraus noch ergibt - Das schränkt dein Leben sehr ein.

Du schreibst, dass du introvertiert bist. Introvertierte Menschen brauchen nach solzialer Interaktion Zeit um sich zu erholen. Introvertierte Menschen tendieren dazu viel über Dinge nachzudenken. Grade über ihre Umwelt.

Das Problem dabei ist aber; Wenn du schreibst, dass du keine Freunde hast und auch nie welche gehabt hast, wie fundiert können dann deine Überlegungen und Gedanken zu sozialen Themen sein?

Die Ironie liegt darin, dass unsere extrovertierte, arbeitsteilige
Gesellschaft es Menschen mit sozialphobien heute mehr als je zuvor
ermöglicht sich nicht mit ihren Ängsten konfrontieren zu müssen.
Stichworte: Onlinehandel und Home-Office.

Wenn soziale Interaktion bei dir kaum und/oder nur in dem Mikrokosmos Schule stattfindet, dann kann man schnell zu dem Schluß kommen "die sind doch alle gleich." Das ist aber falsch, die sind nicht alle gleich - du bist das beste Beispiel dafür.

Introvertiert zu sein ist nichts schlechtes. Aber Angst und Panik zu haben, depressiv zu sein und gewaltätig zu werden - das ist es.

Du scheinst nicht nur ein Problem mit den Menschen um dich herum zu haben, sondern auch ganz grundlegend mit dir selbst.

Die Leute raten dir alle zu einer Therapie und du kommentierst sinngemäß "Außer zu Reden wird da nichts gemacht. - Mein Problem muss ich selbst lösen."

Bevor du die Problemlösung angehst, geht es bei dir doch vorallem darum, dass deine Probleme nicht noch größer werden und bei dir irgendwann nichts mehr geht.

Der Mensch und sein Verhalten sind die Dinge vor denen du Angst hast. Menschen in Heilberufen, die dir helfen könnten, haben das Verhalten des Menschen studiert. Die können dir helfen, wenn du das willst.

Such dir doch einfach jemanden zum Reden oder wenn dir das leichter fällt auch zum schreiben. Deine Probleme scheinen so komplex, dir wird hier niemand eine Patentlösung anbieten können.

Ruf doch bei dieser Nummer gegen Kummer an. Das ist anonym und du kannst mit jemandem reden ohne Angst haben zu müssen. Du musst noch nichtmal über deine Probleme reden. Aber villeicht hilft dir das zu erkennen, dass nicht ausnahmslos alle Menschen hassenswert sind. Was du aber auch selber schon in Erwägung gezogen hast: "Wahrscheinlich werde ich in Zukunft ein zurückgezogenes Leben führen an einem zurückgezogenen Ort, höchstens mit ein paar wenigen Leuten die ich wirklich mag."

Zurückgezogen zu leben und sich mit wenigen, aber engen Freunden zu umgeben ist per se nichts schlechtes. Aber sein ganzes Leben nur auf Vermeidungsstrategien aufzubauen wird wohl nicht funktionieren.

PS: Ich freue mich schon auf deine Kommentare, die sind ja eher "leidenschaftlich".

Mein Gott du übertreibst aber massiv.

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@Apollo78

Da versucht dir jemand ernsthaft zu helfen und du kommentierst sowas?

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Eine Freundin hatte das gleiche Problem und sie hat sich bei einem Psychologen helfen lassen. Sie hat sich da helfen lassen und ihr geht es jetzt super. Du kannst auch noch eine Hypnose-Therapie machen(nicht diese Show-Hypnose, wo du irgendwelche fragwürdigen Dinge tust) was meiner Meinung nach noch besser hilft, weil das Problem aus deinem Unterbewusstsein gelöst wird. Hoffe ich konnte dir vielleicht helfen:))

Was soll der Psychologe machen hmm?

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