Das Innenleben des Subwoofers?

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Was du benötigst, ist ein geeignetes Chassis, aus dessen Parametern ergibt sich eine Auswahl an Gehäusemöglichkeiten: Geschlossen (ohne weitere Öffnungen), Bassreflex (Rohr oder Port) oder andere speziellere Arten (Bandpass, Horn).

Ein passiver Subwoofer hat dazu eine Innenverkabelung, die den Lautsprecher mit dem Anschlussterminal verbindet. Das Gehäuse muss bis auf die beabsichtigten Öffnungen luftdicht sein. Bei einem aktiven Subwoofer ist an Stelle des Anschlusses das Verstärkermodul eingebaut. Da gibt es bspw. das Mivoc AM80, welches ein preiswertes solides Einstiegsmodell darstellt. Wird oft in Selbtsbaukreisen verwendet.

Dazu Dämmmaterial, welches je nach individueller Auslegung eingebracht wird. Das kann Noppenschaumstoff sein, Sonofill-Watte oder Matten.

Kann dir da einen Bausatz empfehlen, da ist alles (!) dabei außer dem Gehäuse, billiger geht es kaum:

http://www.lautsprechershop.de/hifi/msub_8010.htm

Nicht jeder Subwoofer benötigt einen Verstärker - es gibt auch passive Modelle.

Was Du brauchst ist ein Gehäuse, Dämmaterial und einn möglichst großes Lautsprecher-Chasis

Erstmal danke für die Hilfe, nun habe ich aber noch eine Frage...

Wie sieht es mit dem Aschließen des Subwoofers aus?

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@TheFailLorD

Hier gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten:

Die beste ist ein aktiver Subwoofer, der zwischen Vor-Verstärker und End-Verstärker eingeschleift wird und der sich selbst per Tiefpass-Filter das Tieftonsignal abzweigt und das restliche Signal weiter leitet.

Aktive Subwoofer ohne intergrierten Filter werden am Besten am Subwoofer-Ausgang eines Surround-Verstärkers angeschlossen, dda diese Sorte Verstärker in der Regel über einen entsprechenden Ausgang mit Tiefpass-Filter verfügt.

Passive Subwoofer brauchen einen Endverstärker, der das schwache NF-Signal ausreichend verstärkt. Dieser sollte für den Subwoofer über ein passendes Tiefpass-Filter verfügen.

Und schließlich die einfachste Art:

Einfach den passiven Subwoofer parallel zu den normalen Lautsprechern an den Leistungsausgang des Verstärkers anschließen. Das klappt dann recht gut, wenn der passive Subwoofer wirklich seinem Namen gerecht wird und wirklich nur die tiefen Töne wiedergibt. Denn zumindest kleinere Lautsprecher-Boxen können keine echten Tieftöne wiedergeben. Deshalb sind sie in diesem Bereich hochohmig, so dass hierc der parallelgeschaltete Subwoofer nicht schadet. Und ein echter Subwoofer ist für hohe Frequenzen gesperrt (hochohmig). Das wirkt dann im Ganzen so, wie die Bassmembran in einer 3- oder 4-Kanal-Lautsprecher-Box.

Aber so einfach wie das klingt, so kompliziert ist diese letzter Realisierung. Denn dann müssen wirklich alle Teile perfakt aufeinander abgestimmt sein.

Der Anschluss einees aktiven Subwoofers mit aktivem Filter ist deutlich einfacher, da dann die Filterfrequenz meist am Gerä#t eingestellt und auf die vorhanden Lautsprecher optimiert werden kann.

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Natürlich braucht jeder Subwoofer einen Verstärker - extern (passiv) oder intern (aktiv).

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