Das gute Audiokabel an sehr guten HiFi- Anlagen und High-End Anlagen erst längere Zeit "eingebrannt" werden müssen, physikalische Begründung?

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1 Antwort

Lass' Dir keinen Blödsinn erzählen. Dass Audiokabel "eingebrannt" werden müssen, ist absoluter Nonsens. Auch macht es keinen Sinn, hunderte oder gar tausende von Euros in Kabel zu investieren. Das einzige, was es zu beachten gilt, ist, dass der Kabelquerschnitt der übertragenen Leistung und der Übertragungslänge entsprechend gewählt ist. Das war's. 

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Kommentar von user21011982
04.06.2016, 12:36

Von zahlreichen Kabelherstellern werden Konstruktionen mit speziellen Eigenschaften beworben, wie etwa

  • sehr großer Leiterquerschnitt
  • besonders reines Kupfer (sogenanntes OFC – Oxygen Free Copper)
  • exotische Materialien für Leiter, Isolierung und Kontakte besondere Kabelgeometrien
  • das sogenannte Einbrennen
  • Behandlung des Materials auf der Basis von pseudowissenschaftlichen Ideen.

Solche Kabel wirken optisch wertiger und können mechanisch Vorteile bieten (etwa in der Biegsamkeit). Was jedoch die Qualität der Audiowiedergabe angeht, haben wissenschaftliche Studien gezeigt, dass sie einer „normalen“ technisch einwandfreien doppeladrigen Kupferlitze mit distanzadäquaten Querschnitten nicht überlegen sind.[3][2] Die beworbenen Vorzüge werden rein subjektiv oder pseudowissenschaftlich begründet[4] oder basieren auf der unangebrachten Übertragung von Erkenntnissen aus der Hochfrequenztechnik auf das (niederfrequente) Audiosignal. Es gibt weder nachprüfbare experimentelle Belege noch fundierte theoretische Herleitungen[5].

https://de.wikipedia.org/wiki/Lautsprecherleitung#Spezielle_Leitungstypen

Natürlich ist den Kabelherstellern, Händlern und nicht zuletzt auch den sog. Fachzeitschriften daran gelegen, diesen Mythos am Leben zu erhalten. Schließlich lässt sich damit sehr viel Geld verdienen. 

 

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