Das Gefühl zu nichts gut zu sein?

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5 Antworten

"Rechenschritte wie die binomischen Formeln aus den Ärmeln zu schütteln oder gar die PQ-Formel ist für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Auf deartiges würde ich NIE kommen, wenn man mich nicht darauf hinweisen würde."

Was bedeutet denn der letzte Satz? Glaubst Du, alle können die PQ-Formel herleiten?



"Das Gefühl, dass ich meist so gesehen der einzige bin der nach eine 2 1/2 - 3 Stunden langen Vorlesung kein deut schlauer geworden ist lässt meine Selbstzweifel nur noch weiter aufsteigen. "

Meiner Erfahrung nach ist das völlig normal, dass man nicht besonders viel aus der Vorlesung mitnimmt. Die ersten 20 Minuten kann man vielleicht ganz gut zuhören, aber dann geht das schnell in den Keller von der Aufmerksamkeit her (geht mir zumindest so).

Entscheidender ist die Arbeit, die man selbst macht, also das Lernen. Dazu gibt es ja Vorlesungsfolien, Bücher. Und was ich dir auch wirklich sehr empfehlen kann, ist eine Lerngruppe (allerdings nur mit Leuten, die selbst auch lernen und bereit sind, zu erklären). Du könntest z.B. in einer Facebook-Gruppe (falls ihr sowas habt) fragen, ob jemand Interesse an einer Lerngruppe hat.

Evtl. nimmst du Mathe-Nachhilfe.

Und wenn du irgendein Hobby hast, was deine Laune heben könnte, solltest du das irgendwie in deine Woche einbauen. Mach nebenbei noch irgendwas schönes.

Und sei geduldig mit Dir selbst. Dann musst du dir halt vielleicht eine Sache 100 Mal anschauen. So what? Wenn du das nach dem 100. Mal drin hast, ist das ein Erfolg. Es kommt nicht so sehr darauf an, wie schnell man geht, sondern darauf dass man dranbleibt und immer wieder daran arbeitet. Es geht eher um Regelmäßigkeit als darum, dass man viel auf einmal lernt.

Unbedingt auch verteilt lernen! (Konsens der psychologischen Forschung ist, dass dann mehr hängen bleibt, wenn man in kleinen Häppchen verteilt regelmäßig lernt, als wenn man in kurzer Zeit sehr viel lernt). Vorlesungen solltest du nacharbeiten und wenn es geht, auch vorarbeiten. Aber das ist der Idealfall, also setz dich nicht unnötig unter Druck, wenn du nicht direkt alles umgesetzt kriegst.

Vielleicht solltest auch fragen, ob das Studium zum Programmieren das richtige ist. Ist es Informatik? Wenn nein, warum nicht? (ich bin nicht sicher, es klingt ja schon sehr physiklastig).

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Also ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen.

Ich studiere auch ca. 2 Monate und habe gemerkt, dass ich mich für das falsche entschieden habe. Nicht weil ich überfordert bin, sondern einfach weil ich mich mit diesem Studiengang nicht wohlfühle. Ich habe mich relativ spontan für meinen jetzigen Studiengang entschieden und meinen langjährigen Plan weggeschmissen.

Das ist jetzt das Resultat und ich werde zum nächsten WiSe in meinen ursprünglichen Plan wechseln.

Wenn du dich aber komplett leer fühlst und das Gefühl hast nichts zu verstehen, vielleicht solltest du dann darüber nachdenken, ob ein Studium der richtige Weg für dich ist? Da es sehr wissenschaftlich klingt, vermute ich das du an einer Uni bist? Eine FH z.B. läuft da auch anders ab.

Auf jeden Fall kann ich dir nur raten, dich nicht durch das Studium zu quälen, denn du bist gerade noch am Anfang. Vielleicht würdest du das dann im Nachhinein bereuen oder du brichst erst in 2 Jahren ab und hast dann wertvolle Zeit verstreichen lassen.

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Hey ,
Ich verstehe dich so gut das kannst du nicht glauben.
Zurzeit bin ich genauso wie du überfordert und habe auch kaum Freunde an meinem Alltag , ich empfehle dir nur zieh es durch falls du es wirklich möchtest, bei mir ist es eine Sache die ich halt noch nie wollte daher fällt es mir nicht schwer es abzubrechen, aber vergiss nicht eins , nichts ist wichtiger als deine Gesundheit und der Spaß am Leben

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Bitte frage dich, ob das Studienfach als solches deinen tatsächlichen Interessen entspricht, oder ob Du es mit falschen Vorstellungen gewählt hast.

Frage dich, ob Du die Begriffe Vorlesung und Studium begriffen hast, und damit umgehen kannst.

Falls Du die erste Frage mit Ja beantworten kannst, hier ein paar Tipps zur zweiten:

- Von einer Vorlesungsstunde kannst Du maximal 5% festhalten. Selbst dies hast Du unmittelbar danach größtenteils nicht parat.

- Sinn der Vorlesung ist das Mitschreiben. Es ist die uralte Art der Publikation des Lehrstoffes. (Sie stammt aus der Zeit, als sich Studenten keine Bücher leisten konnten, und Dozenten deshalb auch keine zu verlegen brauchten.) Aufarbeiten musst Du den Stoff außerhalb der Vorlesung mit geeigneten, selbstgewählten Methoden. Deshalb nennt sich das ganze 'Studium'.

 - Wenn Du auf das Mitschreiben während der Vorlesung verzichtest, und nur Stichpunkte notierst, kannst Du den Lerneffekt auf etwa 20% steigern. (Das merkst Du aber erst, wenn Du schon längst im Beruf bist.) Du bist dann auf die empfohlene Literatur angewiesen, die zu Semesterbeginn vom Dozenten empfohlen wird.

- Niemand kann ein Studium allein bewältigen - völlig ohne die Hilfe von Kommilitonen geht es nicht. Suche dir nicht gerade die als Lernpartner aus, die froh sind einen zu kennen, der noch dümmer ist als sie selbst.

- Du bist nicht der einzige, der keine Mathematikbegabung hat. Lass dir systematisch von einem geduldigen Kommilitonen helfen, der Mathematik studiert. Die Mathematik ist faszinierend. Wenn Du das entdeckt hast, wird dir die Mühe Freude machen - Begabung hin oder her. Die Alternative wäre, dass Du dir alles aus den Grundrechenarten (Addieren, Subtrahieren) selbst ableitest. Das kann jede "Niete", die das Abi geschafft hat. Wenn Du aber bedenkst, dass Du mit dieser Methode etwa 20 000 Jahre ganz allein nachvollziehen musst, geht es mit einem Mathestudent doch etwas schneller. :-)

- Am Ende des Semesters wird der Stoff gewöhnlich durch Kolloquien oder Klausuren überprüft. Ob deine persönlichen Lernmethoden etwas getaugt haben, kannst Du am besten beurteilen, wenn Du beim ersten Anlauf durchgefallen bist.

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Habe auch dieses Semester angefangen, du must Halt immer den soff Zuhause nacharbeiten aus der Vorlesung alleine wird man nicht wirklich viel schlauer :?

Ich persönlich merke auch die Umstellung von schule zu Studium da man jetzt für alles selbst verantwortlich ist und sich um alles selbst kümmern muss

Die beste Idee ist dir einen lernen Pater zu suchen , so daß ihr euch gegenseitig unterstützen könnt

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