Das Gefühl der Einzigartigkeit!

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3 Antworten

Ich habe das selbe Gefühl wenn ich nachts auf der Autobahn die vorbeifahrenden Autos beobachte und mir dabei vorstelle, dass jeder Fahrer sein eigenes Leben, seine eigene Biografie hat und die Welt aus seinen eigenen Augen betrachtet. Dann habe ich für einen sehr kurzen Moment das Gefühl, dass alles zusammen etwas riesiges ergibt, so als hätte ich den Code der Matrix gesehen. 

Bei aller Einzigartigkeit wäre die Bemühung um ein besseres Deutsch wünschenswert. Ansonsten ist das, was beschrieben wird normal. Das ist das Kerngefühl des Individualismus, die Erfahrung, dass wir als Personen einen nur uns eigenen inneren und äußeren Sinnesapparat haben als Erfahrungschnittstelle zur äußeren Welt, der unserem Computer Informationen zur Verarbeitung liefert. Dieser Eindruck täuscht natürlich, weil er ausblendet, dass wir nur eine von Milliarden Personen sind, die diesen inneren und äußeren Sinnesapparat haben und dass die Verarbeitung, ja sogar schon vorher die Auswahl und Bewertung der Daten kulturell durch unsere lokale Umgebung, speziell die Eltern, die Verwandten und Freunde, Kindergarten, Schule, TV und Radio usw. geprägt ist. Eine Person des Mittelalters, einer ganz anderen Kultur, würde die gleichen Impressionen anders auswählen, schon andere Impressionen haben und sie vor allem ganz anders verarbeiten. Der Mensch ist ein kulturgeprägtes und kulturschaffendes Gemeinschaftswesen und auch wenn es als Kränkung des Selbstwertgefühls daherkommt, so individuell einzigartig sind wir nicht und das schon seit vor der Steinzeit.

Sehr interessante Eigenfrage. Darüber hatte ich auch schon mal gegrübelt. 

Das Warum ist mir nie klar geworden, aber die Einzigartigkeit ist unabdingbar. 

Wenn es in einer Töpferei einhunderttausend verschlossene Tonkrüge gibt, aber du nur in einen einzigen hineinschauen kannst (und nachgucken, was drin ist), dann muss dieser eine etwas ganz besonderes sein.

Und dann die Betrachtung: Aus deiner Sicht existiert das Universum nur, soweit DU es beobachten und darüber nachdenken kannst. Bevor du zum Himmel geschaut hast, existierte das Universum (für dich) nicht. 

Das hieße ja, wenn du stürbest, würde das gesamte Universum aufhören zu existieren. Und während deiner bisherigen Existenz sind schon viele andere Menschen gestorben, aber das Universum (wie du es kennst) existiert weiter. Nur wenn du stirbst, endet es auch (mit dir).

vuelen dank für deine antwirt nebuk. ich finde diese frage bzw. die antwort dahinter sehr beängstigend. Diese frage macht mir mehr angst als der tod ansich da das universum wie ich es kenne ja auch nur eine Illusion eines gewollten projekt in einer anderen Dimension sein könnte! ih bin noch sehr jung würde ich behaupten aber ich finde dass es so ist alls wäre man ein wurm der in einem apfel auf einem baum ist! man selbst sieht aus wie jeder andere aus und jeder tut das gleiche! aber man selbst hat als einzige das unterbewustsein und fühlt sich den anderen überlegen! nochmals vielen dank für deine Antwort! mir bedeutet das wirklich viel und ih habe beim lesen richtig Gänsehaut bekommen :'D MFG

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