Das Fach "Glück" in der Schule

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17 Antworten

na da muss ich mal zu sagen da hat deine tochter etwas wahres gesagt da stimme ich mit ihrere ausage überein soll aber nicht heißen das die normalen schulfächer zu nichst zu gebrauchen sind und auch nicht gut und toll sind allerding sind die schulfächer in der freizeit nicht wirklich hilfreich da könnten die schulen echt einmal ein oder zwei stunden in der woche opfern habe letztens auch einen bericht im fernseh gesehen da hat der lehrer den schülern die prospekte von supermärkten mit gebracht und gesagt sie sollen sich aus den darin stehenden produkten ein billiges frühstück mittag und abendessen herraussuchen und aufschreiben das war lehreicher als alles andere ich fands super

Da es im Leben nicht immer nur Glück gibt, wir oft kritische Situationen unbeschadt überstehen müssen, kann dieses Schulfach nicht "Glück" lauten, sondern es müsste "Leben(sgestaltung)" heißen. So kommt auch die Frage nach dem Sinn des Lebens, also was wirklich zählt im Leben oder worauf es im Leben ankommt, besser zur Geltung! Natürlich würde in diesem "Schulfach" auch die Frage um das Streben nach dem "Glück" breiten Raum einnehmen. Das Leben besteht aber nicht nur aus Events oder glücklichen Momenten - vieles geht auch in der Routine des grauen Alltags auf oder unter, und trotzdem ist auch dieses Alltagsleben lebenswert. Denn dadurch und durch Leid und Kummer, den wir im Leben auch erfahren,erkenn wir doch eigentlich erst wie gut es uns doch eigentlich geht!

Das F a ch "Glück" in der Schule halte ich für total unsinnig; was ich darüber bislang im Radio gehört habe, war nicht überzeugend. Welcher Pädagoge kommt auf solch abstruse Ideen, welche(r) Schulminister(in) lässt diese Erweiterung des Fächerkanons zu?! Das T h e m a "Glück" ist schon seit Jahren ein fester Bestandteil des Unterrichts, z. B. im Fach Religion/Ethik. Vor Jahren sollte mal das Fach "Wehrkunde" eingeführt werden. Da wäre mir "Rechtskunde" als verbindliches Fach auch in der Sek. 1 schon lieber. Es gibt wahrlich Wichtigeres!

Ich kann mir das Fach Glück nur als spielerische Version des Fach Ethik vorstellen, wo keine Schulnoten vergeben werden. Einfach nur als Auflockerung des Schulalltags.

An alle, die sich so negativ über dieses 'Schulfach' äussern (wobei die Bezeichnung Glück m.E. die völlig falsche Wahl war)mein Rat, einmal zu Googlen "Glück +Schulfach" - bei den meisten Artikeln, die man dort findet wird klar, dass es eigentlich ein Fach zur Anleitung zum Entspannen, Wohlfühlen ist und helfen soll, die Ruhe und Kraft in sich selbst wieder zu entdecken. Da unsere hektische Zeit so etwas dringend nötig hat und in der Familie meist weder Zeit noch Wissen darüber vorhanden sind ist die Schule genau der richtige Platz dazu. Dieses "Fach" ist meiner Meinuung nach genauso wichtig wie Sportunterricht und sollte an jeder Schule Pflicht sein...

Ist "Glück" nicht die Folge von Sachen, die man gelernt hat? Das kann doch kein Mensch lernen, ebensowenig wie Zufriedenheit, Lust, Freude, Trauer usw. Man sollte eher lernen, wie man mit diesen Gefühlen umgeht. Und solche Schulen gibts doch in Form der Waldorf-Schulen schon.

Glück und Erfolg sind Lern- und Messbar. Die Frage ist aber ob es nicht andere, wichtigere Dinge im Leben gibt die man den Kindern beibringen sollte.

Wie z.B. von Mimi schon geschrieben z.B. der Umgang mit Menschen, Dingen etc.

Es gibt auch Schulen an denen man mehr Allgemeinbildung und mehr Praxiswissen gelehrt bekommt. So etwas finde ich wichtiger.

Bedeutet nicht ein guter und richtiger Umgang mit Menschen und auch Dingen Glück?

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Glück ist doch total relativ. Das kann man eigentlich nicht in der Schule lehren.# Höchtens sowas wie "Wege zum Glücklichsein" und da ist man dann schon schnell sehr hippiemässig unterwegs ;-)), obwohl: schaden kann es eigentlich auch nicht!

Hm...ich überlege gerade, was "total relativ" ist...

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@Knowledge

nun: der eine ist mit ner Flasche Bier glücklich und ein anderer erst mit nem Porsche, und das ist dann vielleicht auch noch Raum und Zeitabhängig, also wie will man das Generalisieren?

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Es gibt ja von schule zu Schule andere Fächer. Da habe ich schon die verschiedensten Fächer gesehen, wie z.b. Schach, Niederdeutsch, usw.

Muß ich auch fragen, was soll das sein? Sicher braucht man Glück im Leben, aber das kann man doch nicht lernen! Sinnvoller wäre, ein Fach in dem man den Umgang mit den Menschen lernt!

Oder ein Fach für Erste Hilfe, nicht nur am Rande gestreift.

Lies mal von Stefan Klein: Die Glücksformel.

Man kann trainieren, glücklicher zu werden.

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@CrazyDaisy

Das ist ein Gefühl, oder kann auch ein Zustand sein. Kann mir aber nicht vorstellen, daß dies ein ganzes Schuljahr sinnvoll füllen soll? ABM-Maßnahme für Lehrer? Das Gegenteil von Glück (oder Hochgefühl, Fortuna, Seligkeit, Segen, Euphorie) ist Pech. Wär käme auf die Idee, soetwas ein Jahr lang auf dem Stundenplan zu haben? Die Eltern würden einen Vogel zeigen. Die Kinder wissen manchmal nicht mal, wie man sich den Mitmenschen gegenüber verhält. Die Leute werden älter, wollen zu Hause bleiben, statt Altersheim etc., hier sollten sie auf die Zukunft geschult werden, nur um als Beispiel zu nennen. Ein Unterrichtsfach wie Erste Hilfe am Mensch, am Tier, wäre sinnvoller, als "an sich selbst zu denken - wie werde ich glücklicher". Wie kann ich meinen Mitmenschen helfen, wäre für die Zukunft angebrachter. Um solches zu lernen wäre viel sinnvoller. Dieses Buch könnte der Lehrer empfehlen, und wer will, es sich selber anschaffen. Wie soll in so einem Unterrichtsfach überhaupt die Notenvergabe aussehen? Du hast kein Glück - Note 6?

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@Mimi081

Viele Kinder wären heutzutage froh, in der Schule mal über ihre Gefühle reden zu können - zuhause hat heute kaum einer Zeit dafür. Ich bin noch in den Siebzigern zur Schule gegangen und wir haben es sehr genossen, dass Schule nicht nur Wissensvermittlung war (obwohl auch das wichtig ist), sondern auch Diskussionen stattfanden und wir von den Lehrern ernst genommen wurden.

Stichwort Notenvergabe: Wie sieht es denn im ach-so-tollen Fach Religion aus? Du hast keinen Glauben - Note 6?

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@CrazyDaisy

Ich bin auch in den 70er zur Schule gegangen. Warum hat heute kaum einer zuhause Zeit dafür? Weil die sich keiner nimmt - und das ist schade. Diskussionen u.a. über Glück, kann man auch in Gemeinschaftskunde oder Deutsch besprechen. Religion ist inzwischen zur freiwilligen Einrichtung geworden und auch dort kann man über ein solches Thema sprechen.

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@CrazyDaisy

Es ist ungehörig, so etwas zu behaupten (keinen Glauben: Note 6). Wer glaubt, keinen Glauben zu haben, meldet sich vom Religionsunterricht ab und wird entweder beaufsichtigt oder nimmt am Fach "Ethik" teil. Beide Fächer sind ordentliche Lehrfächer und wissenschaftlich begründet. Wegen fehlenden Glaubens die Note 6 zu erteilen, das wären "sachfremde Gründe", welche die Note nichtig machen.

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@oldpaed

Das war ein Kommentar zu Du hast kein Glück - Note 6!

Übrigens musste ich die letzten drei Jahre im Gymnasium am Religionsunterricht teilnehmen (verpflichtend!), da mangels Beteiligung kein Ethikkurs angeboten wurde! Es hat mir nicht geschadet, der Lehrer war ein netter Mensch, aber die Zeit war verschwendet... ich hätte lieber Latein gehabt.

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möglich kann das ja sein es soll ja auch schon das fach "handy" geben habe ich hier in hessen zwar noch nicht gehört dafür aber in den nachrichten

Man könnte auch gleich das Fach "Trauer", "Schönheit"oder andere hinzunehmen.

ist das am ende nur eine andere bezeichnung für gesellschaftskunde? :o))

Ich denke es gibt wichtigeres in der Schule.

Ein Problem der deutschen Sprache, das die Anglophonen nicht haben: Dort wird zwischen "luck" und "happiness" unterschieden. "luck" kann man nicht lernen (höchstens haben), "happiness" hingegen schon.

Sehr gute Antwort! Tatsächlich wird oft "Glück" mit "Zufriedenheit" verwechselt...

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wurde deine frage im laufe der jahre beantwortet?

was soll das für ein fach sein???

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