Das Elternhaus von Harry Heine / Die Religion der Juden im 18. und 19. Jahrhundert?

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1 Antwort

Woher hast du das? Bist du sicher, dass das eine akkurate Darstellung der Situation war?

Ich denke, dass es damals von den Behörden eine Beschränkung gab, wie viele Juden in Düsseldorf wohnen bzw. heiraten durften... 

"Am 21. Juni 1779 stellte Kurfürst Karl Theodor die letzte Konzession für die Juden aus, die auf 16 Jahre angelegt war. Darin wurde festgelegt, dass maximal 215 jüdische Familien in Jülich und Berg wohnen durften. Hinzu kam eine unbekannte Anzahl „Betteljuden“, die noch 1785 „mit Prügel“ abgewiesen werden sollten. Ein überwiegender Teil der Judenschaft war mittellos. Zur winzigen Oberschicht im 18. Jahrhundert zählte lediglich die Familie van Geldern."

Deshalb war es nicht einfach, eine Bewilligung zu bekommen, um zu heiraten.

Das heisst, es ging nicht so sehr um die Rabbiner, sondern mehr um den Gemeindevorstand, der vielleicht nicht bereit war, diese Ehe zu bewilligen, da jedes Jahr wahrscheinlich nur wenige Paare heiraten durften.

Ich vermute, dass Samson Heine eine Mésalliance für Betty van Geldern war, dass er in den Augen ihrer Familie oder Gemeinde nicht reich genug war, um zu ihr zu passen. Nicht lange später ging er Konkurs und liess seine Frau und Kinder mittellos zurück...

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