Das Christentum brutaler als man denkt?

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15 Antworten

Ich meine, das Christentum wird total überbewertet. Es gab und gibt immer nur ganz wenige Christen, aber es gibt eine riesige Anzahl Menschen, die sich als Christen bezeichnen, ohne auch nur ansatzweise eine entsprechende Gesinnung zu haben.

Christen haben noch niemals gemordet. Doch massenhaft gemordet haben diejenigen, die nichts mit Christlichkeit zu tun haben, aber sich zu Unrecht als Christen bezeichnet haben.

lweflwrejlkwjgl 19.01.2017, 19:48

jaja genau wie die päpste (die "höchsten und christlichsten" christen) auch nicht gemordet haben und eine super reine weste haben

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Dxmklvw 19.01.2017, 20:00
@lweflwrejlkwjgl

Ich habe Verständnis dafür, daß Lesen manchmal sehr schwer fallen kann.

Trotzdem meine ich, daß es selbst ohne deutliche Hervorhebung erkennbar sein sollte, daß ich ohne Ausnahme solche, die morden und rauben usw. nicht als Christen ansehe, sondern allenfalls als solche, die Christlichkeit nur vorheucheln. Die meisten Päpste gehören ebenfalls dazu.

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Nix freiwillig. Entweder Du machst mit oder ich ersteche Dich, willst Du nicht mein Glaubensbruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein - so ist das gelaufen.

Die Toten des Christentums, weit mehr als 100 Mio. Ein Strom von Blut fließt durch die Geschichte und an beiden Ufern wohnt das Christentum.

Dagegen ist der Islam geradezu kümmerlich, mit derartigen Zahlen kann der nicht aufwarten, obwohl der auch schon nicht zimperlich war.

Es sind immer die Menschen, die eine Religion missbrauchen.  

Gewalt und Krieg sind weder christlich noch muslimisch. 

Was verstehst du unter "Christentum"?

-Die Grundlage des Christentums, das NT? Das verwirft jede Gewalt.

-Die offiziellen Vertreter des Christentums (Kirchen)? Ja, die haben in der Vergangenheit Gewalt ausgeübt. Siehe Inquisition. Diese Gewalt war von (dummen, ungebildeten oder machtgeilen, oder alles zusammen) Menschen beschlossen und wird heute von Menschen verurteilt. Die Kirchen haben sich dafür entschuldigt (was ihre Verbrechen nicht ungesehen macht, sondern nur zeigt, dass sie sich dieser Verbrechen heute bewusst sind). Diese Gewalt war niemals durch die Bibel gerechtfertigt.

-Christen? Darunter gibt's, wie unter allen Menschengruppen - Moslems, Juden, Buddhisten, Atheisten - einen Teil, der gewalttätig ist. Das hat nichts mit Religion zu tun, sondern zieht sich durch alle menschlichen Gesellschaften.

Mein Fazit als Atheist: Es gibt Christen, die morden, schlagen, vergewaltigen. Aber es gibt keine christliche Motivation für irgendeine Gewalttat.  Das gibt die Grundlage des Christentums - das NT und seine Leitfigur, Jesus - nicht her.

Das Christentum hatte bevorzugt 2 Wege der Missionierung: Blut und Feuer und Assimilation.

Das bedeutet dass entweder die zu missionierenden Völker bekämpft wurden, bis sie konvertierten oder dass das Christentum eigene Feiertage über die Feiertage der heidnischen Völker gelegt hat und Bräuche übernommen hat um die Kulturen dieser Völker auszulöschen.

Es ist auf jeden Fall um einiges brutaler als man ihm zutraut.

Das hat nichts mit dem Christentum zu tun.

Menschen die sowas tun, nennen sich vielleicht Christen, aber sind keine....

...ggf. nennen sie sich absichtlich Christen, um das Christentum in einem schlechten Licht dastehen zu lassen.....

Nirgends im NT steht, dass man Menschen töten soll, oder zum Christentum zwingen soll

Das Christentum hat überhaupt keine Menschen umgebracht.

KonkyKink 19.01.2017, 19:34

Mit Ausnahme der zwanzig Millionen Toten in den Feldzügen welche das Christentum verbreiteten, nicht.

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Aliha 19.01.2017, 19:41
@KonkyKink

Nochmal, "das Christentum" hat niemanden umgebracht, genau so wenig, wie der Islam heute Bomben legt.

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das liegt daran das die (chisten und )soldaten die durch die länder zogen auch als befreier galten.

wenn man politisch ordung post- und polizeisysteme einführt wird man in der leidenden bevölkerung dennoch akzeptiert.

gottesanbeterin 20.01.2017, 02:02

Ich glaube nicht, dass die amerikanischen Ureinwohner die Christen als "Befreier" gesehen haben, bzw. sie noch so sehen; auch nicht, dass die australischen es so sehen/sahen, auch nicht, dass die Inder die Briten so sahen/sehen, dass die Afrikaner die Christen, die sie ausbeuteten/ausbeuten so sehen, auch nicht, dass die Libyer es so sehen, auch nicht, dass die Syrer es so sehen und da gibt es noch viel mehr, die das ganz bestimmt weder so sehen, noch jemals so sahen, ich etwa auch nicht! Ich habe doch das Christentum auch nicht freiwillig angenommen - viele andere Zeitgenossen ebenfalls nicht; wir wurden als Säuglinge "zwangsgetauft" und anschließend indoktriniert, gehirngewaschen; das kann doch nicht als wie immer geartete Freiheit oder Befreiung gesehen werden!

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sukuum 20.01.2017, 02:12
@gottesanbeterin

es gibt immer einen wandel in der gesellschaft, den die bürger und ausgebeuteten erkennen. wie zb den bürgerkrieg amerikas gegn die sklaverei.

wichtig für die bevölkerung ist das was aufklärer mit dem glauben gemacht haben und nicht was staaten oder politik verfolgten mit dem glauben.

die kirche strafte wissenschaftler für veröffentlichungen, so das ich als kind schon ketzer werden wollte :D. doch später erfuhr ich von einem wandel und was ein ketzer heute tun müsste um ein ketzer zu sein. heut zutage würde ich mich schämen zu ketzen :D

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kyseli 20.01.2017, 08:54
@sukuum

..wenn die Millionen im Namen der Kirche und des Kreuzes erschlagenen, gefolterten indigene Mittelamerikanischer Völker deine *sukums Weisheit lesen würden.. 

Doch die Spanier haben ganze Arbeit geleistet und dies wurde vor Ort vom Geistlichen meist genehmigt..

Scroll mal auf dem link nach unten


http://images.google.de/imgres?imgurl=http://666kb.com/i/aodwcwr2cys02gq9x.gif&imgrefurl=http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php%3Ft%3D17534%26start%3D30&h=204&w=350&tbnid=jq37gbQdS7WLhM:&vet=1&tbnh=134&tbnw=230&docid=Kvl5yITHmPhODM&client=tablet-android-samsung&usg=__bC0We4nwfeMUuKbaB2EUnjFtYew=&sa=X&ved=0ahUKEwjM5aX1ntDRAhUEuhQKHYJaBH4Q9QEIKzAI

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Ohne die Gewalt der Christen wären wir heute auch so ein rückständiger islamistischer Sumpf wie Saudi-arabien.

Die Christen haben das Wort "Heidentum", die Moslems das Schimfpwort "Kuffar".
Das betrifft in beiden Fällen alle die an etwas anderes Glauben als das gerade Richtige.
So konnte man die alten Götter und Glauben langsam ausrotten sobald Christentum Staatsreligion wurde.

ich sage nur:

KREUZZÜGE

Das Christentum brutaler als man denkt?

Noch brutaler? Ich meine alle Religionen sind doch brutal. In der Vergangenheit, so wie heute.

Warum sind sie jetzt noch brutaler als ich immer dachte?

aber ich wollte fragen , ob das Christentum auch viele Morde begonnen hat ?

Na aber hallo: Dreissigjähriger Krieg, Nordirland, Christianisierung, Hexenverbrennung, usw. Die Liste nimmt und nimmt kein Ende

Kannst ja mal von "Luke- Die woche und ich" angucken woher die Zitate sind.

Die Frage kann man sich so stellen hab die Perser die Religion von den Muslimen freiwillig angenommen zB?

Alibomaje 19.01.2017, 19:34

Ich meien ja und wenn nicht , dann haben diese Muslime , laut Allah , gesündigt . Der Beweis : Koran Sure 2 Vers 256 Ist gibt keinen Zwang im Islam

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Renelos11 19.01.2017, 19:35

die Perser waren davor eine Hochkultur sie wurden denn unterworfen und der islamische glaube aufgezwungen

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Alibomaje 19.01.2017, 19:39
@Renelos11

Ja und ? Deutschland hat sechs Millionen Juden ermordet . Sollen jetzt alle Deutschen böse sein ? Nein ! Genau wie der Islam ! Google mal Koran Sure 2 Vers 256 . Das ist der Beweis , dass es im Islam keinen zwang gibs .

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Renelos11 19.01.2017, 19:40

denn kann man deine Frage ja gleich argumentieren?

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Jogi57L 20.01.2017, 15:32
@Renelos11

Im Islam gibt es ggf. keinen "Zwang", weil jeder, der an Allah und den Propheten glaubt.... sich selbstverständlich allen Regeln unterwirft.....

Frage wäre eher, ob es einen Zwang zum Islam gibt, oder ob Muslime in einem überwiegend islamischen Land......

die Atheisten, Polytheisten sowie Christen und Juden mit soviel Liebe und Freundlichkeit behandeln, dass diese zwanglos ihren Glauben leben können 

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Die Christen sind genauso wie andere Religionen mit dem Satz " und willst du nicht mein (Glaubens) Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein" durch die Lande gezogen.

Jede Monotheistische Religion hat nach dieser Vorgabe gearbeitet

Schau mal auf die Kreuzzüge. Das war heftig. 

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