Das Amt versäumte zu zahlen. Jetzt habe ich Schulden und bin obdachlos.

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Mit der Kündigung des Vermieters zum Amt gehen und Dampf machen. Dann MÜSSEN sie reagieren. Außerdem sämtliche Einzugsermächtigungen zurückziehen, bis Geld da ist, das erspart Rücklastschriftkosten.

Ich würde als Empfänger von Grundsicherung sowieso nur noch Prepaid und ähnliches nutzen. Wenns denn mal irgendwo hakt, lädt man dann sein Händy eben mal nicht auf.

Ich bin zwar nicht mehr in der Situation, aber ich war es und ich weiß wovon ich rede. Ich lasse grundsätzlich nix mehr per Bankeinzug abbuchen und bezahle, wenn es irgendwie geht, in bar. Ich weiß, dass es Sachen gibt, die nur per Bankabbuchung gehen, aber da sucht man vielleicht beim Konkurrenzanbieter nach anderen Lösungen. Ich habe Prepaid-Handy, ich habe Prepaid-Internet, da gibt es mittlerweile so viele günstige Tarife, dass es auch nicht mehr zwingend teurer sein muss als eine Vertragsbindung.

Zur Not habe ich immer noch meine Visakarte.

Wenn Deine Schulden so hoch sind, dass Du in absehbarer Zeit nicht mehr mit dem Bezahlen hinterherkommst und evtl. sogar Pfändungen ins Haus stehen, lass Dein Konto in ein P-Konto umwandeln. Das sorgt dafür, dass Dir immer ein fixer pfändungssicherer Freibetrag auf dem Konto bleibt und Du nicht komplett finanziell lahmgelegt bist.

Solltest Du Empfänger von Sozialleistungen wie Grundsicherung und Wohngeld sein und das bereits durch einen Bescheid bestätigt ist, muss die Behörde, die für Dein Sozialgeld zuständig ist für die entstehenden Kosten aufkommen. Sollte Deine Miete von der Behörde nicht gezahlt werden weil diese wieder einmal so schön l a n g s a m reagieren ist die Behörde der Mietschuldner und nicht Du. Die Telekomkosten musst Du überweisen sobald die Sozialleistung auf Deinem Konto eingegangen ist. Viel Glück Dieter. Soll ich Dir Geld leihen?

Obdachlos wird man nicht nach ein paar Wochen. Wenn du deinen Antrag rechtzeitig gestellt hast, hast du auch immer die Möglichkeit einen Vorschuss zu erwirken. Darauf hast du einen rechtsanspruch, wenn du dem JobCenter deine Mittellosigkeit belegst. Wende dich an einen Sozialen Träger (Dakonie, Caritas usw.) die werden dir helfen, die Obdachlosigkeit zu verhindern. Vorrangig ist die Wohnung und die Energieversorgung zu gewährleisten. Auf Telekom kannst du einige Zeit verzichten.

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