Das alleinige Sorgerecht nach der Geburt behalten?

6 Antworten

Ich habe da die Erfahrung von vielen Eltern - nein, Du wirst die alleinige Sorge nicht behalten. Er wird die gemeinsame Sorge bekommen. 94% aller Verfahren enden mit dem gemeinsamen Sorgerecht.

Und DU zahlst, wenn er klagt und die gemeinsame Sorge erhält.

Aber .... die gemeinsame Sorge ist nicht das, was sich so mancher Vater denkt.

Du brauchst seine Unterschrift nur dann, wenn Du mit Kind außerhalb der Stadt/des Kreises umziehst, ein Konto fürs Kind eröffnest, Religionszugehörigkeit, OPs und Psychotherapien.

Im Alltag bestimmst Du ganz alleine, genau wie er während des Umgangs alleine bestimmt. Und das schon, wenn er die gemeinsame Sorge noch gar nicht hat.

§ 1687 Bürgerliches Gesetzbuch
Ausübung der gemeinsamen Sorge bei Getrenntleben

(1) 1Leben Eltern, denen die elterliche Sorge gemeinsam zusteht, nicht nur
vorübergehend getrennt, so ist bei Entscheidungen in Angelegenheiten,
deren Regelung für das Kind von erheblicher Bedeutung ist, ihr
gegenseitiges Einvernehmen erforderlich.

2Der Elternteil, bei dem sich das Kind mit Einwilligung des anderen
Elternteils oder auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung gewöhnlich
aufhält, hat die Befugnis zur alleinigen Entscheidung in Angelegenheiten
des täglichen Lebens.

3Entscheidungen in Angelegenheiten des täglichen Lebens sind in der Regel solche, die häufig vorkommen und die keine schwer abzuändernden Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben.

4Solange sich das Kind mit Einwilligung dieses Elternteils oder auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung bei dem anderen Elternteil aufhält, hat
dieser die Befugnis zur alleinigen Entscheidung in Angelegenheiten der
tatsächlichen Betreuung. 1629 Abs. 1 Satz 4 und § 1684 Abs. 2 Satz 1 gelten entsprechend.

(2) Das Familiengericht kann
die Befugnisse nach Absatz 1 Satz 2 und 4 einschränken oder
ausschließen, wenn dies zum Wohl des Kindes erforderlich ist.

§ 1687a
Entscheidungsbefugnisse des nicht sorgeberechtigten Elternteils

Für jeden Elternteil, der nicht Inhaber der elterlichen Sorge ist und bei dem sich das Kind mit Einwilligung des anderen Elternteils oder eines sonstigen Inhabers der Sorge oder auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung aufhält, gilt § 1687 Abs. 1 Satz 4 und 5 und Abs. 2 entsprechend.

Ja also ich finde es auch gar nicht gut! Ich mein Die Väter haben es auch nicht leicht. Denk doch mal an dein Kind. Wer solche Aussagen sagt wie sie bereuen das gemeinsame Sorgerecht sind Heuchler und denke null an ihr Kind. Denk immer an erster Stelle an dein Kind. Es braucht nämlich auch seinem Vater! Ich weiß meiner ist. Gestorben eher ich mehr Kontakt aufbauen konnte und das weil meine Mama genau solche Sorgerechts Sachen... naja Aber musst du halt Selbst wissen. ICh persönlich finde es nicht gut, weil ich echt nicht wollen würde das sich mein Kind sich unwohl fühlt! 

dir steht garnichts zu. du bist nichts weiter als der austräger des kindes. gemacht hast du es nicht allein und es gehört dir auch nicht. sollte also die beziehung zu ende gehen, hat dein partner oder zukünftige ex die gleichen ansprüche wie du. er hat wie du umgangspflicht, da das kind das recht auf umgang mit beiden eltern hat.

weiterhin hat er wie du auch, unterhaltspflicht und das recht auf gemeinsames sorgerecht. letzteres ist selbstverständlich. wenn das baby geboren wird, wird er die vaterschaft anerkennen und das gemeinsame sorgerecht von dir fordern wenn er das will. das könnt ihr dann gleich dort erklären.

solltest du dies nicht tun, wird er zum gericht gehen und dort das gemeinsame sorgerecht einfordern und bekommen. kostengünstiger ist für dich die variante beim jugendamt. zudem das verweigern des gsr gegenüber dem vater ein schlechtes licht auf dich wirft und nicht dem kindeswohl entspricht.

umgang wird der vater ebenfalls fordern, so er einverstanden ist, dass das kind bei dir lebt. der mindestumfang wäre ca:

- 2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung

- jedes zweite wochenende von fr-sonntag

- hälftige ferien und feiertage

- drei wochen sommerurlaub

bis hin zum wechselmodel oder das das kind beim vater aufwächst ist dahingehend alles offen und möglich.

statt deiner besitzansprüche an etwas das dir nie gehören wird, solltest du dir erstmal klar werden was du willst in deiner beziehung. wenn du die beziehung weiterleben willst und den mann an deiner seite als deinen partner siehst, dann ist gemeinsames sorgerecht selbstverständlich für dich. wenn nicht, ist die beziehung von deiner seite aus nicht ehrlich und nicht gleichberechtigt gelebt.

selbst wenn der lebensmittelpunkt erstmal bei dir ist, kann dies in 3-4 jahren schon wieder ganz anders aussehen. das ist immer nur für den moment und nur solange wie ihr euch darüber einig seit.

Ich glaube manche lesen hier nicht richtig 😠😡😠😡😠😡 er könnte sein Kind so oft sehn wie er will oder abholen. Am Wochenende dahin und alles mit entscheiden. Abet lese oft von anderen wenn iwas ist mit papierkram und solche Sachen muss man sich erst die Unterschrift vom kindsvater holen etc. Von Leuten die keine Ahnung haben reißen hier manche ganz schön ihr großes dummes ma*l auf!

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@JuliaLoveness

ich glaube ehr du hast verstehend lesen nicht gelernt. er wird klar seine ansprüche an dich stellen und die hat er genauso wie du. dazu gehört, ebenfalls der anspruch und der wäre völlig berechtigt, dass er das kind nach der geburt abholt und zu sich holt. für dich gilt dann sicher das gleiche: du darfst sein kind so oft sehen wie du willst und du darfst vielleicht auch alles mitentscheiden.

wie gesagt: es ist dein kind nie gewesesn, sondern euer gemeinsames kind. deine besitzansprüche musst du mal behandeln lassen, dass ist krankhaft und spielt dem vater das kind recht zügig in die hände bei dir. versuche die sache aus elternebene zu sehen und erlerne die, das ist ein prozess in dem man sich auf augenhöhe bewegt und dazu gehört auch gemeinsames sorgerecht.

in den letzten 10 jahren brauchte ich von kv eine unterschrift für die betreuungszeiten in der tagespflege. ein netter brief in jahr zwei des kindes an die dame im amt, das das garnicht notwendig ist, hat sie dazu bewogen solche dinge zu unterlassen. ansonsten läuft alles durch meine hand: kitaanmeldung, schulanmeldung, hortanmeldung und demnächst kündigung, essenanmeldung, reisen etc. einziges was wir gemeinsam immer machen ist bei auslandsreisen formulare auszufüllen und durch kv zu unterschreiben zu lassen, damit hier nicht irgendwelche probleme entstehen. aus uns hochstrittigen eltern ist ein elternpaar auf augenhöhe geworden mit gemeinsamen sorgerecht und einer klasse gesprächsebene. und er hat umgang wann immer mgl. und wann immer er will und auch vor allem wenn ich es will - damit ich in ruhe arbeiten gehen kann. da willst du mal hinkommen.

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@JuliaLoveness

vielleicht ist es das beste, der vater nimmt das kind direkt nach der geburt zu sich in obhut. du scheinst nicht fit für kinder.

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@JuliaLoveness

Aha.

Eine gute Elternbeziehung ist blablabla für Dich.

Dann lass das mal den Richter mitbekommen.

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