Darmspiegelung bei Endometriose wirklich so sinnvoll?

1 Antwort

Gute Frage. Das ist alles richtig.

Es ist nur für den Chirurgen äußerst hilfreich, wenn er schon vor der Operation weiß, was ihn so ungefähr erwarten könnte.

Und eine Darmspiegelung macht man ja sowieso routinemäßig zur Früherkennung von Darmkrebs. Der Chirurg möchte ja auch sicher sein, dass rundherum alles andere in Ordnung ist, bevor er zu operieren beginnt.

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Ich bin erst 28 Jahre alt und habe bisher noch nie eine Darmspiegelung machen lassen, da es bisher nicht notwenig war.

Das MRT im Januar war ja absolut sinnlos, da laut diesem mit der Gebärmutter alles ok wäre. Bei der OP im September letzten Jahres sahen die Ärzte aber, dass die Gebärmutter verändert ist und auch beim letzten Ultraschall vor dem MRT sah man, dass die Gebärmutter nicht normal aussieht. Bei der Tast-Untersuchung und sobald er mit dem Ultraschallstab dagegen ging, hätte ich auch schreiend vom Stuhl springen können. Daher veranlasste man das MRT, um eventuell die Veränderungen deutlicher sehen zu können.

Sollten Herde auf dem Darm sitzen, würde man diese ja bei der Darmspiegelung auch nicht sehen.

Ich möchte nur ungern eine Untersuchung dieser Art machen lassen, wenn diese ebenfalls so nichts sagend ist wie das MRT damals.

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Wie kann es sein, dass keiner was über Endometriose weiß?

Ich habe gelesen dass 10 % der Frauen diese Krankheit haben. Fragen sie mal ein paar Menschen in ihrem Umkreis. Ich habe das getan und keiner hatte davon jemals gehört. Was aber jeder weiß, dass viele Frauen starke, unerträgliche Schmerzen empfinden wenn sie ihre Tage haben. Ich bin so eine Patientin. Mit so starken Schmerzen, dass ich ungefähr schon 10 Mal ins Krankenhaus musste, weil ich es einfach nicht mehr aushielt und sogar schon unter schmerzbedingten Halluzinationen gelitten habe. Dort wäre ich wahrscheinlich nie gelandet wenn man mich ernst genommen hätte bei den dutzenden Gynäkologen die ich ausprobiert habe. Immerwieder beschwerte ich mich über unerträgliche Schmerzen, dann folgten meist sehr schlampige Untersuchungen, woraufhin sie sich sicher waren ich hätte nichts weiter und mir dann ibuprofen 800 verschrieben. Das war das stärkste, was ich bekam. Das wirkt bei mir erst nach 3-4 Stunden und auch nur leicht, die Schmerzen bleiben. Vielleicht würde das einen Effekt erzielen, wenn ich die ganze Packung auf einmal essen würde. Ich habe die Pille, die ich 5 Jahre lang genommen habe, vor ca. 5 Jahren abgesetzt. Seitdem war mein Hormonhaushalt total im Eimer. Nach so vielen Jahren, hat sich das leider immer noch nicht eingependelt. Als ich vor ein paar Monaten malwieder ins Krankenhaus musste, weil es einfach nicht mehr ging mit den schwachen Schmerzmitteln, hörte ich das erste mal von der Endometriose, Und zwar in Brasilien (Rio), in einem öffentlichen Gratis-Krankenhaus. Er brachte die starken Schmerzen gleich am Anfang mit der Endometriose in Verbindung, und nach der Untersuchung war er sich fast sicher dass ich das habe. Es fehle nurnoch ein letzter Test. Ich kam nach Deutschland zurück und ließ es Untersuchen. Sie untersuchte mich mit Ultraschall. Ich sah das Bild auch und fragte sie, was das für ein riesiges schwarzes Ding auf meiner Gebärmutter wäre. Sie meinte es wäre eine Zyste und könnte auch mit der Endometriose zusammenhängen. Der Test den ich in Brasilien gemacht hätte, wäre mit einem Schlauch und einer Kamera gewesen. Diesen empfahl sie mir nicht. Mir wurde erklärt dass man quasi noch nichts weiß über diese Krankheit, dass man sie auch nicht feststellen kann wenn man nicht operiert und dass es dagegen kein Mittel gibt, außer abschneiden. Auch wurde mir empfohlen, die Pille wieder zu nehmen, damit nicht mehr Zysten kommen. Sie erwähnte noch dass meine Zyste einen Durchmesser von 48 mm hat. Desweiteren bat sie mich, in 2 Monaten wiederzukommen, und wenn es dann nicht zurückgegangen wäre (von selbst) müsste man sofort operieren. Auf gutdeutsch: abschneiden oder wachsen lassen. Ich war entsetzt, dass mir nie jemand etwas von dieser Krankheit erzählt hatte. Und dass es dann auchnoch keine Behandlungsmethode gibt. Wie kann das sein? Wenn doch 1 von 10 Frauen diese Krankheit hat. Die Chinesische Medizin ist da schon weiter und bietet mehr an. Allerdings unbezahlbar für mich. Weiß jemand mehr oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

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Endometriose im Magen?

Hallo!

Ich habe seit einem knappen Jahr Magen-Darm-Beschwerden (immer wiederkehrender Durchfall, Blähungen, Bauchkrämpfe). Ich war auch schom beim Gastroentereologen und habe das komplette Laborpacket durch (alles unauffällig) sowie eine Magen-Darmspiegelung, bei der außer einer leichten Rötung der Magenschleimhaut nichts auffällig war (auch bei den Biopsien war alles o.b.)

Seit knapp 3 Monaten habe ich jetzt einige Tage vor und während meiner Periode unglaubliche Schmerzen Unterleibsschmerzen. So stark, dass ich Nachts davon wach werde oder ich einfach nichts machen kann, außer in meinem Bett zu liegen und mich zu krümmen. Selbst Ibuprofen 600 dämpft das nur für kurze Zeit. Das letzte mal bevor ich meine Tage bekommen hatte, hatte ich Schmerzen im Bauch, die ich so vorher noch nie hatte. Das war irgendwie so ein unterschwelliges brennen. Gut einen Tag später hatte ich dieses Brennen immernoch und ganz schwarzen Stuhl (was ja für Blutungen im Verdauungstrackt spricht). Was besonders eisenhaltiges hab ich die Tage nicht gegessen, alles wie immer. Außerdem waren meine Tage knapp eine Woche überfällig, obwohl sie die letzten vier Jahre von Anfang an extrem pünktlich waren.

Diesen Teerstuhl hatte ich davor schon einige Male, hab es aber nie mit meinem Zyklus in Verbindung bringen können, da ich dies als unwichtig erachtet hatte.

Mein Arzt behandelt mich nun mit Salofalk Granustix (Medikament gegen CED), aber konnte noch keine feste Diagnose stellen. Ich habe ihm noch nie von dem Teerstuhl erzählt, da es so selten war. Das werde ich beim nächsten Termin aber definitiv tun.

Auf dem Arztbrief den ich bekommen habe steht, dass einer der nächsten Schritte ein MRT zum ausschließen einer Endometriose ist.

Nun die Frage: Können die Symptome, und vorallem der Teerstuhl, wirklich von einer Endometriose kommen? Hätte man das nicht in einer Gastroskopie gesehen? Und wie zuverlässig sind MRTs zum erkennen von Endometriose Herden?

Dankeschön!

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Wie lange dauert eine Bauchspiegelung bei Endometriose?

Und ist dieser Eingriff nur zur Diagnose oder wird dabei auch die Endometriose entfernt?

Wie lange dauert es, sich davon zu erholen? Muss man dann im Krankenhaus bleiben?

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Schmerzen Menstruation - Endometriose?

Hallo Mädels,

Ich habe seit ca. 2 Jahren starke stechende Schmerzen in der Rechten Taille. Ist egal ob ich stehe oder sitze. Am schlimmsten ist es wenn ich mich auf die linke Seite legen will.... das ist fast unmöglich! Merke die Schmerzen auch ohne Bewegung, also z.B. beim Gähnen, husten und teilweise nur beim atmen.

Fängt meistens am 2. oder 3. Tag der Periode an. Wenn die Periode dann nach ca. 4-5 Tagen weg ist, sind die Schmerzen auch verschwunden. War bereits beim Röntgen, alles ok. Der Internist meinte ich hab extrem viele Gallensteine, aber das hat ja nichts mit der Menstruation zu tun...

Was auch seltsam ist: Habe ich seit November gemerkt dass ich ab dem 2. Periodentag auch arge schmerzen im afterbereich habe, so nen unangenehmen Druck. Die Scheide an sich tut auch an diesen Tagen weh. (Pille habe ich d im Nov. abgesetzt, weil ich keine Hormone mehr nehmen will, verhüte mit Gynefix)

Hat jemand ähnliche Schmerzen Le. Erfahrungen?

LG princa

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Ärztin verweigert Gabe von Metamizol-Spritze?

Hallo,

Ich habe einen Verdacht auf Endometriose - das habe ich vom Gynäkologen auch schriftlich - und deswegen manchmal starke Unterbauchschmerzen. Normalerweise rufe ich dann den ärztlichen Bereitschaftsdienst und die geben mir Metamizol (Novaminsulfon) als Spritze, da die orale Einnahme - also Tabletten und Tropfen - nicht gut genug wirkt.

Da der Bereitschaftsdienst aber im Moment nicht geöffnet hat, sitze ich jetzt bei der Kollegin meines Hausarztes. Die Sprechstundenhilfe sagte gerade, die Ärztin würde mir nicht nur Metamizol, sondern gar kein Schmerzmittel Spritzen wollen und nur Tropfen aufschreiben, obwohl ich erklärt habe, dass nur Spritzen wirken.

Zum Gespräch mit der Ärztin persönlich gehe ich gleich.

Jetzt sitze ich mit starken Schmerzen im Wartezimmer. Meine Mutter, die Krankenschwester ist, will mich bei dem Gespräch unterstützen. Außerdem habe ich schon gesagt, dass ich dann bitte genau in der Patientenakte notiert haben will, dass sie mir kein spritzen will, obwohl ich erklärt habe, dass die Ursache bekannt ist - und das habe ich auch mit einem Befund belegt - und dass orale Schmerzmittel nicht helfen.

Was kann ich noch tun?

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Wie wird Endometriose diagnostiziert?

Sieht der Frauenarzt das so oder wird das mit bestimmten Geräten festgestellt?

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