Darmpilz? Dringende Hilfe, bitte!

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5 Antworten

Hallo Carmi007,

seit wann hast Du denn diese Probleme genau? Könnten nicht vielleicht auch die hormonellen Veränderungen (Pubertät) eine Rolle spielen? Wie sieht es mit der Gebärmutterhalskrebs-Impfung aus? Hast Du die (etwa) schon bekommen?

Falls Du tatsächlich einen Darmpilz haben solltest, wird Dir ein Heilpraktiker, der auf sog. Darmsanierungen steht neben einer (recht teuren Medikation) eine Diät empfehlen: Die Eckpfeiler: Zucker (auch in Getränken!) drastisch reduzieren, keine Weizenprodukte essen. Damit nähmst Du dem Pilz auf jeden Fall seine Hauptnahrung, was sein Bestehen im Darm beeinträchtigen würde.

Versuche doch erst einmal, Deine Ernährung in diese Richtung umzustellen - wenn Du einen (schädlichen) Darmpilz hast, werden sich Deine Beschwerden bessern.

Du solltest Deinen Vater darauf aufmerksam machen, was Du im Netz entdeckt hast! Nimm ihn bei Deiner Recherche mit ins Boot, ich denke, Dein Engagement in dieser Sache wird ihn eher positiv von Dir beeindrucken und er wird sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigen. Vertraue aber auch auf seinen gesunden Menschenverstand und reagiere nicht sofort bockig, wenn er Deine Vermutung nicht direkt teilt, sondern argumentiere mit dem, was Du bereits darüber gelesen hast.

Ich selbst bewege mich eher in der 'klassisch homöopathischen Ecke' und würde Dir für Deine scheinbar eher unspezifischen Beschwerden den Besuch eines Homöopathen empfehlen. Dieser führt eine ausführliche Anamnese durch, bei der alle möglichen Ursachen für Deine Beschwerden abgeklopft werden. Es gibt einige Schulmediziner, die homöopathisch behandeln, da bräuchtest Du nur den Arzt zu wechseln. Gut ausgebildete Homöopathen in Deiner Nähe findest Du in den Therapeutenlisten dieser Verbände: SHZ, DZVhÄ, BKHD (einfach googlen!). Wenn Du bei Deinem (skeptischen) Vater mehr Zuspruch für eine solche Behandlung erreichen willst, achte bei der Suche nach einem geeigneten Therapeuten auf das 'Dr. med'. ;o)

Gute Besserung!

Gehe mal zu einem "normalen" Arzt, also KEINEM Heilpraktiker.

Solche Erkrankungen sind schnell durch einen Test (Stuhlprobe) feststellbar.

Du musst Deinem Vater einfach sagen, dass Du zu einem normalen Arzt gehen willst.

Den wahren Grund für Deine Symptome kann, wie Denkverbot schon ganz richtig schreibt, ein Arzt durch eine Laboruntersuchung feststellen lassen.

Heilpraktiker haben im Gegensatz zu ihm keine medizinische Ausbildung und wenden daher oft therapeutische Methoden an, für die es keinen Wirkungsnachweis gibt und die daher auch von den Krankenkassen nicht bezahlt werden.

Du solltest also zuerst prüfen lassen, ob Dein Verdacht überhaupt stimmt.

Falls ja, wird Dein Arzt die Diagnose mit Dir und Deinem Vater besprechen und eine wirksame Therapie beginnen.

Du interpretierst den Hilferuf falsch. Die Fragestellerin war schon (mehrfach) beim Arzt, sucht jetzt einen Rat vom Heilpraktiker.

Heilpraktiker haben in der Regel eine medizinische Ausbildung.

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@mayya77

Nein Carmi007 will nur den Vater dazu bringen

auf den Darmpilz aufmerksam zu werden.

Heilpraktiker haben nur im Ausnahmefall eine medizinische Ausbildung, nämlich dann, wenn sie bevor oder nachdem sie Heilpraktiker geworden sind, zusätzlich eine solche absolviert haben.

Der Beruf des Heilpraktikers ist kein Ausbildungsberuf, sondern ein reiner Zulassungsberuf - eine medizinische Ausbildung findet nicht statt!

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@Auskunft

Natürlich findet eine medizinische Ausbildung statt. Anatomie, Physiologie, Pathologie usw. sind doch wohl alles Bestandteile einer medizinischen Ausbildung!

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@mayya77

Das lernt jeder Schüler auf dem Gymnasium im Biologieunterricht.

Kein Abiturient käme auf die Idee, dann zu behaupten, er hätte eine medizinische Ausbildung!

Es findet für Heilpraktiker überhaupt keine Ausbildung statt - wie bereits mehrfach gesagt:

Es ist kein Ausbildungs- sondern ein reiner Zulassungsberuf.

Es ist traurig, dass Du hier immer wieder versuchst, die Community mit falschen Behauptungen in die Irre zu führen, obwohl Dir die Tatsachen bekannt sind.

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@Auskunft

Natürlich lernt jeder Pathologie auf dem Gymnasium. Nur mal so eben. Leider steht das nirgendwo auf dem Lehrplan. Und Physiologie schon gar nicht. Außerdem wüsste ich nicht, in welchem Gymnasium die Injektionen auf dem Lehrplan stehen.

Es findet für Heilpraktiker eine fundierte medizinische Ausbildung statt, wie bereits mehrfach gesagt.

Es ist traurig, dass Du hier immer wieder versuchst, die Community mit falschen Behauptungen in die Irre zu führen, obwohl Dir die Tatsachen bekannt sind

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@mayya77

Es findet für Heilpraktiker eine fundierte medizinische Ausbildung statt

Diese Behauptung entspricht nicht der Wahrheit.

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@Auskunft

Diese Behauptung entspricht nicht der Wahrheit

** Diese** Behauptung wiederum entspricht nicht der Wahrheit.

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@mayya77

Es findet für Heilpraktiker eine fundierte medizinische Ausbildung statt, wie bereits mehrfach gesagt.

Falsch, es steht zwar jedem Heilpraktiker frei, sich einer fundierten medizinischen Ausbildung zu unterziehen aber gesetzlich vorgeschrieben ist nur das medizinische Wissen, dass man braucht, um die Überprüfung des Amtsarztes, ob man auch keine Gefahr für seine Patienten sein wird, zu schaffen. Alles was darpüber hinausgeht macht jeder Heilpraktiker freiwillig.

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@JohannHe

Okay, also korrekterweise müsste es heißen: Es findet für Heilpraktikeranwärter eine fundierte medizinische Ausbildung statt. Heilpraktiker haben diese i. d. R. bereits.

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@mayya77

Die Fragestellerin war schon (mehrfach) beim Arzt, sucht jetzt einen Rat vom Heilpraktiker.

Du liest da mehr hinein als da geschrieben steht.

Mein Vater und ich waren schon öfters beim Artzt,

Hier steht nicht, dass sie wegen ihres Pilzverdachtes schon mehrmals beim Arzt war.

Und sie ist mit ihren 13 Jahren der irrtümlichen Meinung, dass Heilpraktiker eher den Grund für Symptome finden als Ärzte, was natürlich Unsinn ist.

Heilpraktiker haben in der Regel eine medizinische Ausbildung.

Die vergleichsweise zu der medizinichen Ausbildung eines Arztes einem erweiterten Erste-Hilfe-Kurs gleichkommt.

Nur so aus Neugierde und weil es für die Fragestellerin sicher interessant ist zu erfahren:

Mit welcher Methode erkennen Heilpraktiker eher als ein Arzt, dass es sich um einen Pilzbefall handelt. Vorausgesetzt, es handelt sich tatsächlich um einen.

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@mayya77

Falsch: Es steht ihm frei sich einer zu unterziehen. Aber um Heilpraktiker zu werden muss er bloß soviel lernen, um die Überprüfung des Gesundheitsamtes zu überstehen und alles was darüber hinausgeht macht ein Heilpraktiker freiwillig und wird ihm von keinem Gesetz vorgeschrieben.

Es ehrt dich wenn du mehr weißt als notwendig (zum Bestehen der Überprüfung) aber du sollst hier nicht den falschen Eindruck erwecken als ob das gesetzlich vorgeschrieben wäre.

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@JohannHe

De iure ist das, was Du schreibst, korrekt, de facto wäre das sein Ruin und eine Gefahr für Patienten.

Ich habe mit keiner Silbe erwähnt, dass eine Ausbildung gesetzlich vorgeschrieben wäre. De facto allerdings kommt man daran nicht vorbei, wenn man nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten will (Sorgfaltspflicht).

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@mayya77

De iure ist das, was Du schreibst, korrekt, de facto wäre das sein Ruin und eine Gefahr für Patienten.

Korrekt: De facto ist das sein Ruin und eine Gefahr für Patienten.

De facto allerdings kommt man daran nicht vorbei, wenn man nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten will (Sorgfaltspflicht).

De facto erfüllt man die Sorgfaltspflicht auch dann, wenn man weiß, wann man seinen Patienten zu einem richtigen Fachmann, einem Arzt, schicken muss und es auch tut. Und ob man das kann, wird bei der Heilpraktikerüberprüfung überprüft.

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@JohannHe

Richtig. Auch das wird überprüft - und auch das hängt mit der Sorgfaltspflicht zusammen.

Korrekt: De facto ist das sein Ruin und eine Gefahr für Patienten

Nein, nicht Indikativ, sondern - wie ich es schrieb - Konjunktiv: Es wäre sein Ruin und eine Gefahr für Patienten.

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@JohannHe

Und sie ist mit ihren 13 Jahren der irrtümlichen Meinung, dass Heilpraktiker eher den Grund für Symptome finden als Ärzte, was natürlich Unsinn ist

Stimmt, das ist Unsinn, das schreibt sie nämlich nicht.

Die vergleichsweise zu der medizinichen Ausbildung eines Arztes einem erweiterten Erste-Hilfe-Kurs gleichkommt.

Da Du ja beide Ausbildungen hinter Dich gebracht hast, kannst Du das auch sehr eindrucksvoll beweisen.

Deine letzte Frage (wenn es eine war - ohne Fragezeichen) müssen Dir diejenigen beantworten, die diese These aufgestellt haben, nicht ich Ich selbst lasse Blut bei Verdacht immer von den Hausärzten (oder besser gesagt von deren Helferinnen) abnehmen. Meine Diagnosemethoden unterscheiden sich in nichts von denen eines guten Hausarztes.

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@JohannHe

Alles was darpüber hinausgeht macht jeder Heilpraktiker freiwillig.

Und dieses "Wissen" wird keiner Prüfung unterzogen.

Somit bleibt es bei der sehr subjektiven Selbsteinschätzung bzw. Überschätzung des eigenen Könnens in diesem Bereich.

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@Auskunft

Und dieses "Wissen" wird keiner Prüfung unterzogen.

Richtig. Aber das ist bei praktizierenden Ärzten ja auch nicht anders - mit all den negativen Folgen für die Patientengesundheit.

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@mayya77

Mal zu Deiner Information:

Ärzte verfügen über 2 Staatsexamina!

Wie kommst Du auf die absonderliche Idee, ihr Wissen würde dort keiner Prüfung unterzogen.

Bist Du da zu sehr im Bereich der Heilpraktiker hängen geblieben, die in Tat keine Prüfung absolvieren müssen?

Bei ihnen wird ja nur überprüft, ob sie eine Gefahr für die Volksgesundheit darstellen - ein reiner Verwaltungsakt für einen reinen Zulassungsberuf.

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@Auskunft

Mal zu Deiner Information:

Ärzte verfügen deswegen über 2 Staatsexamina, weil sie als Medizinstudenten und Kandidaten geprüft wurden. Deren Wissen wird überprüft, nicht dasjenige der Ärzte.

Ärzte werden nur dann geprüft, wenn sie eine Facharztprüfung ablegen.

Richtig ist, dass Heilpraktiker keine Prüfung ablegen müssen - noch nicnt einmal eine Überprüfung, denn die wird bei Anwärtern vorgenommen.

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@mayya77

Ärzte verfügen deswegen über 2 Staatsexamina, weil sie als Medizinstudenten und Kandidaten geprüft wurden. Deren Wissen wird überprüft, nicht dasjenige der Ärzte.

Und?
Dieses Wissen behalten sie auch als Ärzte.

denn die wird bei Anwärtern vorgenommen.

Ach mayya77, soll ich jetzt bei allen Beiträge, die von Heilpraktikern in diesem Zusammenhang sprechen, so wie Du, darauf hinweisen, dass es "Anwärter" heißen muß?

Das ist mir zu albern.

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@Auskunft

Und? Dieses Wissen behalten sie auch als Ärzte.

Sollte man meinen. Aber Ärzte sind auch nur Menschen, und daher fehlbar. Übrigens gibt es auch immer wieder Neues in der Medizin. Es muss also immer wieder Neues hinzugelernt werden. das nennt sich dann Fort- oder Weiterbildung.

Außerdem war das ja nicht Gegenstand meines Kommentars, sondern die Tatsache, dass dieses Wissen keiner Prüfung unterzogen wird.

Das gilt für Heilpraktiker und Ärzte gleichermaßen, allerdings weder für Heilpraktikeranwärter noch für Medizinstudenten.

Ach mayya77, soll ich jetzt bei allen Beiträge, die von Heilpraktikern in diesem Zusammenhang sprechen, so wie Du, darauf hinweisen, dass es "Anwärter" heißen muß?

Das sollte selbstverständlich sein.

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aber da meist nur Heilpraktiker den waren Grund für die Symptome finden,

Ist das so ? Bei wievielen Heilpraktikern warst du denn schon ?

Ich bin mir aber nach gut 4 Monaten wirklich sicher.

Auf Grund welcher Diagnosemittel willst du dir da so sicher sein ?

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