Darlehen zu zweit aufgenommen, Geld verschwunden.

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10 Antworten

Ich danke euch sehr für eure Antworten. Ich denke nun auch, der Rat eines Anwalts wär wohl am besten. Der Vater ist auch schon drei Monate, nachdem das Darlehen aufgenommen wurde verstorben und anscheinend wurde nachdem der Vater verstorben war auch noch mit dem Geld rumhantiert. Meine Bekannte hat dem Vater nie freigestellt was mit dem Geld passiert und auch nur irgendwas dergleichen unterschrieben. Das Geld wurde zuerst auf das Konto des Vaters überwiesen, und alles was danach geschehen ist ist leider unklar. Meine Bekannte hat auch leider keinen Zugang auf dieses Konte, welches auch nach dem Tod noch lange bestanden hat.

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Das ist schwierig, weil auch nicht alle Informationen klar sind. Im Außenverhältnis muss in jedem Fall die Bank von deiner Bekannten bedient werden. Ob sie im verwandtschaftlichen Innenverhältnis einen Anspruch gegen ihren Bruder hat, ist nicht eindeutig. War es eine Schenkung vom Vater? Wo ist ihr "Anteil" oder hat sie dem Vater freigestellt, was er damit macht? Gibt es über die Zweckgebundenheit schriftliches?
Anwalt für Vertragsrecht ggf. hinzuziehen.

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Man könnte den Bruder auf Herausgabe verklagen, wenn man Beweise dafür hat, dass er unrechtmäßig dieses Geld erhalten hat. Und da liegt das Problem, da es ja darüber anscheinend keine Beweise gibt. Man riskiert hier eher noch die Gegenklage wegen Verleumdung oder Ähnliches. Das ist sehr schwierig. Da könnte vielleicht der Rat eines Anwalts besser sein.

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Kurze Antwort: KEINE Chance bei einer Klage. Der gesamte Sachverhalt lässt sich doch nach diesen Angaben nicht nachweisen. Das Darlehen zahlt der, der dafür unterschrieben hat und nicht der, der das Geld "geschenkt" bekommen hat. Würde der Vater noch leben, gäbe es sicherlich noch Möglichkeiten - so aber wohl kaum ...

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Die Bekannte ist mit der Darlehensverpflichtung lediglich Schuldnerin der Bank geworden. Die Verwndung des Geldes war ihre Sache. Die Rückzahlung ist es nach dem Tod des Mitschuldners auch ihre alleinige Sache.

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du kannst gar nichts machen..es gab zwei kreditnehmer, der eine ist verstorben und wenn es mangelnde Kommunikation gibt, das interssiert die Bank nicht im geringsten und auch Klagen oder Anzeigen werden wirkungslos verpuffen...

maximal eine Geste der beteilgiten personen wäre machbar..aber auch diese wäre sehr freiwillig

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wie war denn das Darlehen verbürgt, gesamtschuldnerisch oder jeder nur für eine Teil? Nach dem Tod müßten die Erben dafür eintreten. In jedem Fall den Bruder "mal zur Brust nehmen", nur, wenn er abstreitet das Geld erhalten zu haben gibt es ein Problem....

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Ich meinte natürlich und auch NIE irgendwas dergleichen unterschrieben..sorry :-)

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Sie hat ein Darlehen aufgenommen und durch ihre Unterschrift zugesagt, das Darlehen zurückzuzahlen. Vermutungen helfen ihr nicht weiter, wird schon Beweise brauchen. Aber bester Rat:Rechtsanwalt fragen.

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Nein, die Schuld liegt beim Vater, nicht bei dem Sohn.

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Kommentar von firstguardian
11.03.2009, 17:21

Aufgrund der Solidarhaftung beim mithaftenden Schuldner, nachdem der andere Schuldner verstorben ist. Tote schulden nichts, höchstens deren Erben. Da die BGB-Gesellschaft Schuldner alleine da steht und nicht zu vererben hat, wird es schwierig sein Geld wieder einzufordern dessen Verbleib zudem unbekannt ist.

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