Darlehen vom Arbeitsamt für Auto (Geld habe ich von privat vorher geliehen)

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3 Antworten

Antrag auf Mobilitätshilfe ist grundsätzlich zu stellen, BEVOR irgendwelche Tatsachen geschaffen wurden. Du hättest bereits den Antrag stellen müssen, bevor du überhaupt den Arbeitsvertrag unterschrieben hast. Da du ja jetzt mobil bist, ist auch eine Dringlichkeit mehr gegeben. Man wird von dir erwarten, dass du das Privatdarlehen aus deinem erzielten Einkommen zurück führen musst.

Für eine auf drei Monate befristete Stelle wäre das sowieso nicht genehmigt worden.

cottbus28 08.07.2014, 16:29

Das waren ja besondere Umstände. Ich weiß das man vorher den Antrag stellen muss. Doch ich habe am Freitag Nachmittag die Zusage von meinem neuen Arbeitgeber erhalten und daher gleich für Samstag den Termin mit dem Verkäufer vom Auto ausgemacht, da ich bereits am Montag angefangen habe zu arbeiten. Fakt ist das es im SGB2 §23 nicht drin steht, so wie sie es mir gesagt hatte, das ich dies nun alleine ausmachen muss mit meiner Mutter. Zudem ist es ja auch kein "geschenktes geld" ich zahle es ja zurück und es handelt sich um 1000€ und nicht um 100000000€ ! Es ist ganz einfach eine Chance für mich im Arbeitsleben voran zu kommen, jetzt werde ich dafür bestraft oder wie, weil ich mich schnell selbst gekümmert habe, da ich ansonsten garnicht auf arbeit gekommen wäre. Seltsam die Sache

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DerHans 08.07.2014, 17:42
@cottbus28

Ein Arbeitsvertrag über drei Monate, der zudem noch ad hoc, praktisch übers Knie gebrochen werden muss, ist keine seriöse Einstiegschance in den Beruf.

Wenn ein Arbeitgeber dich einstellen will, wird er auch einen Tag warten können, bis die Formalien erledigt sind.

Im Übrigen ist das überhaupt nicht seltsam. Bei der Antragsabgabe bist du darüber aufgeklärt worden, welche Hilfsmöglichkeiten existieren. Das Merkblatt bekommt jeder gegen Unterschrift ausgehändigt.

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Den Antrag hättest du vorher stellen müssen,jetzt entfällt die Notwendigkeit,dir ein zinsloses Darlehn zu gewähren,weil du ja diese Notlage schon selber geregelt hast !

Da irrst du aber,das sich das Jobcenter mit 25 € im Monat zufrieden geben würde,wenn du ein volles Erwerbseinkommen hast.

Denn normalerweise ist ein Darlehn in einem Betrag zurück zu zahlen,wenn du keinen Anspruch mehr auf Leistungen hast.

Du wirst wohl deiner Mutter mehr als 25 € im Monat zahlen können,denn du hast ja dann ein volles Erwerbseinkommen. Außerdem kannst du noch prüfen,ob für dich nicht eine ALG - 2 Aufstockung in Frage kommt,nachdem du deine Freibeträge nach § 11 b SGB - ll von deinem Nettoeinkommen abgezogen hast.

Immer den Antrag vorher stellen. Jetzt sind Tatsachen geschaffen, die eine Dringlichkeit nicht mehr als gegeben sehen. Leider sind aus meiner Erfahrung die Vorgehensweisen so.

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