Darfn eine Muslima einen Christen heiraten?

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Eine Partnerschaft kann man sich oberflächlich und metaphorisch gesehen wie das Ying und Yang vorstellen. Jeder tritt aus seiner Grenze heraus, um mit der anderen Seite zu verschmelzen und Eins zu werden. Wenn man gewisse Standpunkte hat, die für einen ein Lebensinhalt sind, ist es schwierig Kompromisse einzugehen. Der Mann verdient in der Regel das Geld. Da er kein Muslim ist, wird er nicht darauf achten (müssen), ob sein Geld wohl (helal) verdient ist. Geld, das nicht wohl verdient ist, steht im Widerspruch der islam. Richtlinien. Dann geht es beim Essen weiter (Speisevorschriften - koscher/halal Fleisch, Zutaten etc.), über partnerschaftliche Beziehungen und die dazugehörige Reinheit. Weiter geht es mit dem Gebet (welcher nichtmuslimische Mann wird Verständnis dafür haben, dass seine Frau 5mal am Tag "abhaut" um beten zu gehen und nicht bei ihm sitzt?). Wieder geht es weiter mit Kindererziehung und deren Essen, Bildung, Religion, Gebet etc. Ich habe bisher keinen einzigen nicht-muslimischen Mann gesehen, der seiner Frau diese Dinge wohlwollend gewährt und dass dabei keine Streitereien entstehen! Eher haben bisher ALLE Frauen ihren Glauben immer weiter abgelegt, da sich nunmal ein Partner dem anderen "nähern" muss, damit es nicht kriselt.


Aber auch muslimischen Männern ist das heiraten nicht so einfach gewährt (bevor hier einige aufschreien :-) ):

Wichtig ist hier der Ein-Gott-Glaube der Frau, der existieren muss, damit eine Ehe geschlossen werden kann. EINER der Gründe warum ein muslimischer Mann keine ungläubige Frau heiraten darf ist z.B., dass in einer Beziehung von zwei unterschiedlichen Partnern Kompromisse geschlossen werden müssen. Dabei wird meist einer zurückstecken müssen. Steckt der Gläubige seine Bedürfnisse/Wünsche zurück, kann er seinen Glauben nicht ausleben - muss die ungläubige Frau zurückstecken, birgt das auf Zeit Probleme in der Ehe, da die ungläubigen Frau manche religiösen Handlungen im Alltag (wie Beten, auf Zusätze im Essen achten, Fasten etc.)nicht verstehen kann/mag, mit solch religiösen Handlungen im Alltag nicht einverstanden sein und somit frustriert sein kann. Sie glaubt eben nicht an Gott und kann oder möchte in ihrer Situation nicht immer Verständnis zeigen, da religiöse Handlungen für sie als ungläubige i.d.R. als befremdlich oder sinnlos empfunden werden.

Und Frustration und Unzufriedenheit ist nicht die Prise Salz, die eine glückliche Beziehung braucht.

elhamdulillah dein wissen ist erstaunlich du hast es gut erklärt

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Einen "Echten" Christen darf sie nicht, nur einen Namenschristen, dem sein Glaube ihm sowieso egal ist

Meinste wegen Kirche oder allgemein? Ich glaube nämlich, man darf nicht kirchlich heiraten. Natürlich darsft du dich aber wie alle Anderen auch beim Standesamt trauen lassen! Das wäre ja schlimm, wenn nicht. Wünsche euch alles Gute für die Ehe! (Hab auch erst voer ein paar MOnaten geheiratet, es war äußerst aufregend;-))

Die Kirche hat eine allgemeine Regelung für Christen, die Nicht-Christen heiraten (egal ob und wie anders religiös): den Gottesdienst zur Eheschließung. Er kann ähnlich wie eine normale kirchliche Trauung gestaltet werden (kommt auf den Pfarrer an), hat aber nicht ganz denselben Stellenwert.

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Wenn es die Familie der Muslima erlaubt...

Ich glaub nicht das es geht,da der mann moslem sein muss,wenn du sie heiraten willst dann konvertiere doch zum islam,aber nur wenn du dir sicher bist.Was hält die zukünftige davon?

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