Darf Vermieter Wohnungstüre aufbrechen lassen?

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10 Antworten

Damit drohen darf er schon- nur hat das ganze keine rechtliche Bedeutung Die Drohung in die Tat umsetzen darf er auf keinen Fall. Damit macht ersich strafbar. Das gleiche gilt uebrigens auch,wenn er einfach das Schloss auswechselt. Die Kosten, die Dir dadurch entstehen-z.B. Uebernachtung im Hotel. Fahrten dorthin und zurueck usw. gehen dann auch zu seinen Lasten.

Der Vermieter kann und darf die Wohnung erst wieder nach Deinem fristgerechten Auszug neu vermieten.

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Kommentar von Minnesoter
12.09.2013, 18:51

vielen Dank an alle für die vielen sehr hilfreichen Antworten !

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Kommentar von surfenohneende
13.09.2013, 00:00

DH !

Wenn der Vermieter das trotzdem macht:

Hausfriedensbruch

Sachbeschädigung

Verletzung der Wohnung & Privaten Kernbereichs (GG)

usw.

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Wenn du fristgemäß gekündigt hast, musst du auch die Wohnung zu dem Termin räumen. Natürlich darf niemand einfach einbrechen. Aber du musst sämtlich Schäden ersetzen, die durch dein verspätetes Ausziehen entstehen.

Einlagerung von Möbeln, Hotelkosten, doppelte Umzugskosten usw.

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Wer ist denn so unklug und kündigt seine Wohnung obwohl er noch keine neue hat?

Der VM darf (leider) nicht die Tür aufbrechen.

Er kann den Mieter aber Zwangsräumen lassen, soll seit Mai 2013 relativ schnell gehen, und ihn schadersatzpflichtig machen.

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Da der Mieter aber aufgrund unterschiedlicher Arbeitszeiten ( u.a. Rufbereitschaft ) nur selten die Möglichkeit hat, Wohnungen zu besichtigen und noch keine gefunden hat und daher noch 1 Monat länger in seiner Wohnung bleiben möchte - kann bzw. darf der Vermieter dann damit drohen, die Wohnungstür aufbrechen zu lassen und / oder das Schloss auszuwechseln ?

Der Vermieter darf weder das die Tür aufbrechen noch das Schloss tauschen.

Er muss dann eien Räumungsklage erheben.

Der Nochmieter muss jedoch mit hohen Kosten rechnen. Mietausfall, Lagerung der Möbel des Nachmieters sowie Unterkunftskosten.

MfG

Johnny

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Kommentar von Eichbaum1963
10.09.2013, 00:18

So und nicht anders ist es! DH!

Aber mir stellt sich ob des Satzes vom Fragesteller

Da der Mieter aber aufgrund unterschiedlicher Arbeitszeiten ( u.a. Rufbereitschaft ) nur selten die Möglichkeit hat, Wohnungen zu besichtigen und noch keine gefunden hat ...

die Frage: wer kündigt seine alte Wohnung, bevor er einen neuen Mietvertrag unterzeichnet hat??

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Der Mieter muss raus zu dem Datum zu dem der Mietvertrag gekündigt wurde nicht vorher.

Das Aufbrechen der Wohnungstür wäre als Hausfriedensbruch strafbar. Das Auswechseln des Schlosses hindert den Mieter an der vertaglichen Nutzung der Wohung womit sich der Vermieter schadenersatzpflichtig macht.

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Kommentar von bwhoch2
10.09.2013, 08:43

Themaverfehlung: Hier geht es nicht darum, dass der Vermieter vor Ende des Mietvertrags in die Wohnung will, sondern nach Ende des Mietvertrags, wenn der Mieter nicht ausgezogen ist.

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schau in den mietvertrag aber normalerweise bekommt man einen zeitpunkt gesetzt wann man draussen sein muss. aber drohungen würde ich nicht akzeptieren

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Kommentar von johnnymcmuff
09.09.2013, 23:11

schau in den mietvertrag aber normalerweise bekommt man einen zeitpunkt gesetzt wann man draussen sein muss. aber drohungen würde ich nicht akzeptieren

Der Zeitpunkt ist gesetzt durch die Kündigung des Mieters.

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Nein. Das wäre Einbruch und Hausfriedensbruch, wenn er es selbst macht und verletzt das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung. Er müsste also den langen Weg der Räumungsklage gehen. Hat er den Räumungstitel, kann ein Gerichtsvollzieher die Tür aufbrechen. Aber nicht der Vermieter selbst.

Da das aber alles im vorliegenden Fall teurer Quatsch wäre und auch zu lange dauert, sollte man lieber miteinander drüber reden.

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Das wäre Hausfriedensbruch.

Allerdings bist Du als Mieter auch verpflichtet, zu angemessenen Zeiten (nach angemessener Ankündigungsfrist von 2 Wochen) eine Besichtigung zu ermöglichen.

Im Zweifel müssen eben die Interessenten am Wochenende kommen oder Du musst jemanden beauftragen, der in Deinem Namen die Besichtigung ermöglicht.

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es ist sein eigentum, er kann die tür aufbrechen und du kannst ihn wegen einbruch verklagen. aber es gibt eine kündigungsfrist und die ist normalerweise 3 monate.

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Kommentar von kevin1905
10.09.2013, 01:29
du kannst ihn wegen einbruch verklagen.

Hausfriedensbruch in dem Fall und dies wäre ein Straftatbestand. Hier wird man nicht verklagt, hier wird Anklage erhoben seitens der Staatsanwaltschaft, sofern Strafantrag gestellt wird.

Strafrecht ./. Zivilrecht

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Kommentar von anitari
10.09.2013, 08:40

aber es gibt eine kündigungsfrist und die ist normalerweise 3 monate.

Und die sind, wie ich das der Frage entnehme, am Ende des Folgemonats um. Übrigens hat der Mieter selbst gekündigt.

Die Tür aufbrechen darf der Vermieter allerdings nicht.

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Angenommen die Wohnung ist mit der 3monatsfrist zb. Zum 1.1. gekündigt, muss der Mieter auch zum 1.1. raus! Die Türe darf aber nicht aufgebrochen werden! Das ist in der Tat Hausfriedensbruch.

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