Darf Vermieter Kaution im Nachhinein verrechnen?

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6 Antworten

Ein Anspruch der Vermieterin war mit Ablauf von 6 Monaten nach deinem Auszug verjährt. Einen verjährten Anspruch kann sie nicht mit der Kaution aufrechnen. Da außerdem im Übergabeprotokoll keine Forderungen dokumentiert sind, war schon aus dieser Sicht (währender Verjährungsfrist) eine Forderung nicht fällig. Weise also jetzt die Forderung zurück und stelle ihr eine mit Datum versehene Frist von drei Wochen zur Rückzahlung der Kaution mit Zinsen. Kündige dabei gleich mit an, dass du rechtliche Schritte einleiten wirst, wenn sie dem nicht folgt. Den Brief bitte per Einwurfeinschreiben!!

eigentlich nicht, das beste ist du schaltest da nen Anwalt ein der bringt dich weiter vor allem weil sie keinerlei Belege für ihre Behauptungen beigelegt hat und selbst wenn du nachfragen würdest bin ich nicht sicher ob sie dir Einsicht in die Unterlagen gewähren würde (auch wenn sie das rechtlich müßte)

Oh Mann. Danke ffür die Antwort. Das ist echt blöd. Wohl doch zum Anwalt. Danke für deine schnelle Hilfe!

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Deine Kaution hättet du schon nach Vier Wochen nach deinen Auszug Anfordern können ! Wenn es wie du geschrieben hast ein Übergabe Protokoll ohne Mängel gibt, dann muss die Ex Vermittlerin dir die komplette Kaution mit Zinsen ERSTATTEN und das SOFORT !

Wenn sie die nicht oder nur teilweise erstattet, dann geh zu einen Fachanwalt für Mietrecht und du wirst dein Geld komplett mit Zinsen erhalten :-)) Wichtig ist das Übergabe Protokoll, das von ihr Unterschrieben ist und ohne erkennbare Mängel. Dann hast du dein Geld ganz Schnell wider :-))

Mein anderer Mitbewohner hat seine Kaution sofort bekommen, ich hatte zuviel Stress für einen Streit mit ihr, wegen meinem Studium. Ich habe sie zweimal innerhalb des Jahres angemahnt sie auszuzahlen. Keine Reaktion. Im Übergabeprotokoll von ihr steht eben, dass die Kleinmängel eben nicht beanstandet werden. Wort wörtlich!

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die Vermieterin ist eindeutig im Unrecht. Sie müssen nur das machen was im Übergabe Protokoll schriftlich vereinbart wurde. Fordern Sie von der Vermieterin mit Frist von 14 Tagen die vollständige Auszahlung der Kaution. Inklusive des Abzuges für Betriebskosten, da er keine Abrechnung erstellt wurde. Ist die Frist verschieden verstrichen, erlassen sie einen Mahnbescheid (Mahnung-online.de).dann muss sie entweder zahlen oder auf den Mahnbescheid reagieren. Nötigenfalls müssen sie klagen.

Darf sie das nach dem Übergabeprotokoll, in dem steht, dass sie nichts von all dem beanstandet? Natürlich hat sie mir mit dem Schreiben keine Rechnung für irgendwas beigelegt was sie hat machen lassen. Auch nicht für die Nebenkostenabrechnung , die sie 100% von meiner Kaution abgezogen hat.

Du bist im Recht und solltest die Vermieterin auffordern, die Kaution zurück zu erstatten (wenn Du zu Beweiszwecken eine Kopie des Übernahmeprotokolls hast).

Du kannst auch über die Inanspruchnahme von Beratungshilfe / Prozesskostenhilfe einen Anwalt einschalten, wenn Du zu wenig Geld hast.

In jedem Falle hätte eine Klage Deinerseits Erfolg, das ist Bedingung für die Gewährung von Prozesskostenhilfe / Rechtsberatungshilfe.

Wende Dich an einen Fachanwalt für Mietrecht, der macht das auch mit den Anträgen auf Prozesskostenhilfe / Rechtsberatungshilfe.

Lasse Dir keine "grauen Haare" deswegen wachsen, das ist eine Formsache.

Ich habe das Übergabeprotokoll noch. Ich denke, ich schicke zuerst eine Aufforderung und wenn sie nicht zahlt, gehe ich zum Anwalt.

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Rechtsanwalt und Einklagen

Danke für die schnelle Antwort. ich denke ich geh dann mal zu Anwalt.

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