Darf Unternehmen einen Bewerber beim Arbeitsamt abmelden?

4 Antworten

Nein!!!! Das spricht nicht für den Bewerber, im beschriebenen Unternehmen arbeiten zu wollen. Hier kommt es so rüber, als ob der AG sich einen Dreck um Vorschriften kümmert. Wo gibt es denn so etwas, dass man eingeschlossen wird, weil die Arbeit nicht zeitgemäß fertig gestellt war. Finger weg!!!!! Selbst eine Klage wäre meiner Ansicht nach das berühmte "Perlen vor die Säue werfen".

Dass der Bewerber dort arbeiten wollte, zeigt dass er gewillt war zu arbeiten und nicht zu Hause rum zu sitzen und Däumchen zu drehen, wie Arbeitslose oft dargestellt werden. Und dieser Punkt spricht für den Bewerber, denn er wollte unter allen Umständen nicht mehr arbeitssuchend sein, sonder arbeiten. Er ist auch noch nicht lange arbeitssuchend und wollte es auch wirklich nicht lange bleiben.

Er legt beim Arbeitsamt den Widerspruch ein, da er sich dort - mit dem unterschriebenen Arbeitsvertrag - abmelden muss. Er hat nichts unterschrieben und ist somit dort nicht angestellt.

Aber danke meine Frage ist trotzdem beantwortet.

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Die Arbeitsverwaltung nimmt jeden Hinweis zur Kenntnis und reagiert entsprechend. Wenn ein Arbeitgeber also mitteilt, dass er eine offene Stelle mit einem durch das Arbeitsamt vermittelten Arbeitnehmer besetzt, dann wird die Arbeitslosigkeit beendet.

Trotzdem liegt das letzte Wort nicht beim Arbeitgeber. Bei unzumutbaren Beschäftigungsverhältnissen darf man eine Stelle natürlich auch nicht antreten. Da gibt es aber ziemlich klare Vorschriften und man sollte solche Anschuldigungen auch beweisen können.

Ich halte zwar nichts von der oft weinerlichen Art, die immer Menschen drauf haben. Es ist allerdings kein Witz, wenn man Leute einsperrt. Als Nicht-Jurist würde ich so etwas Nötigung nennen.

Ein Arbeitsverhältnis ist ein besonderes Verhältnis. Am Arbeitsplatz verbringt man oft mehr Zeit, als die man zu Hause ist. Es kommt auch auf eine Vertrauensbasis an. Die scheint nicht gegeben zu sein. Wie kann man da überhaupt auf die Idee kommen dort zu arbeiten? Würde ich nicht selber skurrile Arbeitgeber kennengelernt haben, dann würde ich die Schilderung gar nicht glauben.

Aus meiner Sicht kann ich nur sagen, dass ich für weniger schon gekündigt habe.

Es steht allerdings noch nicht fest, ab wann das Beschäftigungsverhältnis beginnt. Und die melden ihn einfach fast 2 Monate zu früh ab. Ihm steht das Geld zu. Ob er dort anfängt oder nicht ist ihm nun selbst überlassen, aber erst einmal geht er zur Arbeitsagentur und legt Widerspruch ein, da ihm das Geld auf jeden Fall noch zusteht.

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@Loecherfee

Mir brauchst Du das nicht erklären. Ich war nur der, der auf die Verwaltungspraxis hingewiesen hat. In der Regel reicht die Mitteilung vom Betroffenen und die Aufhebung wird storniert.

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Natürlich kann der Arbeitgber abmelden, z.B. dann wenn er den Arbeitnehmer vorgeschlagen bekommen hat und nun die "Einstellung" meldet - das heißt Ermittlung erfolgreich ...

oft lassen auch Arbeitnehmer, die in solchen nicht so bewandert sind, die Abmeldung durch den Arbeitgeber machen ...

Das Prakltikum war der Agentur für Arbeit hoffentlich bekannt - sosnt könnte da der nächste Ärger drohen ...

PS: für die Zeit ind er tatsächlich nicht gearbeitet wurde, besteht selsbstverständlich Leistungsanpruch

Es steht allerdings noch nicht fest, ab wann das Beschäftigungsverhältnis beginnt. Und die melden ihn einfach fast 2 Monate zu früh ab. Ihm steht das Geld zu. Ob er dort anfängt oder nicht ist ihm nun selbst überlassen, aber erst einmal geht er zur Arbeitsagentur und legt Widerspruch ein, da ihm das Geld auf jeden Fall noch zusteht.

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Ende November erkrankte Person A. für 4 Wochen, AU lag dem AG pünktlich vor.

Da Person A. Ende November aber noch keine Dienstzeiten für den Dezember erhalten hatte (Vorgesetzte sagte Ende November, die Einsätze können noch nicht bestimmt werden) gab es zu Beginn der AU keinen vorgegebenen Dienstplan für den nächsten Monat

In der Dezember Abrechnung merkte A. dass es kein Gehalt gab. Aus der Zeiterfassung ist es ersichtlich dass die Krankentage zwar vermerkt waren, aber nicht vergütet worden - da kein Dienstplan vorlag. Diese nicht gearbeiten Tage sind zwar als "krank" vermerkt, aber tauchen als Minussaldo auf.

Ist dieses gerechtfertigt? Muss der AG da nicht die durchschnittliche Arbeitszeit der letzten Monate berechnen, da es Person A. Ja zum Nachteil ausgelegt wird, flexible Mitarbeiterin zu sein die auf Anweisung det Vorgesetzten "wartet".

Hinzuzufügen wäre noch dass ein fester Vertrag mit monatlichem Festgehalt besteht. Im Vertrag galt die Berufsbezeichnung der Pflegefachkraft mit 35 Stunden. Keine Honorarkraft o.ä. sondern normal SV-pflichtig angestellt.

Ich bedanke mich für Antworten. Liebe Grüße

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Erklärung zum Sachverhalt: Der Azubi S hat 2013 eine 2 jährige Ausbildung zum Bankkaufmann begonnen und hatte somit im April 2015 seine schriftliche Prüfung. Im Juni 2015 fand die mündliche Prüfung statt. Aufgrund einer nicht bestandenen Prüfung wurde der Ausbildungsvertrag von Azubi S bis zum 31.01.2016 verlängert. Im November 2015 wurde die Wiederholungsprüfung geschrieben und wie Azubi S letzte Woche erfahren durfte, hat er die Wiederholungsprüfung bestanden und ist somit ausgelernter Bankkaufmann.

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