Darf sich eine Reitbeteiligung so aufführen?

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13 Antworten

Sorry - aber bei deiner Schilderung verstehe ich einiges nicht.

Einer Reitbeteiligung übergibt man doch nicht einfach wochenlang ein Pferd, ohne zu prüfen, ob sie überhaupt reiten kann, ob sie mit einem Pferd umgehen kann und wie sie ihn nach dem Ausritt wieder in die Box stellt.

Und dies prüft man nicht nur einmal sondern in kurzen Abständen.

So habe ich dies zumindest gemacht, als wir noch Pferde hatten.

Zu deinen Vorwürfen:  wie wurde dies festgestellt ? Sind Zeugen vorhanden ?

Und weshalb hat es so lange gedauert, bevor Du sie rausgeschmissen hast ?

Wegen dem mitgenommenen Zubehör - Anzeige wegen Diebstahls.

Wenn man diese Vorwürfe beweisen kann und Zeugen hat, würde ich diese Vorgehensweise allen Pferdevereinen im Umkreis melden und auch den Tierschutz informieren.

Und außerdem einen Rechtsanwalt damit beauftragen, vielleicht findet man ja einen der selbst reitet.

Gruß N.U.

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Die Lage zwischen euch ist doch mindestens so verzwickt wie die Antworten hier auf deine Frage. Wie ich weiter verfahren würde? Es nicht auf nen Rechtsstreit ankommen lassen, die Sache als Erfahrung abhaken und beim nächsten Mal ne bessere Reitbeteiligung suchen und besser kontrollieren, was sie tut.

Wenn man jemanden "rausschmeißt", dann ist aber ja eine einvernehmliche Lösung schon gar nicht mehr möglich. Das war ungeschickt - an der Stelle hättest du vielleicht erstmal das Gespräch suchen sollen und einvernehmlich gucken können, wie ihr die Schäden regulieren lasst. Es gibt da ja auch - bei allem Ärger und Frust - Versicherungen, die für so etwas aufkommen könnten.

Ich stimme allen zu, die hier sagen, dass ich als Pferdebesitzer doch darauf Acht geben muss, dass meine Reitbeteiligung vernünftig mit dem Pferd umgeht. Ja, da gehört Vertrauen zu - aber eben auch eine Kontrolle am Anfang.

Die Beurteilung von grober Fahrlässigkeit würde ich einem Anwalt überlassen... und auf die Mitteilung, dass sie Behandlungskosten übernehmen solle hätte ich als Elternteil dann auch sehr empfindlich reagiert. Dafür gibt es mit Sicherheit keine Rechtsgrundlage. Im übrigen sehe ich das Anbinden des Pferdes mit Trense auch nicht als grob fahrlässig sondern als etwas, was man für gewöhnlich nicht machen sollte. Ich hätte aber genug Argumente, weshalb das nicht grob fahrlässig ist sondern weshalb das Mädel es vielleicht nie anders gesehen / gemacht hat und davon ausgegangen ist, dass dein Pferd da kein Problem mit hat. Dann bleibt vielleicht noch ne fahrlässige Handlung aber nichts, was rechtfertigt, dass sie Behandlungskosten für dein Pferd übernehmen sollte.

Das gilt übrigens auch für den Ersatz von den Backenstücken / der Trense. Steht so etwas im Reitbeteiligungsvertrag? Dann muss sie bezahlen - ansonsten nicht. Auch hier steht die moralische Verantwortung auf der anderen Seite: In einem gut funktionierenden Besitzer-Reitbeteiligungsverhältnis würde man sich da schon einig werden - auch ohne Vertrag... aber da du den Rechtsweg mit deinen Ansprüchen zu den Behandlungskosten schon angetreten bist, ist es sehr wahrscheinlich, dass ihr euch auf gütlichem Wege nicht mehr einigt.

Aus meiner Sicht hilft - wenn du Schadenersatz / Behandlungskosten einfordern möchtest - da wirklich nur der Weg zum Anwalt. Ich würde aber bezweifeln, dass du da Erfolg mit haben wirst.

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Ich finde du hast dich total richtig verhalten. Ich meine, wer bindet ein Pferd an der Trense an. Klar ich habe mal den Strick in das Gebiss eingehakt, bin 2 Meter zur Seite gegangen und habe meine Helm geholt. Das wars. Eine Sache von 2 Sekunden. Wäre die Trense dabei kaputt gegangen, was sie nicht ist, hätte ich die Trense selbstverständlich ersetzt.

Wenn ein Pferd Reitverbot hat mit ihm Springen...... Okeeee. Hat deine (ehemalige)Reitbeteiligung überhaupt Ahnung von Pferden? Sorry wenn es so hart klingt aber es ist halt so. Wenn ein Pferd lahmt, soll man es schonen. Vielleicht eine Runde über den Hof, aber keinesfalls Springen!!

Bei der Touchiergerte: Ok ne Gerte kann mal kaputt gehen, aber meistens ist das unabsichtlich. Wenn sie aber mutwillig zerstört worden ist, ist das Sachbeschädigung und da muss sie dir die Gerte ersetzten. Und so ne Gerte kostet jetzt auch nicht die Welt.

Mir wäre es ja sogar ein bisschen peinlich, wenn meine Eltern sich da einmischen würden.
Ich finde du hast komplett richtig gehandelt. Ehrlich gesagt hätte ich sie schon früher rausgeschmissen. Lass dich nicht unterkriegen! Kämpfe um dein Recht! Viel Glück.

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Was ich nicht ganz verstehe, hat diese RB denn niemand mal kontrolliert was sie da so treibt mit deinem Pferd? Oder mal das Equipment überprüft? 

Die Aufsicht liegt bei dir und solchen Gören ist heutzutage grad in dem Alter fast alles zuzutrauen. 

Einen Anwalt, hm bei passender Rechtschutzversicherung und Zeugen, ja. 

Um weitere Streitigkeiten zu vermeiden und die Sache abzuschließen nein, ggf. nochmal ein klärendes Gespräch suchen sofern möglich. 

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So viel ich weiß versucht man eine Reitbeteiligung doch erst mal kennen zu lernen.

Dabei bemerkt man doch, dass jemand mit einem Tier überhaupt nicht richtig umgeht. Oder man muss es demjenigen erst mal beibringen.

Hast du nicht auch Schuld daran, mit ihr eine Beteiligung einzugehen, obwohl das Pferd im Moment gar nicht geritten werden darf?

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Kommentar von ponyfliege
02.05.2016, 20:10

in der frage steht alles notwendige.

die reitbeteiligung wurde "eingestellt", bevor das pferd wegen krankheit nicht geritten werden durfte.

schon das anbinden am zaumzeug ist in höchstem grade fahrlässig gewesen. wenn der backenriemen nicht gerissen wäre, hätte das pferd sich schwerste halsverletzungen oder sogar einen genickbruch oder einen kieferbruch zuziehen können.

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Hi bine0905,

puh.... das klingt ziemlich nach Stress, aber es war definitiv die richtige Entscheidung dieser Dame zu kündigen!!!

Zu deiner Frage: Ich hätte dieser RB sowas von der Ar..... verwackelt, ein Pferd mit Trense anbinden, das geht gar nicht! .....boah....


.....fordert uns nun auch noch auf auf der Website die Bilder von den Pferden zu löschen, auf denen Sie teilweise erkennbar mit zu sehen ist.....

Das wirst du wohl oder übel tun müssen.....



....Behandlungskosten von dem Tier auf sie zukommen werden....

Welche Schäden hat denn dein Pferd davon getragen? Gibt es dafür glaubwürdige Zeugen/Beweise?


Dafür hat sie dann etliches an Zubehör von uns mitgenommen...

Welches Zubehör hat sie denn mitgehen lassen, wenn ich mal fragen darf? Zur Not Anzeige wegen Diebstahl machen.....


Wie würdet Ihr weiter verfahren?

Ich würde mir zeitnah Rat von einem Anwalt holen, auf irgendwelche Diskussionen mit der Dame oder ihrer Mutter überhaupt nicht reagieren, das heizt die ganze Sache bloß noch mehr an.

Schreib die ganzen Vorfälle auf, überlege dir welche Beweise/ Zeugen du dafür hast und dann entscheide, ob du diesen, ich nenns mal "Krieg" wirklich ausfechten möchtest. So wie die Ex-RB sich aufführt, kann das ziemlich ausarten.

Warum hast du eigentlich solange gebraucht, um sie rauszuschmeißen?

Ich drück dir die Daumen und Gute Besserung an dein Pferdchen;-)

Lg kruemel;-)

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anzeige bei der polizei wegen diebstahls (hoffe, du hast paar leute im stall, die dein zeugs wiedererkennen).

der rest  ist "lehrgeld".

wie sah der vertrag im einzelnen aus?

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Habt ihr Zeugen? zB als Sie das Pferd springen lassen hat? Wenn ja, droht ihr damit zB und sagt Sie hätte keine Chance, da ihr Beweise habt..
Und nein, so sollte sich niemand benehmen! Vor allem nicht, wenn man mit Lebewesen zu tun hat..

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Da stellt sich für mich nie eine Frage: hast du eine Rechtschutzversicherung? Wenn ja, sofort melden.

Wenn nicht, würde ich mit das Risiko weiterer Scherereien nicht antun.

Echt traurig , so was. Aber was will man machen? Vertrauen ist Glückssche, schrecklich, so enttäuscht zu werden 😢

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Rauswurf, Anwalt. Wenn du kannst: Hausverbot.

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Du hast absolut richtig gehandelt!

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Mal unter uins gesagt: die hat schon nen schuiss an derv Waffel, ja? Und dann deckt die Mutter das auch noch?

Na,wer weiss, wie Töchterlein das dargestellt hat.

Verantwortung hat die Mami dem Mädel wohl nicht beigefracht.

Hast Du Zeugen, ggf. was vom Tierarzt?

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Kommentar von bine0905
03.05.2016, 08:50

Habe den Stallbetreiber. Wir haben die Pferde normalerweise bei uns stehen. Das Mädel ist auch nicht neu, sie hatte auf dem 2. Pferd seit 4 Jahren eine Reitbeteiligung und ist dann altersbedingt auf das jüngere gewechselt. Hatte am Ostermontag einen sehr schweren Autounfall und war zuerst im Krankenhaus und danach auf Reha. Zur Entlastung aller hat mein Mann die beiden Pferde in einen Reitstall für die Zeit bis ich wieder daheim war eingestellt. Die Reitbeteiligung hat es sichtlich genossen lt. Stallbetreiber jetzt eine Halle und einen Platz zur Verfügung zu haben. Tierarztrechnung ist auch da, zudem ist der Aushang vorhanden, wo auch jedem in kleinformat schriftlich ausgehändigt worden ist. Auch ihr, welche Wiesen gestreut sind und dass es verboten ist, Pferde dort im Moment unterzubringen, bzw. fressen zu lassen. Bis zum Ostermontag hat die Reitbeteiligung im großen und ganzen immer gut funktioniert, war allerdings meistens mit auf dem Hof, wenn sie da war. Bzw. was mit den Pferden gemacht hat. Kann immernoch nur mit Krücken laufen. Sobald es wieder geht und es dem zweiten Tier wieder besser geht, steht mit Pusteln übersäht noch in der Klinik, da es sich die komplette Speiseröhre verätzt hat, kommen sie wieder zurück.

Der Reitstall ist Videoüberwacht. Einige Ihrer Aktionen sind darauf zu sehen. Aber leider nicht alle. Das Springen mit dem Pferd ist aber deutlich zu sehen, dass das Pferd vor dem Sprung schon geschont hat und nach dem Sprung dies noch schlimmer war. Es war ihr auch bekannt, wie wir unsere Tiere behandeln und dass es in solchen Fall ein absolutes Reitverbot gibt.

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Und was macht der Anwalt? Sorry, sei froh dass sie weg ist. Was willst du denn erreichen?

Leben genießen und weitermachen.

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