Darf Polizist auf mich schießen wenn ich ihn schlage?

13 Antworten

Das ist sehr klar geregelt, wenn deine Abwehrmaßnahmen den Polizisten in ernsthaft seiner Gesundheit bedrohen oder sogar lebensgefährlich sind darf er die Schusswaffe einsetzen. Das darf auch jeder Normalbürger, das nennt sich Notwehr.

Ob Du unschuldig bist oder nicht, ist nicht Sache der Polizei das zu entscheiden, das entscheidet ein Richter. Wehrst Du dich körperlich gegen die Festnahme ist das Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und eine Straftat. Schlägst Du den Polizisten kommt Körperverletzung hinzu, benutzt du dazu einen Gegenstand wird daraus gefährliche Körperverletzung, entstehen beim beamten Verletzungen mit bleibenden Schäden ist das als schwere Körperverletzung strafbar.

Setzt Du so viel Kraft in deinen Widerstand das obige Fälle eintreten hast Du Pech gehabt. Es ist nämlich keinem Menschen zuzumuten einen weiteren oder weitergeführten heftigen Angriff auf die eigene Gesundheit oder das Leben hinzunehmen, auch einem Polizisten nicht. Er wählt dann das Einsatzmittel, das er zur Verfügung hat und den Angriff sicher stoppt.

Es gibt keine Notwehr gegen eine Polizeimaßnahme. 

da es mein Recht ist mich zu wehren

Blödsinn. Woher leitest du dieses "Recht" ab?

Darf Polizist auf mich schießen

Ja, das darf er, wenn er keine anderen Möglichkeiten hat, sich zu wehren, oder unterlegen wäre.

oder mich gar erschießen?

Wenn es zum Schusswaffeneinsatz kommt, ist das Leben desjenigen, der getroffen wird, immer gefährdet. Es kann nicht verlangt werden, dass in einer solchen dramatischen Situation lediglich auf einen schlagführenden Arm geschossen wird. Wenn der Schuss "ins Leben" geht, hat der Angreifer Pech gehabt.

Wen man unschuldig ist dann wehrt man sich besser nicht den das ist ein Zeichen von Schuld  und er darf nur schießen bei Messer oder sonst welchen Waffen und auch tödlich wen sein Leben in Gefahr ist sonst währe Schlagstock oder Abwehr spray das Mittel .

§32 StGB Notwehr

(1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

Dieser erste Satz des Gesetzestextes bedeutet: Im Fall der Notwehr ist eine Tat, für die man normalerweise bestraft würde, ausnahmsweise erlaubt und straffrei. 

Die Voraussetzung für die Rechtmäßigkeit der Tat ist, das sie geboten und erforderlich ist. 

Dort ist nirgends die Rede von der Verhältnismäßigkeit der Mittel. 

Die Notwehr berechtigt aber nur zur erforderlichen Verteidigung. 

Und eine "erforderliche" Verteidigung ist die mildeste aller möglichen, um den Angriff sicher und endgültig zu beenden.

Die Verteidigung muss aus allen Möglichkeiten die mildeste wählen. Aber wie ist es mit dem Adrenalin und der Angst? 

Vielleicht sogar Angst um sein eigenes Leben? Was ist wenn man in einem solchen Fall extremer Panik zu viel tut, und den Angreifer schwer verletzt?

§33 StGB Überschreitung der Notwehr
Überschreitet der Täter die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so wird er nicht bestraft.

Die sogenannte "Verhältnismäßigkeit" gibt es nicht, sondern ist ein recht populärer Mythos. 

Es sind keine klaren Grenzen gezogen. 

Der Verteidiger muss das mildeste der Mittel wählen, muss sich aber bei der Verteidigung nicht auf Risiken für Leib und Leben einlassen. 

Er ist auch nicht verpflichtet zu flüchten, da das Recht dem Unrecht nicht weichen muss.

http://knockout-magazin.de/index.php/notwehr-mythos-verhaeltnismaessigkeit/articles/notwehr-mythos-verhaeltnismaessigkeit.html

Gegen eine polizeiliche Maßnahme gibt es keine Notwehr, in welcher Ausprägung auch immer.

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