Darf Polizeibeamter mich in meiner Privatsphäre ohne Erlaubnis fotografieren?

11 Antworten

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Es handelt sich hierbei um den Verdacht einer Ordnungswidrigkeit.

Selbstverständlich kann der das fotografieren - und natürlich auch die, welche dabei vor Ort anwesend sind, um hinterher klar dokumentieren zu können, was war und wer war da.

Und das kann der auch auf Deinem Hof machen, in Deinem Wohnzimmer gar, wenn notwendig.

Nur wenn Du sagst, dass das genehmigt ist, heißt das noch lange nicht, das dem auch so ist. Jeder, aber wirklich jeder, dem der gegenübertitt, sagt entweder "Ich wars nicht" oder aber "Alles genehmigt".

Wenn der jedem glaubt, der irgend etwas behauptet, ohne das hinterher genau nach zu prüfen, kann der zu Hause bleiben.

Und darum amcht der ein paar Fotos, ruft hinterher die zuständige Behörde an, ob eine Erlaubnis auch wirklich vorlag. Wenn ja, dann war ja mal wirklich alles in Ordnung, löscht er die Fotos, wenn nicht, verwendet er diese, um sie der Ordnungswidrigkeitenanzeige an die Bußgeldstelle beizufügen. Auf diese Weise kann sich niemand herausreden, er wisse davon gar nichts, es liegt ein Foto vor, das beweist, dass Du dort warst, denn wieder kommen einige superschlaue Zeitgenossen auf den Trichter, man könne ja hinterher einfach behaupten, man war das ja gar nicht, auch ein beliebtes Spiel in unserer Gesellschaft.

Und das darf er natürlich nicht, das muß er tun.

Es hört sich immer so schön an "Darf die Polizei das???" Das würde ja bedeuten, dass die Polizei sich raussuchen kann, was sie tut.

Raussuchen ist nicht, die Polizei muß das machen, sonst bekommt der einzelne Beamte Ärger. Sitz mal vor Gericht und der Richter fragt den Polizist nach Einspruch des Betroffenen: "Haben sie das dokumentiert?", worauf der entgegnet "Ähhhhhh....". Klasse, dann hör Dir mal an was der Richter darauf so von sich gibt. Der macht den rund, dass alles zu spät ist.

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Das etwas borstige Verhalten, der Spruch, den er da losgelassen haben mag, der war sicherlich hart, kann man sagen. Dazu könnte man jedocjh auch auf die Idee kommen zu sagen:"Wie es in den Wald reinschallt.......".

Glaub ja nicht, dass der höflich und freundlich bleibt, wenn Du den anpflaumst.

Der wird dann genau so komisch, wenn nicht noch mehr. Sei halt freundlich und kooperativ, dann macht der auch das nicht - und wenn dann doch, dann kannst Du ihm was, aber nicht, wenn Du vorher patzig wirst.

Komm dem blöd, dann wird der genauso werden - und muß sich von Dir nicht so behandeln lassen.

Woher nehmen manche Leute die Eistellung, sie könnten einen anderen Menschen anpfeifen, komisch anpflaumen und der muß freundlich bleiben, bloß weil der eine Uniform trägt?

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Das mit dem Wein trinken ist eine gute Idee. Wenn nochmal sowas vorkommt, biete denen höflich auch ein Gläschen an - die werden das dankend ablehnen. Erkläre höflich und freundlich, dass eine genehmigung vorliegt, zeige diese zudem auf verlangen vor. Man wird ebenfalls höflich und freundlich bleiben, sich diese anschauen und sich ganz schnell wieder verkrümeln. Du musst Dich nicht aufregen, die auch nicht, alles Friede, freude, Eicherkuchen.

Oder werd halt wieder Patzig, dann läuft das das nächste Mal auch nicht anders. Nur Brauchst Du Dich nicht aufzuregen, denn die machen nur das, was Du machst.

Dh! Das lese ich auch aus der Frage raus. Erst bringt der den auf die Palme und wundert sich über die Reaktion.

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Danke für Deine sachliche Antwort. Vom Prinzip hast Du ja Recht. Aberbei uns gibt es eine Nr., die die Polizei bei solchen Anzeigen VORHER anrufen muß, ob Räumfeuer angemeldet. Und das haben wir getan.

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da hilft nur anwalt,namen dienststelle und dienstaufsichtsbeschwerde,wenn nachbarn schießen,anzeige und am besten zeugen

er könnte das Feuer fotografieren; um Dich zu fotografieren bedarf es einer Erlaubnis bzw. einer richterl. Genehmigung. Dafür könnte der Beamte als Zeuge entsprechend aussagen.

Privatweg als Anlieger mit Roller befahren?

Hallo Leute,

ich bin neu hier und habe mich angemeldet, um euch eine Frage zu stellen, die mir seit einigen Tagen nicht mehr aus dem Kopf geht..

Also die Lage ist wie folgt:

Ich wohne in einem Privatweg, der nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben ist, sondern nur für uns Anlieger und Besucher der Anlieger zu befahren/begehen ist. Unser Privatweg ist zur unteren Seite hin an eine "normale Straße" angeschlossen und zur oberen Seite an eine Wendeplatte bzw. Sackgasse, die auch als "normale Straße" bezeichnet werden kann. An beiden Einfahrtsseiten der Straße ist der Privatweg auch ausgeschildert und der komplette Weg ist nicht asphaltiert, sondern mit "Kopfsteinpflaster" ausgelegt..

Da es in unserer Straße sehr verkehrsberuhigt ist spielen die Nachbarskinder hier gerne mit Kindern aus der näherern umliegenden Nachbarschaft, was auch keinen stört..

JETZT ZUR EIGENTLICHEN FRAGE:

Darf ich, als Anlieger, mit meinem Freund, der mich ja schließlich besucht, zur unteren Seite des Privatweges mit einem 50km/h schnellen Roller herausfahren? (natürlich in Schrittgeschwindigkeit!!! )

Vor einigen Tagen war es nämlich so, dass Kinder in der Straße spielten und wir herausfahren wollten. Da die Kinder uns ohnehin schon gesehen haben standen sie auf der Seite und da wir diese Kinder natürlich kannten hupten wir aus Spaß und winkten ihnen, was weiterhin ja nichts Schlimmes ist.. Am unteren Ende des Weges stand eine wutendbrannte Mutter, welche nicht einmal Anlieger ist, sondern eines ihrer spielenden Kinder abholen wollte, und ging sehr hysterisch auf uns los mit den Worten "Geht's noch?!" Wir wollten natürlich wissen, was sie so empörte und aus der eigentlich harmlosen Situation entstand eine sehr ausgeheizte Disskussion, welche ich bis heute nicht nachvollziehen kann..

Uns wurde also vorgeworfen, wir hätten hier nicht zu fahren wenn Kinder hier spielen und auch als wir ihr erklärten, dass wir die Kinder in keinstem Fall gefährdeten und extra langsam gefahren sind und dass das Hupen nicht als Warnung sondern als Begrüßung gemeint war konnten wir sie nicht beruhigen und sie drohte uns die Polizei zu holen, da wir keinerlei Rechte haben.. Als ich ihr dann auch schon etwas aufgeheizter Stimmung zu erklären versuchte, dass wir hier sehrwohl das Recht haben durchzufahren, da es ein Privatweg ist und wir Anlieger sind und sie hier "nicht einmal" wohne warf sie uns nur vor vor wie seien, Zitat "rotzfrech". Hier ist es wohl sinnvoll zu erklären, dass wir einen bereits einen ähnlichen Streit mit anderen Nachbarn hatten, welche meinten wir (als wir selbst noch klein waren) dürften nicht auf der "Straße" spielen und Kreide malen, da es ein öffentlicher Weg sei.. Die ganze Sache ging letzendlich soweit, dass wir bei der Stadt landeten und Recht bekamen, da wir Anlieger sind..

Meine Frage also nochmals: KÖNNTEN WIR PROBLEME KRIEGEN WENN WIR UNSEREN EIGENEN PRIVATWEG MIT DEM ROLLER ZUM VERLASSEN DER STRASSE BEFAHREN?

Danke für eure Geduld beim Lesen! :)

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Darf ich Gewalttaten zu Beweiszwecken aufnehmen?

Hallo,

mein Nachbar schlägt und tritt regelmäßig Frau und Kinder, oft auch mit schweren Gegenständen, einmal ging er sogar mit dem Messer auf das dreijährige Kind los, weil es nicht still sein wollte. Selbstverständlich rufe ich jedes mal die Polizei, die aber nicht immer innerhalb von wenigen Minuten da ist. Manchmal wird er mitgenommen, meistens passiert aber einfach garnichts. Anzeige scheint die Mutter der Kinder nicht erstatten zu wollen. Es handelt sich um Sinti und Roma, die meine Sprache nicht verstehen (außer die Kinder ein bisschen), sodass ich dort auch nur schwer auf die gute Frau einwirken kann.
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