Darf PayPal das Geld rechtlich gesehen zurückfordern?

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JA 100%
NEIN 0%

4 Antworten

Dann gib mal bitte die Artikelnummer an, damit geprüft werden kann, wo das Problem in Deinem Angebot liegen könnte.

Die Sache mit den nachweisbaren Versand hast du ja als Käufer bereits im Juni angefragt:

http://www.gutefrage.net/frage/paypal-kaeuferschutz-inmaterielle-gueter

Du kannst natürlich nach bei Paypal anrufen und Dich erkundigen.

Als nächstes kannst Du gegen Paypal Klage erheben. Ein Musterprozess steht noch aus.

Paypal hat seinen EU-Sitz in Luxemburg und handelt im weitesten Sinne nach US-Gesetzteslage.

Wenn Du nicht zügig Dein Paypal-.Konto ausgleichst, wirtd Paypal max. 2 x vergeblich versuchen den Betrag von Deinem Bankkonto abzubuchen. Danach wird der vorgang umgehend an ein Inkassobüro weiteregereicht. Das erhöht für Dich die Kosten.

Bearbeitungsgebühr pro geplatztem Paypal-Abbuchungsversuch je EUR 5,00 addieren sich auf Deine Schuldsumme.

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@haikoko

Sollte man es da nicht mal auf den Musterprozess ankommen lassen? Klagen müsste dann ja paypal.

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@haikoko
Das erhöht für Dich die Kosten.

Nein, wenn man von Anfang an die Berechtigung für die Rückbuchung anzweifelt, sind sämtliche Aktivitäten rund um ein Inkassobüro vollkommener Blödsinn. Bezahlt werden muss das nicht, denn nur noch eine Klage ist zielführend für Paypal. Alles andere ist ein Verstoß gegen die Schadensminderungspflicht.

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Als nächstes kannst Du gegen Paypal Klage erheben

Warum? PayPal fordert hier, wenn also jemand klagt wäre es PayPal...

Paypal hat seinen EU-Sitz in Luxemburg und handelt im weitesten Sinne nach US-Gesetzteslage.

Was vor einem deutschen Gericht so gut wie komplett egal ist. Gerichtsstand wäre alleine schon wegen den passenden EU-Richtlinien Deutschland, da dort der Verbraucher sitzt.

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@mepeisen

Ich weiss, dass dieser Jugendliche (inzwischen vielleicht 15 Jahre) sich erst einmal mit seinen Eltern in Verbindung setzen muss, damit diese sich einschalten. Dann sieht die Sache schon wieder anders aus ;-)

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@mepeisen

@mepeisen: Als nächstes kannst Du gegen Paypal Klage erheben : Ich glaube, das war - wie die anderen Sätze auch - eher irionisch gemeint:-)

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Etwas wundert mich. Lt. PayPal-AGB sind Gutscheine vom Käuferschutz ausgenommen, genauso wie virtuelle Ware.

3.3 Die folgenden Artikel sind nicht durch den PayPal-Käuferschutz abgesichert:

Immaterielle Güter, Dienstleistungen, Cash-Transaktionen (nur USA), Geschenkgutscheine, Flugtickets, Softwarelizenzen, Downloads und weitere nicht physische Güter sowie Sonderanfertigungen.

Andererseits ist es Deine Schuld. Biete als Privatverkäufer niemals PayPal an. Nur Geld auf Deinem Konto ist sicheres Geld.

Da es sich nicht ausdrücklich um auf der Verkaufsplattform ebay unerölaubte Angebote handelt, entscheidet ebay leider in solchen Fällen für den Käufer und höngt das PP-Mäntelchen drumherum.

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@haikoko

Vor Gericht kann man PayPal aber mit genau solchen Dingen angreifen. Oder anders herum: Paypal meidet in gewissen Situationen die deutschen Gerichte wie die Pest.

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Darf PayPal diesen Betrag bei mir einfordern?

Ja, und die "dürfen" noch viel mehr; im Minus?: Da wirst Dich noch wundern. PP hat seine eigenen Gesetze

Die sie vor Gericht nicht durchgesetzt bekommen....

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@mepeisen

@mepeisen: Das wäre mal eine gute Gelegenheit für Dich, einen Präzedenzfall zu veranlassen

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@Margita1881

Wieso für mich? Ich habe damit nichts zu tun. Aber frag dich einmal, wieso Paypal die deutschen Gerichte wie die Pest meidet, wenn es um den Käuferschutz geht...

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@mepeisen

ich habe damit nichts zu tun

Ich Gottseidank bis jetzt auch nicht, aber ich habe den Eindruck, dass Du eine vehemente Verfechterin bezüglich PP bist, ich kann es durchaus verstehen!

Auch weiß ich nicht, ob ich heute noch den Nerv hätte, so was durchzuziehen; liegt an dem Fall und Preis. Ich hoffe, du verstehst mich!.-)

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@Margita1881

Ich ein Verfechter (männlich) von Paypal? Das grenzt schon fast an Verleumdung :-) Ich bin einer der größeren Kritiker dieses Schrotts.

Ich finde Paypal in sich eigentlich gut. Ich finde sogar die Käuferschutz und Verkäuferschutz vom Ansatz her gut. Nun kommt das dicke ABER:

  1. Paypal hat miserable Sicherheitsbestimmungen. Seit vielen Jahren rüsten Banken auf, Paypal schaut zu und macht dann noch Werbung, wie sicher das alles doch sei. Perversion nennt man das wohl.
  2. Paypal betreibt Willkür. Zu viele Fälle werden einfach völlig absurd entschieden. Man tritt jedes Gesetz mit Füßen und geht viel zu oft den Weg des geringsten Widerstandes (beispielsweise bei angeblichen Account-Hacks zumeist über den Verkäufer).
  3. Paypal verstößt zu oft gegen die eigenen Richtlinien. Käuferschutz wird plötzlich gewährt, wo es keinen geben dürfte. Es werden bei angeblich defekten Artikeln keine Beweise von Paypal verlangt, sondern blind dem Käufer vertraut.
  4. Zu einem gesunden Schlichtungsverfahren gehört: Wenn der Streit nicht gelöst werden kann, hat sich Paypal rauszuhalten. Zu oft entscheiden sie dann einfach willkürlich in eine Richtung und erpressen dann regelrecht das Geld. Was Paypal mit Käuferschutz und Verkäuferschutz betreibt ist aber eine Streit-Schlichtung und für so etwas gibt es Spielregeln, die Paypal massiv bricht.

Diese 4 Punkt ergeben: Paypal ist Schrott und eine größere Masse an Betrügern hat das längst für sich entdeckt.

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Gesetzbeleg? PayPal ist eine Bank - schau in deren AGB.

Artikel mit Nachweis verschickt? Nein? PP kann dann sogar vollen Betrag erstatten.

PayPal ist keine Bank!!!

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@dresanne

dresanna, vertraust Du den Nachrichten der Frankfurter Rundschau? Dann klick mal bitte diesen Link an: http://goo.gl/Dpu9Pa

15.05.2007 - Das Internet-Zahlsystem Paypal hat eine Banklizenz für die Länder der Europäischen Union erhalten

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@kleinewanduhr

Dummerweise geht damit so einiges einher. Beispielsweise gibt es deutsche Gesetze wie die Unwiderrufbarkeit einer Zahlungsanweisung. Gegen solche Gesetze verstößt Paypal regelmäßig mit seinen Willkür-Käuferschutz-Entscheidungen.

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@mepeisen

Willkürhandlungen - darüber liest man sehr viel, trotzdem hat PP eine Lizens und darf sich Bank nennen.

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@kleinewanduhr

Bestreitet ja keiner. Aber Paypal zieht mit dem Käuferschutz nicht vor Gericht. Ich habe trotz intensiver Suche in Foren und entsprechendem Nachfragen nach Aktenzeichen exakt 0 genannt bekommen. Urteilsdatenbanken listen auch nichts auf. Und viele Gerichtsverfahren, die ich kenne, enden immer mit einem großzügigen Vergleich durch Paypal.

Nichts, was einem 100%ige Sicherheit gibt, aber Paypal treibt hier ein merkwürdiges Spiel und das wissen sie auch.

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@mepeisen

Bestreiter keiner? Ich bezog mich auf den Beitrag von dresanna: PayPal ist keine Bank!!! Mit dem Rest Deiner Anmerkung haste völlig recht. Grüße

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