Darf mir der Vermieter einen Hund verbieten?

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9 Antworten

Hallo,

wenn im Mietvertrag steht, dass der mit euch einziehende Schäferhund Buddy erlaubt ist, dann entspricht dies erst einmal keiner generellen Erlaubnis zur Hundehaltung.

Andererseits braucht ein Vermieter einen guten Grund, warum er keine Hundehaltung erlaubt. Nur "ich will das nicht mehr" reicht rechtlich heutzutage nicht mehr aus, da die Hundehaltung grundsätzlich zur eigenentscheidlichen Lebensführung dazu gehört. Es ist also nichts Besonderes, einen Hund halten zu wollen.

Und auch Ruhestörungsgründe oder die Gründe, dass die Nachbarn sich gestört fühlen könnten, scheiden in einem Haus mit großem Garten ja eher aus.

Sprecht ruhig noch einmal mit dem Vermieter, aus welchen plausiblen Grund er die Hundehaltung verbietet.

Gibt es einen solchen Grund nicht - dann könnt ihr die Hundehaltung u.U. einklagen - ob das allerdings ein vernünftiger Weg ist, wage ich zu bezweifeln.

Vllt. ladet ihr den Vermieter mal zum Essen ein, oder auf ein Glas Wein und führt ein ruhiges Gespräch miteinander?

Ich drücke euch die Daumen

Daniela

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Er darf natürlich verbieten, er hat das Hausrecht.

Aber er muss euch einen ordentlichen Grund dafür bringen können.

Ihr solltet noch mal mit dem Vermieter in Ruhe reden und wenn es dann immer noch nichts wirde ... Dann würde ich entweder ausziehen oder auf einen Hund verzichten.

Aber ich würde da keine rechtlichen Schritte einleiten und riskieren das ihr die Stimmung da komplett ruiniert. 

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Hallo HotRoddedMartin 

ich würde einmal im Vertrag nach sehen, ob davon was vermerkt ist und im Internet recherchieren. Ich bin aber auch der Meinung, dass der Vermieter bestimmten darf, was in seinem Haus lebt und was nicht. 

Ich vermute mal, dass er den anderen Hund "geduldet" hat, weil er wusste, dass er zu euch in die Familie gehört und der Hund irgendwann weg sein wird und somit wieder haustierfreie-Zone sein wird. 

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Was steht dazu im Mietvertrag? Generell kann ein Vermieter keine Hundehaltung verbieten. Im Einzelfall jedoch schon, wenn er plausible Gründe dafür anführt. Was sind seine Gründe?

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HotRoddedMartin 18.09.2016, 16:04

Hallo, es steht das unser Schäferhund "Buddy" erlaubt ist ..

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Zakalwe 18.09.2016, 16:08
@HotRoddedMartin

Dann legt euch wieder einen Schäferhund mit Namen Buddy zu. Wie schon gesagt, muss er einen Grund anführen. Ansonsten ist die Frage, ob ihr euch deswegen auf einen Streit mit dem Vermieter einlassen wollt.

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Was steht denn im Vertrag?

Soweit ich weiß könnte er das verbieten aber wie du schon gesagt hattest wenn der erste Hund geduldet wurde dann könnte man eventuell mir einen Anwalt was machen....

Aber ich würde ihn einfach fragen warum er keinen neuen Hund will...

Aber am besten währe es wenn im Mietvertrag drin steht das Tiere erlaubt sind dann hat sich alles geklärt

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HotRoddedMartin 18.09.2016, 16:03

Es steht erlaubt bzw. Schäferhund Buddy

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Rsls96 18.09.2016, 16:07
@HotRoddedMartin

Ok als dass ich leider nicht eindeutig....

Eigentlich könnten du einen Hund kaufen und wenn er dann sagt das nur der Buddy erlaubt war dann könnte man auf "Formfehler im Vertrag" plädieren...

Ich würde ihn einfach fragen warum er keinen neuen Hund will....

Und wenn er keine genaue Aussage macht dann würde ich mit dem Vertrag mal zum Anwalt gehen und gucken was der Anwalt dann sagt...

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Der Vermieter muss triftige Gründe nennen, die gegen eine Hundehaltung sprechen. Er kann nicht einfach nein sagen. Vielleicht kann man sich ja mit ihm einigen, wenn er z. B. schlechte Erfahrungen mit einem großen Hund gemacht hat - einfach eine kleinere Rasse vorschlagen.

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Ich glaube das kann er. Schau mal in den Mietvertrag aber er kann Hunde verbieten.

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Leider ja. Tut mir leid für Euch.

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Der Vermieter darf natürlich Hunde auf seinem Grundstück + Gebäuden verbieten. Es ist seine Entscheidung ob er Hunde duldet oder nicht. Anders wäre es, wenn es euer Eigentum wäre ;). In dem Fall ist es wohl nicht so.

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