Darf Mieter dem Vermieter Zutritt in den Garten zum Bäume schneiden verweigern?

7 Antworten

Ist der Garten/das Grundstück mit vermietet, hast Du da ohne Zustimmung des Mieters nichts zu suchen.

Sind wichtige Arbeiten zu machen, wie z. B. das Bäume oder Hecke verschneiden, Kündige das dem Mieter nachweisbar, mit mehreren Terminvorschlägen, rechtzeitig an.

Läßt er Dich dann immer noch nicht aufs Grundstück kannst Du die Rechtskeule schwingen.

Gehört Garten/Grundstück nicht zur Mietsache kannst Du ihn/es jeder Zeit betreten.

Eine Information wann und warum wäre Sache der Höflichkeit, kein muß. 

"Gartenpflege - Pflichten des Mieters
Der Mieter selbst muss den Garten nur pflegen, wenn dies
vertraglich vereinbart ist oder das sich aus den Umständen
ergibt, zum Beispiel bei Ein-Familienhäusern. Der Mieter
muss dann aber nur einfache Pflegearbeiten erledigen, wie Rasenmähen, Beetflächen umgraben oder Unkraut jäten (LG Detmold 2 S 180/88)."

Quelle: http://www.pro-wohnen.de/Mietrecht_Gartenpflege.htm

Falls du als Eigentümer bei "Haus&Grund" Mitglied bist, könntest du dich dort von den Juristen beraten lassen.

Bundesnaturschutzgesetz und Baumschutzsatzungen regeln erst einmal bis auf kommunale Ebene, ob Dein Mieter oder Du den Bäumen um diese Jahreszeit überhaupt zu Leibe rücken dürfen. Möglicherweise ist Dein Mieter hier etwas strukturierter als Du und hat sich hierüber schon informiert.

Sonst ist die entscheidende Frage, ob die Gartennutzung im Mietvertrag überhaupt eingeräumt wurde. Wenn ja, müsst Ihr mit dem Mieter einen Termin vereinbaren bzw. Eurer Recht an der Beseitigung/Beschneidung Eurer Pflanzen durchsetzen, wenn der Mieter nicht mitspielt.

Bäume in der Größe von Haselsträuchern darf man ganz sicher zurückschneiden und mutmaßlich sogar fällen. Ein Rückschnitt ist immer möglich, nur fällen darf man nicht jeden Baum.

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Mieter hat ohne Absprache Bäume gefällt - kann man dagegen etwas tun?

Folgendes: Ich hatte vor zwei Jahren ein Einfamilienhaus in der Pfalz geerbt.

Da ich selbst wo ganz anders wohne und mit diesem Ort keine heimatliche Verbindung habe, das Familieneigentum aber auch nicht verkaufen wollte, hatte ich es an eine sechsköpfige Familie vermietet. Relativ günstig, da noch ein paar Dinge nicht auf dem neuesten Stand sind, ich es aber nicht leerstehen lassen wollte.

Über Weihnachten war ich zufällig in Trier bei meinem Onkel und machte einen Abstecher dorthin. Dabei ist mir aufgefallen, daß der liebe Mieter/die Mietersfamilie im ganzen Garten gewütet hat.

Mindestens drei große Bäume wurden gefällt! Der Mieter hatte sich geweigert, die Türe zu öffnen, als ich klingelte. Einen Baumstumpfen hatte ich noch gesehen, die beiden anderen muß er schon beseitigt haben.

Ich hatte dann die Nachbarn gefragt, vom gegenüberliegenden bekam ich die Auskunft, daß der die wohl im Februar umgelegt hat und er eben der Meinung war, das wäre abgesprochen. Wer rechnet auch schon mit solch einer Dreistigkeit?

Ich gehe davon aus, daß er daraus Brennholz gemacht hat, da das Haus zwei offene Kamine hat.

Nur, kann ich den zu etwas belangen? Schadensersatz? Davon abgesehen, daß die fehlenden Bäume auch den Wert des Grundstücks mindern (da war eine 100 Jahre alte Eiche und eine bestimmt genauso alte Blutbuche darunter), wurden diese Bäume von meinen Vorfahren gepflanzt und sollten eigentlich bleiben.

Nur, was ist ein Baum "wert"? Geht man nach dem Preis pro Festmeter? Gewicht durch Brennholzpreis? Nur beim Verkauf einer Immobilie zahlt ein Käufer auch etwas mehr, wenn es schön bepflanzt ist und v.a. auch ältere Bäume dabei sind, die nicht jeder hat.

Ich befürchte ebenfalls, daß diese Mieter auch noch auf ganz andere Ideen kommen könnten!

Kündigen geht ja nicht, weil ich keinen Eigenbedarf anmelden kann und der Vertrag bis 2018 läuft. Ihre Miete überweisen sie pünktlich. Was tun???

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Bambus wer ist für den Rückschnitt zuständig, wenn wir ihn sls Mieter nictht gepflanzt haben?

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