Darf mich mein Arbeitgeber zwingen den neuen Arbeitgeber namentlich preiszugeben?

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6 Antworten

bei solchen drohungen würde ich direkt einen anwalt einschalten. der kann deinen aktuellen vertrag beurteilen und dir fachmännischen rat geben.

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Eine rechtliche Basis für den Auskunftsanspruch durch deinen alten Arbeitgeber hätte ich nur gesehen, wenn eine irgendwie geartete Wettbewerbsklausel vorhanden ist. Wenn dem nicht so ist, sehe ich keine Rechtsgrundlage für die Nennung des neuen Arbeitgebers.

Mir scheint das jedoch weniger ein rechtliches, vielmehr ein tatsächliches Problem zu sein. Die Androhung durch deinen alten Arbeitgeber in die Tat umzusetzen dürfte ein einfaches sein. Das Zeugnis fällt dann eben nicht so gut aus und die variable Vergütung wird gekürzt.

Rechtliche Folgen dürfte es also nicht haben wenn du dich nicht äußerst. Ich würde klar und offen kommunizieren, dass es schlicht keine rechtliche Grundlage gibt für ein Auskunftsersuchen und das eine Offenlegung auch nicht im Interesse deines neuen Arbeitgebers liegt. Diesem Versuch einer Erpressung würde ich jedenfalls nicht nachkommen.

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Das geht deinen derzeitigen AG nichts an. 

Ob das Nötigung oder Erpressung ist, kann ich nicht beurteilen. Aber eins von Beiden, auf jeden Fall.

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Das geht den Arbeitgeber überhaupt nichts an, warum droht er dir?

Bleib standhaft!

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Nein musst du nicht und geht den einen feuchten Kehricht an!

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Wenn in Deinem Vertrag eine "Wettbewerbsklausel" ist...ja. Dann darfst Du zu diesem neuen nicht wechseln

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Kommentar von Infogirl98765
16.11.2016, 15:21

nein, ich habe keine Wettbewrebsklausel. Das Argument ist dass ich Zugriff auf sensible Daten habe und es deswegen sagen müsse

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