Darf meine Oma mit 78 Jahren noch einen großen kranken Hund halten?

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9 Antworten

Halter == Eigentuemer. Gesetzlich Vorgeschrieben ist dem Deutschen Tierschutzgesetz nach ein Mindestalter. Soweit es das betrifft, ist dies gegeben. Soweit kein Halterverbot vorliegt steht dem auch nix entgegen. Ob sie den Hund fuehren darf, ist eine andere Sache, denn in fast allen gesetzlichen Regelungen staeht dazu eineindeutig, dass der Hundefuehrer geistig und koerperlich in der Lage sein muss den Hund zu fuehren. Stehende Rechtsprechung ist, das die Bei Kindern unter 16Jahre als nicht vorliegend vermutet wird. Das sollt hier keine Rolle spielen. Ob und in wie weit die alte Frau dennoch in der Lage ist den Hund artgerecht zu halten laesst sich aus dem, was Du schreibst nicht ableiten. Die Aussage >> ... Wenn der Hund sich über die Pfoten leckt um sich selbige zu waschen schimpft sie mit ihm. ...<< gibt dazu nix weiter her, ausser, dass da wohl einiges Vermischt wird. Ein Hund waescht sich nicht und es gibt sicher groessere Haltungsmaengel als ueber die Eigenarten eines Hundes zu schimpfen .......

Klar darf sie! Sie ist ja ein mündiger Mensch oder? Helft Ihr dabei! Wenn der Hund Arthrose hat ist er ja nicht mehr sehr beweglich genau wie die Oma...Sie scheint vergesslich zu sein, das ist eine recht normale Altererscheinung, helft Ihr den Alltag zu organiesieren zum Bsp. mit Strichlisten . Ihr diese Aufgabe wegzunehmen wäre gleichzusetzen mit Ihr zu sagen das sie nichts mehr machen kann, das sie unnütz ist, das es sie nicht mehr braucht... wollt Ihr das?

Die Frage ist eigentlich: Wer hat ihr den Hund gegeben?

Ein verantwortlicher Tierschützer würde einer alten Frau mit 78 Jahren und den beschriebenen Einschränkungen sicherlich keinen Hund anvertrauen! Und wenn sie schon so vergesslich ist, vergisst sie vielleicht sogar, ihm regelmässig Futter und Wasser hinzustellen!

Wenn ihr also nicht in der Lage seid, eure Oma tatkräftig und täglich zu unterstützen, sollte sie den Hund nicht behalten!

Es gibt immer wieder tierliebe Menschen, die sich um kranke und behinderte Hunde kümmern.
Ihr könnt die Hündin über die folgenden Webseiten vermitteln, aber seht zu, dass ihr die zukünftigen Besitzer und ihr neues Zuhause vorher persönlich kennen lernt, damit sie nicht wieder in einem ungeeigneten Zuhause landet! tiervermittlung.de
snauz.de
zergportal.de

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