Darf meine Lehrerin Vorurteile verbreiten?

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14 Antworten

Das stimmt nicht der Hormonhaushalt von Homo- und Heterosexuellen unterscheidet sich nicht. Der eine Mann produziert ein bisschen mehr weibliche Hormone als der andere, aber das steht nachgewiesen in keinem Zusammenhang zur Sexualität. Allerdings gibt es ja ein paar Schwule, die absichtlich etwas höher sprechen, weil es ihnen einfach gefällt, aber das hat nichts mit ihren Hormonen zutun. Deswegen darf sie das auch nicht sagen. Das sind ungerechtfertigte Vorurteile.

Also ich will die Erkenntnis,die tendenziell sein kann,der Lehrerin nicht völlig in Abrede stellen,bevor ich einen Gegenbeweis eine Antithese sicher aufmachen könnte.Was mir daran nicht gefällt,ist das fehlende pädagogische Gespür .Gerade Mobbing wegen angeblicher schwuler Stimme,das geht gar nicht.Bitte geht gemeinsam zum Direktor um vlt.in Sozialkunde oder auch wieder in Musik diese Dinge einmal sachlich zu beleuchten.Dann müßte die Lehrerin Farbe bekennen,bzw.zugeben,das Sie einen Eindruck hat,der mit Kultus oder Wissenschaft nicht in Einklang zu bringen wäre.Oder es ist beweisbar,mit Studien,Stimmenaufzeichnungen,repräsentativen Umfragen.Dann habt ihr alle was gelernt und es kann noch darum gehen,einen pädagogischen Ansatz zu finden,der altersgerecht  mit dem Thema umgeht.Ich denke,es gehörte in dieser Form nicht an allgemeinbildende Schulen.Der Direx,der Schulrat kann das beurteilen.So vorgegangen,seid Ihr reif wie Studenten.Gut so?

In einem solchen Fall stehst Du auf, machst Deinen Rücken sehr gerade, schaust ihr direkt in die Augen und forderst sie auf bis zur nächsten Stunden den Beweis ihrer Behauptung mitzubringen da Du andernfalls davon ausgehen musst dass sie Lügen verbreitet. Und dazu ist sie nun mal nicht berechtigt. 

Sie wird sich verbieten sie als Lügnerin zu bezeichnen. Sehr wahrscheinlich aggressiv. Bleibe ruhig!!!! Erkläre ihr dass sie entweder ihre Behauptung beweist oder lügt. Denn entweder es gibt einen Beweis oder es ist eine Lüge. Eine Lüge die das Antidiskriminierungsverbot des Grundgesetzes missachtet. Wozu sie nicht berechtigt ist. Was eine Dienstaufsichtsbeschwerde durchaus zur Folge haben kann. 

Bleibe immer ruhig. Und komme auf keinen Fall auf die Idee davon zu laufen. 

Es macht, natürlich, Sinn, ein solches Vorgehen mit einer Lehrkraft des Vertrauens vorher zu besprechen / mit den Eltern falls es möglich ist /  innerhalb der Schüler-Mitverwaltung. Die SMV wie Schüler-Mitverwaltung abgekürzt wird steht bei Euch im Landesschulrecht. Das kannst Du online nachlesen. 

Weiter ist sicherlich sehr empfehlenswert sich mit dem Thema "Schulpreis" intensiv zu beschäftigen wenn solche Zustände bei Euch möglich sind. 

Wäre ich Deine Mutter und Du würdest mir so einen Vorfall schildern würde ich das Subjekt auf seine tatsächliche Größe zurecht stutzen. Und zwar vollkommen unabhängig davon wie Du selbst dazu stehst. Hier geht es nämlich um unsere Verfassung. Da kann ich empfindlich reagieren. Freundlich, ruhig aber spürbar empfindlich. 

Ist mir erst jetzt eingefallen: 

Frage sie weiter ob sie Homosexuelle mit Kastraten verwechselt. Oder sich so um das Thema Kastraten in der Musik drücken will. 

Ich unterstelle jetzt mal dass sie dieses Thema gar nicht beherrscht. Belese Dich dazu. Findest online reichlich Informationen. 

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