Darf meine Lehrerin so eine Strafe verhängen?

13 Antworten

Wie ging es euch, als "Kollektiv", denn damit? Wie war der darauf folgende Umgang unter euch, hat es euch irgendwie beeinflusst?

Der Sinn einer echten Kollektivstrafe ist eigentlich, dass die Beteiligten sich gegenseitig reglementieren, ob das erstrebenswert ist, na ja, so was kann ziemlich böse enden.

Wenn aber die Unbeteiligten (hier du) lediglich Stress mit der Strafe haben und sich sonstig nicht deshalb mit den "Schuldigen" in die Haare kriegen, nen ich das ne sinnlose Pseudokollektivstrafe. Und Glück für die Lehrkraft.

Wenn ihr euch in der Klasse einig seid, könnt ihr das beim nächsten Fall durchspielen, also so tun als ob, direkt vor der Lehrerin, wenn sie etwas empfindsam ist, macht die das nie wieder.

Hat den Vorteil, dass es die Schulleitung nichts erfahren muss, und die Lehrerin nicht von 2 Seiten angepisst wird.

Beschweren kann man sich immer noch später.

Nein, Kollektivstrafen widersprechen sogar dem der Rechtsstaatlichkeit (es wird keiner bestraft, dessen Schuld nicht bewiesen ist).Ebenso sind reine Abschreib-Strafarbeiten nicht erlaubt, denn Strafarbeiten dürfen nur zu dem Zweck eingesetzt werden, den verpassten Unterricht nachzuholen. Quelle

Das Mittel, mit dem die Lehrer eine Bestrafung durchführen dürfen, ist die Notengebung. Für den einzelnen Schüler, versteht sich.

Woher ich das weiß:
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Nein, Noten dürfen in den meisten Bl nicht als Ezieherische Mittel angewandt werden.

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@Gugu77

Nachvollziehbarer Gedanke. "Keine Leistung" ist ja schon eine Sechs... sprich, ein Schüler der nichts Hilfreiches zum Unterricht beiträgt, sollte eine Sechs in mündlich bekommen. Somit gäbe es keine schlechtere Note für Schüler, die den Unterricht aktiv stören.

In der Praxis wird aber ja im Mündlichen selbst Schülern, die nie etwas sagen, eine "ausreichende" mündliche Beteiligung bescheinigt, sodass für Störenfriede noch ein Wenig Luft in der Skala ist.

Ich frage mich: Welche disziplinarischen Maßnahmen sollte ein Lehrer sonst ergreifen dürfen? Über Gewalt brauchen wir nicht diskutieren, aber Strafarbeiten und Nachsitzen sollen pädagogischen Zwecken dienen, mithin verpassten Unterricht nachholen. Das nützt dem Schüler sogar noch.

Ein Eintrag ins Klassenbuch interessiert doch keinen. Dann steht halt mein Name da, ja und?

Nein, wenn ein Schüler im Unterricht massiv stört, bekommt er eben mündlich eine Sechs. Und wenn er deswegen in dem Fach eine Fünf bekommt und "wegen der einen Fünf" sitzen bleibt, beschweren sich die Eltern beim Schulleiter über den asozialen Lehrer.

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@RedPanther

Nochmal, es ist explizit nicht erlaubt eine 6 wegen Störungen zu vergeben, Dann hast du eine Klage am Hals. Darüberhinaus setzt sich eine Note für die Sonstige Mitarebit aus verschiedenen Komponetneten zusammen, wa nicht bdeutet, dass ein gut mitarbeitender S,, der zwischen zwei Noten steht, aber dennoch dauernd quatscht, nicht die schlechtere Note bekommt, das kann man damit begründen, dass er in der zeit den Unterricht verpasst oder die anderen stört, ist aer sehr dünnes Eis rechtlich.

Was erlaubt ist an Erzieherischen Mitteln und im zweiten Schritt den Ordnungsmaßnahmen regelt das jeweilige Schulgesetzt.

Was aber wirksam ist, hängt von der Lerngruppe ab.

Ich bin Fan vom Trainingsraum bei Unterrsichtsstörungen, das muss aber das komplette Kollegium und die Schule mittragen. Das kann gut funktionieren, S.bekommt gelbe Karte bei rot geht es raus in den Trainigsraum, im besten Fall mit einem Sozialpädagogen besetzt. Dort wird das Verhalten reflektiert und schriftlich festgehalten. Der S. kehr zurück und die Lehrktaft entscheidet darüber, ob die "Entschuldigung" ausreicht. Das funktioniert natürlich nicht bei allen.

Klasenbucheinträge werden wirklcih ignoriert, man kann aber auch weitergehen und Einträge ins Zeugnis vornehmen. Das gibt es tatsächlich.

Das muss man ausprobieren.

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@Gugu77

Sorry für den Buchstabensalat ;-)

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"Das Mittel, mit dem die Lehrer eine Bestrafung durchführen dürfen, ist die Notengebung." Nein, auch nicht. Schlechte Noten sollte es für schlechte Leistungen geben, nicht für schlechtes Betragen. Dass schlechtes Betragen bei manchen Lehrern in die Benotung der Leistungen eingeht, heißt nicht, dass das rechtens ist. Im Mündlichen ist so etwas nur schwerer nachzuweisen.

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@BiggerMama

Na denn... lies bitte meinen Kommentar eins höher und sag mir, welche Optionen ein Lehrer denn dann hat.

Wohlgemerkt, ich wüsste gerne die Optionen, die der Schüler als Bestrafung empfindet, die ihm aber gleichzeitig nicht auch noch nützen.

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Ich muss noch einmal etwas dazu schreiben. Hier klingt bei einigen an, dass Kollektivstrafen verboten sind.

Aber hier geht es um Unterricht. Die Lehrerin soll unterrichten, das ist ihr Beruf. Sie weiß auch, dass sie vor 13-/14- jährigen Schülern steht, nicht vor lernwilligen Erwachsenen.

Auch wenn sie nur die Störenfriede abschreiben lässt, ist das nicht rechtens. Sie sollen von ihr unterrichtet werden.

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Die Lehrerin soll unterrichten, das ist ihr Beruf. 

Die Schule (und damit der einzelne Lehrer) hat einen Erziehungs- und Bildungsauftrag. Wenn die Bildung von den Schülern sabotiert wird, muss eben mehr Augenmerk auf die Erziehung gelegt werden.

Ob die hier genannte Maßnahme diesem Zweck dient, ist wieder eine andere Frage.

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