Darf meine Firma mich Kündigen wegen nachfolgen einem Arbeitsunfall in der Probezeit?

3 Antworten

1. Eine einfache Gehirnerschütterung heilt meist nach wenigen Tagen aus. Da noch Wochen später neurologische Probleme bestehen, sollte dringenst eine medizinische Klärung erfolgen.

2. Den Arbeitgeber interessiert ein Arztbesuch (in der Freizeit) gar nicht, solange der zu keiner Arbeitsunfähigkeit führt. Aber, selbst wenn der Arzt dir einen gelben Zettel ausfüllt, heißt das noch lange nicht, dass Du dich daran halten und zuhause bleiben musst. Solltest Du aber einen gefährlichen Beruf haben, bei dem es auf den Gleichgewichtssinn ankommt und darauf, "wach" zu bleiben (z.B. als Dachdecker oder beim Umgang mit gefährlichen Maschinen), solltest Du dann ggf. Rücksprache mit dem Arbeitgeber halten.

3. Kündigungen in der Probezeit sind immer ohne Nennung von Gründen möglich. Das heißt, dass der Arbeitgeber auch einen Arbeitsunfall, der die AU oder andere Gründe haben kann. Das wird er Dir vermutlich aber nicht mitteilen. Ein Arbeitsunfall hat auf Kündigungsfristen keine Auswirkung.

Während der gesamten Probezeit darf ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist und ohne Grund gekündigt werden. Die Probezeit sollte mind. 1 Monat und maximal 4 Monate betragen

§ 622 Abs. 3 BGB: Probezeit kann bis zu 6 Monaten betragen und kann vereinbart sein (muss nicht).  Wo hast Du die Zeiträume her?

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@Lumbago666

Ups ja stimmt sind 6 Monate nicht 4... Naja wenn man mit 3 Fingern Block schreibt, dann passiert so etwas. Entschuldigung für den Fehler

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