Darf meine Ex-Vermieterin das?

... komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Mach der Dame eine Rechnung auf. 10Euro/h. Da dürfte verm. der Ausgleich für die Mietzahlung rauskommen. Und zahl die Miete.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Christlich
27.11.2013, 23:28

Naja, Ratgeberhelden schreiben natürlich nicht ab, aber sie Formulieren um. Der Vorschlag, die vergleichbaren Kosten einer Tierpension in Rechnung zu stellen, kam ja schon einige Stunden früher. Und dieser Vorschlag ist juristisch deutlich plausibler als deiner. Denn der BGB sagt ziemlich klar, dass eine Dienstleistung, für die das Entgelt nicht vereinbart wurde, mit der Handelsüblichen Bezahlung entgeltet wird. Von 10 EU/St steht da nichts.

1

Der Mietvertrag ist schriftlich und zählt.

Wenn die Vereinbarung nirgends schriftlich festgehalten ist und es sonst auch keine glaubhaften Zeugen gibt, dann musst du wohl zahlen.

Mündliche Verträge sind natürlich bindend. Aber hast du einen Beweis?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Droh ihr doch mit einer Klage für Geld für deine Arbeit! Gersde wenn du zeugen dafür hast. 30 Tage a xy € , da dürfte dann ja plus Minus Null rauskommen ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MosqitoKiller
27.11.2013, 13:26

Droh ihr doch mit einer Klage für Geld für deine Arbeit!

Wie denn, ohne beweisbaren Vertrag? Ohne Vertrag keine Bezahlung...

0
Ich machte mir keine Gedanken darüber, da ja mündliche Verträge ebenfalls bindend sind.

Bindend sind auch mündliche Verträge. Es ist dann immer nur eine Frage der Beweislast. Wenn du aber das Angebot schriftlich in dem Kündigungsschreiben unterbreitet hast, und es Zeugen dafür gibt, dass du die Hunde Betreut und versorgt hast, dürfte die gute Frau nur wenig Chancen haben.

Evtl. würde es auch helfen, der Frau mal zu erklären, dass ihr Vorgehen, nach gängiger Definition als Versuchter Betrug gewertet werden kann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von XjaminaX
27.11.2013, 13:51

Vielen Dank erstmal an alle, die so schnell eine Antwort gepostet haben.

Klar ist es schwierig eine mündlichen Absprache zu beweisen. Aber es gibt ´ne Menge Leute, die glaubhaft versichern können, dass ich diese Aufgabe für meine Ex-Vermieterin ganz sicher nicht ohne eine ensprechende Gegenleistung übernommen hätte.

Da es ja auch offizelle Wohnungsangebote mit dem Vermerk "mietfrei wohnen gegen Arbeitsleistung", denke ich, kann mir keiner Probleme machen bezügl. Schwarzarbeit. Ich habe ja auch nicht regelmäßig in der Hundepension gearbeitet und dafür Geld bekommen. Dazu hätte ich nie die Zeit gehabt, ich arbeite Vollzeit.

@ Christlich: gibt es gesetzlich etwas, worauf ich mich stützen kann, wenn ich ihr versuchten Betrug vorwerfen möchte?

0

Ja, da wird sie sehr wahrscheinlich Recht bekommen, weil diese Vereinbarung im Endeffekt nichts mit dem Mietverhältnis zu tun hat. Eine mündliche Vereinbarung - ohne Zeugen - ist im Endeffekt gar nichts wert. Andersrum ist allerdings ein Arbeitsverhältnis mit der guten Frau auch ohne einen Arbeitsvertrag entstanden, für das du natürlich entlohnt werden musst. Wenn allerdings in einer derartigen, rechtlichen Diskussion klar wird, dass das natürlich von vorne herein auf eine Schwarzarbeit hinauslaufen sollte, haste gleich noch das nächste Problem mit an der Backe.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von StupidGirl
27.11.2013, 13:36

Andersrum ist allerdings ein Arbeitsverhältnis mit der guten Frau auch ohne einen Arbeitsvertrag entstanden, für das du natürlich entlohnt werden musst

Wieso Arbeitsverhältnis? Das war reine Gefälligkeit und da besteht kein Anspruch auf Entlohnung. Und jetzt kommt die Mieterin ihr und will die Miete erlassen haben. Mieter gibts..... (Ironie off)

Mal ehrlich, so wird die VM es darstellen.

0

Da besteht ein Anspruch auf Bezahlung wegen dem Tiersitting? Die Vermieterin wird kaum plausibel erklären können das das Tiersitting kostenfrei für sie wäre. Es ist auch keine Schwarzarbeit welche Gewinnsucht voraussetzt. . Den Tagessatz für Tiersitting beim Tierhotel erfragen? Der dürfte dann auch verlangt werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja, das musst du befürchten.

Schriftlich hat sie mir das jedoch nicht bestätigt. Ich machte mir keine Gedanken darüber, da ja mündliche Verträge ebenfalls bindend sind.

Und wie willst du ihr jetzt nachweisen, dass es diese Vereinbarung tatsächlich gegeben hat?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Christlich
27.11.2013, 13:37

Da er das Angebot schriftlich (im Kündigungsschreiben) unterbreitet hat, und durch Zeugen nachweisen kann, dass er die Arbeit gemacht hat, dürfte er im Rechtsstreit schon deutliche Vorteile in der Glaubwürdigkeit haben.

2

Von meinen Gefühl her ist es Aussage gegen Aussage da du ja mit der Mieterin ein mündlichen Vetrag geschlossen hast...

Aber am besten kann dir da ein Anwalt helfen :/

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Natürlich musst Du das befürchten, wenn Du die Vereinbarung nicht beweisen kannst...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?