Darf mein Vorgesetzter mündlich, ab sofort, Kernarbeitszeiten vorschreiben?

2 Antworten

Wenn es eine Betriebsvereinbarung gibt, so gibt es auch einen Betriebsrat. Nur ein Betriebsrat (oder eine Personalvertretung) darf Vereinbarungen abschliessen.

Gehen Sie zum Betriebsrat und sagen Sie dort Bescheid. Der wird sich darum kümmern.

Ausserdem sollten Sie Ihren Vertrauensmann oder ihre Vertrauensfrau der Gewerkschaft ansprechen, damit Sie auch von der Seite (eventuell sogar juristische) Unterstützung bekommen. Ich hoffe, Sie sind so klug, Mitglied zu sein.

KERNARBEITSZEIT ist in der Regel von 09:30 bis 15:00 , bei einer Öffnungszeit des Betriebes von 06:00 bis 20:00 . Die max. 10 Std liegen davor und oder danach .

Was bei ihnen läuft ist ne Lachnummer . Setzen sie sich mal zusammen und reden mit der Personalverwaltung .

Verletzung einer Betriebsvereinbarung. Was kann ich tun?

in unserem betrieb besteht eine betriebsvereinbarung zum gleitzeitkonto. diese besagt im groben folgendes aus.

erstens:

die größe des gleitzeitkontos beläuft sich auf -40 bis + 130 stunden

bei gleitzeit guthaben von 50+ stunden muss der vorgesetzte den arbeitnehmer vor die wahl stellen, bis 21 std durch freie tage abzubauen oder ihm diesen betrag auszuzahlen.

zweitens:

der zeitpunkt des gleitzeitabbaus soll im gegenseitigem einverständnis zwischen vorgesetzten und mitarbeiter stattfinden.

ich habe mein glz konto bereits anfang juli mit diesen 50 stunden erreicht. auch der vorgesetzte kam auf mich zu und fragte wie ich abbauen möchte. ich wollte frei nehmen.

jetzt kommt es. er wolle das ich gleich den rest der woche zuhause bleibe.

ich habe da widerspruch eingelegt und darauf hingewiesen, das es im gegenseitigem einverständnis erfolgen muss und habe eine woche für november vorgeschlagen. das wäre für mich ok weil ich da was planen wollte und die 130 std bis dato auch nicht erreichen würde.

jetzt ging es eine weile hin und her und mir wurden 20 stunden einfach ohne mein einverständnis ausbezahlt.

papierkram gibt es bei uns nicht wirklich da ich nicht in diesem zusammenhang unterschrieben habe.

bei dem gespräch mit dem betriebsrat lief es darauf aus, das ich es einfach hinnehmen soll

... und ehrlich? eigentlich will ich das jetzt nicht und ich denke über diverse szenarien nach.

was würde passieren wenn ich das einklage? würde das irgendwas bringen?

wie könnte ein rückabwicklung aussehen?

ich habe kein plan und würde mich über eure meinungen freuen. wie würdet ihr reagieren, was würdet ihr hier unternehmen?

danke für eure meinungen

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