Darf mein Vermieter mir kündigen, weil er der Meinung ist, daß mein Hund zu wenig raus geht und mein Herd falsch angeschlossen war?

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6 Antworten

Ja, das darf er und zwar fristlos, wenn der Hund schon mehrmals seine Notdurft in der Wohnung verrichtet hat und dadurch z. B. Fußböden beschädigt wurden und ein Gestank entstand, der auch anderen Hausbewohnern nicht zumutbar ist. Wenn darüber hinaus durch den durch Dich falsch angeschlossenen Herd ein Brand ausbrach, durch den die Wohnung und das Haus arg in Mitleidenschaft gezogen wurden, ist die Kündigung absolut berechtigt.

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Wenn es zu Geruchsbelästigung kommt weil dein Hund in die Wohnung macht oder er ständig bellt kann dein vermieter dich abmahnen und später auch kündigen.

Ist das nicht der Fall kann er höchstens den Tierschutz über nicht artgerechte Haltung informieren.

Was den Herd betrifft, hier reicht der nachweis eines Elektikers, der bestätigt das der Herd richtig angeschlossrn ist.

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Beide Argumente ergeben noch nicht einmal im Paket einen triftigen Kündigungsgrund für eine ordentliche Kündigung durch den Vermieter. Sitze das aus und huste dem Vermieter was.

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Ein Kündigungsgrund ist das nicht.

Wegen dem Hund kann er das Veterinäramt oder Tierschutz verständigen. Ein E-Herd muss vom Fachmann angeschlossen werden...liefere den Nachweis an den Vermieter.

Ich hoffe sehr, dass es deinem Hund gut geht und es keinen Anlass für Beschwerden gibt und du ihn artgerecht versorgst. Ansonsten suche ihm eine gute Familie!

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Hallo :-)

Wenn das so in dem Mietvertrag feststeht, dass bei Besitz eines Hundes täglich Gassi durchzuführen ist, dann nunja, könnte er sich damit rechtfertigen, aber eventuell vor Gericht scheitern. Du solltest dir hier rechtliche Beratung eines Rechtsbeistandes für Mietrecht einholen.

Komische Situation :D

Viele Grüße :-)

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DiplomAnwalt 03.02.2016, 22:12

Wenn es eine derartige Klausel in den Mietvertrag geben würde, wäre diese unwirksam.

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MrLifeDoctor 04.02.2016, 15:42
@DiplomAnwalt

Deine Antwort ist hingegen der Expertenantwort nichts. Auch wenn du dich DiplomAnwalt nennst ;-)

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imager761 05.02.2016, 00:12
@DiplomAnwalt

OMG :-O Dein selbstsicheres Auftreteten bei völliger Ahnungslosigkeit ist ennavierend.

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MrLifeDoctor 05.02.2016, 18:21
@imager761

Ich beziehe mich auf die Experten-Antworten von der Community, die über mir ihre Antworten gegeben haben. Also, still sein und nicht besser wissen, Kleiner ;-)

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Mit Deinen vagen Angaben kann man die Frage nicht beantworten.

Grundsätzlich denke ich nicht, daß Dein Vermieter Dir vorschreiben kann, wie oft Du mit Deinem Hund 'rausgehst, solange dadurch weder die Mietsache beschädigt noch Nachbarn belästigt werden

Des Weiteren kann er "der Meinung" sein, daß Dein Herd falsch angeschlossen ist. Einen Kündigungsgrund stellt dies - solange wiederum weder die Mietsache beschädigt noch Nachbarn beeinträchtigt werden - nicht dar.

Wie kommt er überhaupt dazu? Was hat er an Deinem Herd verloren?

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