Darf mein Vermieter für 4 Jahre Wassernachzahlungen verlangen?

12 Antworten

Es wird wohl eher so sein, dass der Vermieter bei aufgeforderter Selbstablesung falsch abgelesen hat (vermutlich). Oder aber, er war zum festgelegten Ablesetermin nicht da. Vier Jahre hintereinander scheint sehr unwahrscheinlich. Aber egal, er kann jetzt bei den Mietern seine Nachzahlung nur insofern geltend machen, dass entweder für das Jahr 2010 noch nicht abgerechnet wurde oder aber, bei bereits erfolgter Abrechnung kann er noch .bis zum 31.12.2011 (bei kalenderjährlicher Abrechnung) diese Abrechnung innerhalb der Abrechnungsfrist korrigieren, danach nicht mehr. Allerdings nur um den Anteil, der auf das entsprechende Abrechnungsjahr 2010 entfällt. Hier wäre also, von 4 Jahren ausgehend, ein Viertel  anzusetzen welches wiederum auf die Mieter anteilig umzulegen wäre.

Die grundsätzliche Frage ist dabei, was wurde denn überhaupt im MV zu Frisch- bzw. Abwasser vereinbart? Welcher Umlageschlüssel?  Ist nicht in allen Wohnungen der WE ein WZ vorhanden, muss nach Wohnfläche umgelegt werden. 

Die Nebenkostenabrechnungsforderungen des Vermieters verjähren 12 Monate nach Ablauf des Abrechnungszeitraumes. Er kann also keine 4 Jahre alten Rechnungen mehr einfordern. Ein Guthaben des Mieters verjährt dagegen nicht.

Die Nebenkostenabrechnungsforderungen des Vermieters verjähren 12 Monate nach Ablauf des Abrechnungszeitraumes.

wobei diese Verjährung nur greift, wenn der Vermieter die Verspätung der Abrechnung nicht zu vertreten hat.  Es stellt sich jetzt die Frage, ob der Vermieter die Ablesung der Wasseruhr durch die Stadtwerke gehindert hat, oder ob die Stadtwerke für diese Nachlässigkeit die Verantwortung tragen.

Dann beträgt die Verjährungsfrist bezüglich der NK-Forderung und NK-Guthabenerstattung jeweils 3 Jahre.

 

 

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Eine Nebenkostenabrechnung muss spätestens 12 Monate nach Abrechnungszeitraum vorliegen. D.h. die drei Jahre davon kannst Du getrost vergessen. Das eine Jahr indem erhöht wurde, würde ich mit eurer Wasseruhr vergleichen. Sie ist zwar vermutlich nicht zur Berechnung geeignet, da nicht geeicht, aber als Vergleich immerhin möglich. Weicht der berechnete Wert zu sehr ab, würde ich mir das vom Vermieter erklären lassen.

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