Darf mein Vermieter die Miete erhöhen?

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5 Antworten

Ich habe diesen Monat zwei Briefe von meiner Hausverwaltung bekommen. Einmal eine Mieterhöhung um 15 € der Kaltmiete, von 309,00 € auf 324,00 € und mit dem zweiten Brief kam die Erhöhung der Heiznebenkosten von 45,00€ auf 70,00€, also wurde um 25,00€ erhöht

Einmal ist es eine Erhöhung der Grundmiete, welche der Vermieter alle 15 Monate bis zum ortsüblichen Mietspiegel machen darf.

Das Andere ist eine Erhöhung der Nebenkostenvorauszahlung (** keine Mieterhöhung** ).

Die darf der Ich habe diesen Monat zwei Briefe von meiner Hausverwaltung bekommen. Einmal eine Mieterhöhung um 15 € der Kaltmiete, von 309,00 € auf 324,00 € und mit dem zweiten Brief kam die Erhöhung der Heiznebenkosten von 45,00€ auf 70,00€, also wurde um 25,00€ erhöht ermieter oder der Mieter anhand der Jahresabrechnung vornehmen.

Beispiel:

Nach der letzten NK-Abrechnung mussten Sie 120 € nachzahlen.

Dann darf der Vermieter die monatliche NK-Vorauszahlung um 10 € erhöhen.

Heiznebenkosten von 45,00€ auf 70,00€, also wurde um 25,00€ erhöht obwohl die so gut wie alle Mieter bei der letzten Nebenkostenabrechnung Rückzahlungen erhalten haben, eine Familie sogar 660€

Pauschale Vorauszahlungen darf der Vermieter nicht machen. Er muss es anhand der NK-Abrechnung genau für jeden einzelnen Mieter festlegen, wie oben im Beispiel beschrieben.

Bei einer Rückzahlung dürfen Sie ; fals der Vermieter es nicht macht, die Vorauszahlungen nach unten anpassen.

MfG

Johnny

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Kommentar von diebrini
26.06.2013, 17:19

Vielen Dank für die Antworten.

Um wieviel Prozent darf den alle 15 Monate maximal erhöht werden?

Die Erhöhung der Nebenkosten begründetet der Vermieter mit steigenden Energiekosten. Ist diese Begründung ausreichend? Und muss er dies nicht schriftlich, für jeden ersichtlich, nachweisen??

Grüße, Sabrina

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Der Vermieter darf die Miete erhöhen und auf Grundlage der NK-Abrechnung auch die Nebenkostenvorauszahlungen.

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Kommentar von johnnymcmuff
26.06.2013, 16:55

auf Grundlage der NK-Abrechnung auch die Nebenkostenvorauszahlungen.

Aber er darf nicht bei den Mietern die Vorauszahlung erhöhen, die z.B. eine Rückzahlung von 660 € hatten.

Dort muss er die Vorauszahlung senken.

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Die Erhöhung der Kaltmiete kann entsprechend den dafür geltenden Regeln durchgeführt werden. Im allgemeinen dürfen 15 % der Kaltmiete innerhalb von 3 Jahren erhöht werden.

Diese Erhöhung hat jedoch nichts mit der Änderung der Vorauszahlungen für die Betriebskosten zu tun. Diese erfolgt immer dann, wenn im Vorjahr eine Nachzahlung gewesen ist. Im allgemeinen errechnet sich das folgendermaßen: die Erhöhung darf 1/12 der Nachzahlungen aus dem Vorjahr betreffen. Das ist aber kein Gesetz, sondern nur eine praktikable Lösung.

Im übrigen ist es unabhängig, was andere Mieter im Haus an Betriebskosten, Miete oder Nachzahlungen haben oder nicht haben. Sie haben einen eigenen Mietvertrag, für den eigene Regeln gelten.

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Die Miete kann erhöht werden,auch die Heizungkosten.

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Kommentar von johnnymcmuff
26.06.2013, 16:58

auch die Heizungkosten

Der Vermieter muss die Nebenkostenvorauszahlung anpassen, anhand der Abrechnung nach unten oder nach oben.

Pauschal für alle Mieter darf er die NK-Vorauszahlung nicht erhöhen, es sei denn, der Mieter ist damit einverstanden.

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Einspruch wird nicht viel bringen, würde aber trotzdem ein schreiben.

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Kommentar von johnnymcmuff
26.06.2013, 17:00

Hat man ein Guthaben nach der letzten Abrechnung hatte, dann schon.

Wenn der Vermieter die Vorauszahlungen nicht anpasst, kann der Mieter es machen.

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