Darf mein Untermieter die Miete mit der Kaution ausgleichen?

8 Antworten

Die Kaution muss allgemein auf einem Sparbauch liegen und darf insb. vom Vermieter nicht für Mietrückstände herangezogen werden, sondern nur für Schäden.

Wenn du die Miete auch auf Wunsch des Mieters mit der Kaution gegenrechnest, kann er hinterher die Kaution trotzdem fordern, weil sie nichts mit der Miete zu tun hat. In dem Fall müstest du die 600€ dem Untermieter ausbezahlen und im Gegenzug ihn auf die Mietrückstände klagen. Auch wenn beide Parteien ein Gegenverrechnen schriftlich bestätigen ist es rechtsungültig. Sofern der Mieter später einen Anspruch auf die Kaution erhebt, bist du vorläufig der Zweite.

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Danke! Das hilft mir sehr!

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und darf insb. vom Vermieter nicht für Mietrückstände herangezogen werden, sondern nur für Schäden.

Falsch.

Die Kaution darf nach Mietende für alle Ansprüche des Vermieters, das Mietverhältnis betreffend, verwendet werden. Auch Mietrückstand, geschuldete Schönheitsreparaturen oder Nachzahlungen aus NK-Abrechnungen.

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@anitari

Ich habe damals im Untermietvertrag die Miete als Warmmiete angegeben, darf ich trotzdem eine Nachzahlung für die Nebenkostenabrechnung fordern? 

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und darf insb. vom Vermieter nicht für Mietrückstände herangezogen werden, sondern nur für Schäden.

Nicht ganz richtig. Richtig ist, dass die Kaution nicht abgewohnt werden kann und die Miete während des laufenden Mietverhältnisses nicht durch die Kaution gedeckt werden kann. Bestehen nach Beendigung des Mietverhältnisses allerdings Mietrückstände, kann die Kaution hierfür sehr wohl herangezogen werden.  Somit ist die Kaution nicht nur für Schäden bestimmt , sondern für alle unstrittigen Forderungen seitens des Vermieters.

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@TrudiMeier

Ok, sehr schwierig. 
Unser Mietverhältnis ist gekündigt, läuft allerdings noch bis Ende Dezember.

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Du hast die Frage nicht verstanden und deshalb falsch geantwortet. Die Mieterin will aufrechnen, nicht die Vermieterin.

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Nein, Kaution ist nicht zum abwohnen da, sondern für die Regulierung für durch den Mieter entstandene Schäden, Mietrückständen, Nachzahlungen aus NK-Abrechnungen. Gesetzt den Fall, die Kaution würde abgewohnt - was machst du, wenn sich bei der Wohnungsübergabe Schäden finden, die die Mitbewohnerin zu verantworten hat? Freiwillig wird sie dafür mit Sicherheit nicht zahlen - dann heißt es nämlich "Nö - das war schon so!"

Naja, die Kaution ist die Sicherheit dafür, dass sie das Zimmer usw. ordentlich verlässt. Wenn sie das jetzt schon verrechnet, hast Du später keine Sicherheit, wenn nach ihrem Auszug Schäden da sind, für die sie verantwortlich ist.

Ich hab lange in WGs gewohnt, hatte viele Bekannte, mein Freund wohnte noch bis 30 in einer WG.. da kenne ich nur die Regel: Miete zahlen, Rückzahlung Kaution, wenn alles okay nach Auszug.

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  • er hat die Wohnung nicht gestrichen (nach 4 Monaten? Stand auch nicht im Untermietvertrag)
  • er haette Lebensmittel im Kuehlschrank vergessen
  • er hat einige Dinge in der Kueche nicht mitgenommen beim Auszug
  • das Bad sei ungepflegt und riecht feucht (?? Ausserdem war es eine WG und nicht nur von ihm benutzt)

Alles in allem scheinen mir das keine Gruende zu sein, eine komplette Kaution einzubehalten. Ausserdem mit 4 Monaten Pause, wer weiss denn, was in der Zwischenzeit alles passiert ist.

Fuer wen jetzt genau und wie die fehlenden Uebergabeprotokolle ein Nachteil sind, kann ich auch nicht abschaetzen.

Mittlerweile reagiert der Hauptmieter nicht mehr auf Anrufe...

Was meint Ihr denn dazu? Und was wuerdet Ihr an dieser Stelle empfehlen?

Vielen Dank & schoene Gruesse

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MfG 

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