Darf mein Lehrer mir eine 6 geben, weil ich einen Notizzettel dabei hatte?

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14 Antworten

Nein, hat er nicht. Aber ich würde anders vorgehen:

Zunächst mal wende dich an den Lehrer. Schildere ihm die Situation, sag dass es dein Lernzettel war und dass du dafür nichts kannst und dass du jetzt verzweifelt bist und eine 6 für dich eine zu schlechte Note ist. Du kannst ihm auch anbieten, dass er dich direkt abfragt, damit er feststellen kann, dass du wirklich nicht so schlecht bist, dass du Spickzettel nötig hättest. Lehrer sind (oft) nicht blöd und verstehen so etwas. 

Wenn das nicht fruchtet, schalte deine Eltern mit ein und überlegt euch zusammen etwas. Redet alle gemeinsam nochmal mit dem Lehrer und dann (bei Uneinsichtigkeit) vielleicht sogar mit dem Rektor oder Stufenleiter. 

Wenn ihr auf diesem Wege zu keiner Einigung kommt, könnt ihr auch rechtlich Vorgehen. Der Lehrer ist dabei in einer Beweispflicht. Solange er diesen Notizzettel nicht eingesammelt hat, bzw. vorweisen kann, dass du ihn verwendet hast, ist die Notenvergabe hinfällig. 

Ich würde den letzten Schritt über den Anwalt aber wirklich nur wagen, wenn die ersten beiden Schritte scheitern und wenn du diese Note wirklich brauchst, weil ma sich mit sowas vielleicht eine bessere Note holt, aber nicht sehr viele Freunde macht...

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Er darf es. Du musst einen "Spicker" nicht benutzen, es genügt das er da ist und du das könntest.

Klar hätte er dir einfach das Teil abnehmen können, es bei einer Ermahnung belassen können und gut wäre es.

Aber wo zieht man dann die Grenze? So da andere sich nicht benachteiligt fühlen wenn sie in eine ähnliche Situation kommen?

Vielleicht auch heraufbeschworen durch die Großzügigkeit des Leheres?

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Ich denke schon, dass er das darf. Schließlich hat er ja den Zettel bemerkt, auch wenn er dich nicht direkt beim Spicken erwischt hat, was du ja nach deine Beschreibung auch nicht getan hast. Wenn er ein netter Lehrer wäre, würde er mit dir zuerst darüber reden und dir eine Chance anbieten, die Arbeit erneut zu schreiben. Du könntest ihn darauf ansprechen, aber man weiß nie, wie es endet. Viel Glück!

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Sobald die Verdacht oder sowas wie Notiz finden, dürfen Sie.... Ich hatte es auch... Ich habe dann mit einer mündliche Prüfung verbessert... Du könntest dein Lehrer erklären aber mehr kannst du auch nicht tun...

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Wenn du den Notizzettel in der Tasche lässt, sieht er ihn ja nicht. Es wird ja wohl keine Leibesvisitation durchgeführt.

Einen Zettel zu schreiben, ist gar nicht falsch. dadurch prägt sich das Gelernte ein. Du darfst ihn nur nicht benutzen.

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Du kannst dich mit dem Lehrer auseinandersetzen und versuchen ihm die Situation zu erklären. grundsätzlich ist seine Entscheidung aber gültig, bereits dass du den Notizzettel während der Klassenarbeit auf dem Tisch hattest reicht da.

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Bei uns hatte auch ma jemand seinen Block auf dem Tisch liegen, die Lehrerin hat darin rumgeblättert und da waren die Vokabeln der Arbeit drin, er musste seine Arbeit abgeben und wurde mit ungenügend bewertet.

Der Lehrer hat den Spicker, oder besser gesagt den Lernzettel, gesehen, das reicht schon für einen Täuschungsversuch.Ob du ihn benutzt, spielt überhaupt keine Rolle, das könne dann ja jeder behaupten.

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Erbraucht keine Beweise. Du hast Unterlagen draußen gehabt, obwohl die Arbeit schon angefangen hat somit muss er dir im Prinzip eine 6 geben.

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Notizzettel = Spickzettel alles ganz legitim; sowas nennt sich Betrugsversuch

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Es reicht schon Material dafür auf dem Tisch zu haben. Selbst wenn du es nicht nutzen wolltest, kannst du es nicht beweisen.

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Wenn du einen Notizzettel im Block liegen hast, auf dem er Inhalt der Klassenarbeit steht, dann nennt man das einen Spicker, völlig egal, ob du ihn benutzt oder nicht. Der Lehrer hat ihn gesehen, und ja er darf das als Betrugsversuch 6 werten.

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JA.

In dem Moment, in dem die Arbeit ausgeteilt wird, wird aus dem Notizzettel ein Spickzettel. 

Und bereits der versuchte Unterschleif kann mit Note 6 bewertet werden.

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Aus seiner Sicht liegt da ein Spickzettel. Das ist ein Täuschungsversuch.

Du kannst versuchen mit ihm zu reden. Auch wenn ich mir da nicht viel erhoffe...

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Ja.

Man spricht vom "versuchten" oder "vollbrachten Täuschungsversuch".

OB du täuschtest oder nicht, ist dabei völlig unerheblich.

pk

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