Darf mein Ehemaliger Arbeitgeber noch Geld von mir verlangen?

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5 Antworten

Der Arbeitgeber darf bei Verlassen eines Mitarbeiters alles verrechnen was noch offen steht. Er darf also anteiligen Urlaub plus oder minus rechnen, Weihnachtsgeld und andere offene Gelder(kommt ja immer drauf an-zB wie viel Urlaub hab ich bisn März schon genommen).

Er zieht es direkt vom letzten Geld ab, weil wenn der Mitarbeiter es selbst überweisen müsste, würde es ja nie beim Arbeitgeber ankommen.

Dass du dir im Voraus nichts an die Seite gelegt hast, ist ja sozusagen nicht das Problem vom Unternehmen, die rechnen nur fair ab. Ich glaube bei Pfändungen darf man auch nur bis zu einer Grenze,aber bei dir ist es ja keine Pfändung sondern nur Verrechnung der Beiträge.

Ich wüsste auch nicht warum du dir da Geld bis zu einer Grenze zurück holen solltest, weil dann kriegst du vielleicht die Hälfte,musst es aber dafür im nächsten Monat zahlen. Dann ist es jetzt wenigstens bezahlt....

Aber ich verstehe nicht warum noch immer 615€ offen sind? wie kann das sein,dass so unglaublich viel Geld nachgezahlt werden muss...Vielleicht versteh ich auch was falsch.. Aber 1000€ einfach so als Motivation bekommen?! Hmmm.... Weiß nicht wie es dabei läuft, wenn er es vorher ablehnte,als du es zurück zahlen wolltest

Ich glaube einen Anwalt kannst du da wirklich gut gebrauchen,das wird ne schwierige Geschichte...

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Kommentar von Familiengerd
09.08.2016, 17:28

Der Arbeitgeber darf bei Verlassen eines Mitarbeiters alles verrechnen was noch offen steht.

Das ist zwar richtig, er darf dabei aber nicht das komplette Entgelt einbehalten, sondern muss denjenigen Teil des Entgelts, der (in Abhängigkeit von der Entgelthöhe nach den Tabellen zur Pfändungsfreigrenze) grundsätzlich nicht pfändbar ist, auszahlen!

Das berührt selbstverständlich nicht die Tatsache, dass ein Anspruch des Arbeitgebers weiterhin besteht.

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So weit ich weiß, darf er das ganze Geld einbehalten. Hab ich zumindest bei Aushilfen auch schon gesehen

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Kommentar von Familiengerd
09.08.2016, 17:20

So weit ich weiß, darf er das ganze Geld einbehalten.

Nein, darf er nicht!

Der Arbeitgeber muss jedenfalls den Teil des Lohnes, der entsprechend den Tabellen über Pfändungsfreigrenzen grundsätzlich nicht pfändbar ist, auszahlen!

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Weihanchtsgeld für wann? Ggf. kann er das abfordern. Und Minusstunden sowieso.. Du würdest ja auch Deine Überstunden ihm nicht schenken.-

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Kommentar von BuureMarc
09.08.2016, 15:07

Das er das Weihnachtsgeld und die Minusstunden zurückhalten darf ok. Aber nicht so das der Arbeiter keinen Cent sieht und seine Miete ect. Nicht zahlen kann. Da muss es ein Gesetz geben

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Du solltest dir eine Rechtsberatung holen. Geschenktes Geld kann nur wegen grobem Undank zurück gefordert werden.

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Kommentar von glaubeesnicht
09.08.2016, 15:08

Weihnachtsgeld ist kein geschenktes Geld, sondern man erhält dies freiwillig und dies auch nur unter bestimmten Bedingungen. Diese beinhalten meistens, dass man zumindest bis 31.03. des Folgejahres im Betrieb arbeiten muß, ansonsten kann das Weihnachtsgeld zurückgefordert werden.

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Kommentar von BuureMarc
09.08.2016, 15:12

Er meint die 1000 Euro

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Kommentar von BuureMarc
09.08.2016, 15:20

Ich wusste das er das Weihnachtsgeld zurück holen kann. Auch die Minusstunden ist mir klar. Ich dachte nur das der Arbeitgeber nicht den ganzen Lohn einbehalten darf

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ich glaube,das Weihnachtsgeld und die Minusstunden kann er einbehalten.

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Kommentar von Familiengerd
09.08.2016, 17:18

Und der Arbeitgeber muss jedenfalls den Teil des Lohnes, der entsprechend den Tabellen über Pfändungsfreigrenzen grundsätzlich nicht pfändbar ist, auszahlen!

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