Darf mein Chef verlangen, dass in den Betrieb komme, trotz Homoffice-Vereinbarung?

4 Antworten

Da solltest du mal die Homeoffice-Vereinbarung genau durchlesen.

Viele solcher Vereinbarungen sind während desw Lockdowns geschlossen worden, als es für Arbeitgeber Pflicht war, das anzubieten. Was dein Arbeitgeber jetzt gerne hätte, ist eine "Hybridbeschäftigung", also eine Mischung aus Homeoffice und Büropräsenz.

Mit Wegfall der akuten Corona-Bedrohung füllen sich auch langsam die Büros wieder, auch wenn große Teile der Arbeit auch weiterhin von zuhause aus geleistet werden können. Wenn also dauerhaft Homeoffice als Bestandteil des Arbeitsvertrags festgeschrieben worden ist, dann hast du wohl auch einen Anspruch darauf.

Wenn die Vereinbarung allerdings unter dem Vorbehalt von Corona-Regelungen geschlossen worden ist, kann sie nur schwer durchgesetzt werden. Auch für die betrieblichen abläufe und Kommunikationen ist ein analoges Arbeiten gelegentlich sehr von Vorteil.

Viel Spaß bei der nächsten digitalen Weihnachtsfeier mit Bits und Bytes statt Bissen und Häppchen!

Woher ich das weiß:Beruf – langjährige Tätigkeit im Personalbereich

Während Corona konnte ich immer in den Betrieb, da ich ein eigenes Büro hatte. Die Vereinbarung dass ich Homeoffice machen kann, haben wir ausgemacht, weil ich so weit weg wohne. Das hatte mit Corona nichts zutun.

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@klausimausi3531

Wie gesagt: es rentiert sich immer, diese Vereinbarung sehr genau zu lesen. Und es rentiert sich auch, nach Kompromissen zu suchen. Meinetwegen in der Art, dass man einmal die Woche oder einmal in zwei Wochen in die Firma kommt.

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Der AG hat Direktionsrecht - ergo kann er auch Dein erscheinen im Betrieb fordern.

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/direktionsrecht-29604

Direktionsrecht / Weisungsrecht.

Begriff: Der Arbeitgeber kann Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung sowie Ordnung und Verhalten der Arbeitnehmer im Betrieb nach billigem Ermessen näher bestimmen, soweit die Arbeitsbedingungen nicht durch den Arbeitsvertrag selbst, eine Betriebsvereinbarung, einen Tarifvertrag oder gesetzliche Vorschriften festgelegt sind.

Letztendlich ist es egal, ob das ok ist oder nicht. Ich würde dem Chef mitteilen wie die Dinge sind.

Was steht im Arbeitsvertrag ,gibt es schriftl. Nebenvereinbarungen .

Grundsätzlich ist primär die Firma der Arbeitsplatz an dem man erscheinen muss.

Was heist denn,

Da ich momentan kein Auto brauche, nutze ich öffentliche Verkehrsmittel.

Auto verkauft ?

Abgesehen davon ,interessiert die Firma Dein , oh Fahrkosten ,weiter Weg ect. Gejammer nicht,denn das sind Dinge die Du vor Unterzeichnung des Arbeitsvertrages gewusst hast,.

Das war ja der Grund weshalb ich kündigen wollte. Es war der Vorschlag der Firma, dass ich von Zuhause aus arbeiten kann.

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